LowCarb Sirup mit Xucker, geht das?

LowCarb Sirup mit Xucker, geht das?

Sirup ist eine Zuckerbombe schlechthin. Wir haben jedoch eine gute Nachricht für alle, die es auch in Getränken gerne süß mögen: Mit Xucker Premium/Basic kann die Zuckerbombe einfach entschärft werden. Der Xucker löst sich sehr gut auf und bleibt, anders als Xucker light, auch nach dem Abkühlen flüssig. Perfekt für zuckerfreien Sirup! Die Besonderheit bei dem xuckersüßen Leckerbissen ist, dass Xucker-Sirup jedoch nicht so zähflüssig wie Zucker-Sirup ist. Das liegt daran, dass Xucker Premium/Basic nicht karamellisiert.

Wir haben uns an ein besonderes Sirup-Rezept gemacht, dass nicht nur in Sprudelwasser als Limo gut schmeckt, sondern auch in Cocktails verwendet werden kann.

Für unseren Rosmarin Ingwer Sirup benötigt folgende Zutaten:
300 ml Wasser
300 g Xucker Premium/Basic
1 Stück Ingwer, daumengroß
2 – 3 Zweige frischen Rosmarin

Zubereitung: Wasser und Xucker Premium/Basic im Topf aufkochen, bis sich der Xucker vollständig aufgelöst hat. Für ein intensives Ingwer-Aroma, den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden, für wenige Minuten mitkochen. Schließlich einige Zweige Rosmarin in eine Flasche geben und den Sirup einfüllen. Vor dem Gebrauch sollte der Sirup abkühlen und noch etwas Rosmarin-Aroma annehmen. Gekühlt und gut verschlossen ist der Sirup mehrere Monate im Kühlschrank haltbar, da Xucker ebenso gut konserviert wie Zucker.

Wir wünschen euch xuckersüße Erfrischung!

Süßes Picknick – Ananas Wraps mit Pistazien-Creme und Cashews

Süßes Picknick – Ananas Wraps mit Pistazien-Creme und Cashews

Sommer ist Picknick-Zeit! Dieser süße Wrap ist schnell zubereitet:

Ihr benötigt pro Wrap:
1 Mais- oder Vollkorn-Wrap
1 EL Bio Natur-Frischkäse
1 EL Xucker Pistazien-Kokos-Creme
2-3 EL Ananas, gewürfelt
1-2 EL Cashew-Nüsse
1 TL Kokosflocken
1 EL Xucker Bronxe
1 EL Haferflocken oder andere Nüsse/Samen

Zubereitung: Für den Hafercrunch etwas Xucker Bronxe in der Pfanne bei mittlerer Stufe erwärmen, bis er flüssig ist. Die Haferflocken darin schwenken und die Masse auf einem Backpapier abkühlen lassen. Währenddessen den Wrap auf einen Teller legen und erst mit Frischkäse, anschließend mit Xucker Pistazien-Kokos-Creme/Pinux bestreichen. Nun die Ananas, Cashew-Nüsse und Kokosflocken hinzugeben und den Wrap vorsichtig falten, gegebenenfalls mit einem Spieß fixieren.

Tipp: Den fertigen Wrap für 2 Minuten in den Kontaktgrill legen und dann genießen. So entfaltet er sein Aroma noch besser.

Viel xuckersüßen Genuss!

Zuckerfallen aufgedeckt – Teil 2

Zuckerfallen aufgedeckt – Teil 2

Zuckerfalle 3 – Salatdressing

Die Industrie spielt mit dem guten Gewissen gesundheitsbewusster Konsumenten und das ist bitter für alle, die sich mit einem Salat etwas Gutes zu tun möchten: Mit rund 15 Würfelzuckern pro 500 ml French Dressing könnte zum Garnieren der grünen Mahlzeit auch gleich ein Zuckerstreuer verwendet werden. Traurig, aber wahr – Auch das allseits beliebte Balsamico-Dressing hat uns mit gut 20 Würfelzuckern pro 500 ml wirklich erschreckt! Mit dem zugesetzten Zucker möchte die Industrie den Suchtfaktor ihrer Produkte erhöhen. Klar, dass ein einfacher Blattsalat mit dem Zuckerdressing besser schmeckt! Zuckerfalle6_Salatdressing2

Unser Tipp: Wenn auf einem herkömmlichen Dressing nicht explizit vermerkt ist, dass es keinen Zucker enthält, sollte die Zutaten- und Nährwerttabelle ganz genau studiert werden. Ansonsten ist es immer noch die beste Alternative Dressings selbst anzurühren. Neben einfachen Joghurt-Dressings mit Leinöl und Kräutern, schmeckt auch ein Xucker-Senf-Dressing aus zuckerfreiem Senf, etwas Xucker light und Wasser herrlich würzig zu Salaten mit Proteinbeilage.

 

Zuckerfalle 4 – Vollkorn-Fitness-Müsli mit Trockenfrüchten

Bei diesem Produkt fragen wir uns, ob „Fitness Müsli“ bedeutet, dass wir nach dessen Verzehr besonders viel Sport treiben müssen?! Wenn wir realistisch sind, ist eine 375 g-Packung Müsli nach gut einer Woche aufgebraucht. Vollkorn hin oder her, es werden in dieser Zeit 32 Würfelzucker allein zum Frühstück verspeist! Bei unseren Recherchen mussten wir außerdem feststellen, dass ein vollkornhaltiges Fitness-Müsli, welches mit einem reduzierten Zuckergehalt von 30% beworben wird, immer noch 15 Würfelzucker beinhaltet. Auch hier erwartet dem Körper schon zum Frühstück ein wahrer Zuckerschock.

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Der hohe Zuckergehalt stammt vor allem aus den Trockenfrüchten, die für eine natürliche Süße und hohe Nährstoffdichte sorgen sollen. Warum Trockenfrüchte nur mäßig genossen werden sollten, haben wir im Artikel „Zuckerfallen aufgedeckt – Teil 1“ genauer beleuchtet.

Unser Tipp: Es ist ratsam sämtliche Fertig-Müslis auf ihren Zuckergehalt zu überprüfen! Die meisten wirken sehr gesund, aber nur so lange die Nährwerte unbeachtet bleiben. Auch Müslis mit Trockenobst enthalten oft noch zusätzlichen Zucker. Einfache Getreideflocken wie Haferflocken sind die bessere Alternative. Ob als Haferbrei oder Müsli serviert, sie halten durch ihr Ballaststoffe nicht nur lange satt, der Haferschleim beruhigt auch den Magen. Für etwas Crunch am Morgen können frisches Obst oder in Bronxe Xucker kandierte Nüsse sorgen. Weitere leckere Frühstückstideen ohne Zucker haben wir uns hier für euch überlegt.

 

Zuckerfalle 5 – Rotkohl im Glas

Rotkohl, eigentlich bekannt als Gemüse, wird dank zugesetztem Zucker zu einer richtigen Süßigkeit. In einem Glas, das nach gut zwei Mahlzeiten verspeist ist, befinden sich etwas mehr als 8 Würfelzucker. Das entspricht laut WHO dem Maximum an zugesetztem Zucker, den wir täglich zu uns nehmen sollten.Zuckerfalle5-Rotkohl2

Auch bei anderem eingelegten Gemüse wie Gewürzgurken oder Meerrettich wird oft Zucker verwendet, aber nicht um die Haltbarkeit der Produkte zu verbessern. Süß-saurer Geschmack lässt bei uns einfach das Wasser im Mund zusammenlaufen und macht Lust auf mehr.

So entkommt ihr der Zuckerfalle: Rotkohl hat von Natur aus einen leichten Zuckergehalt. Eingekocht mit etwas Weißweinessig und frischen Apfelstücken bedarf er meist keiner zusätzlichen Süße.

 

Kennst du weitere, fiese Zuckerfallen, die wir aufdecken sollen?

Schickt sie uns unter dem Betreff „Zuckerfallen aufgedeckt“ gerne per Mail an info@xucker.de!

Alles Liebe

Dein Xucker-Team

5 Gründe den Zuckerkonsum zu senken

5 Gründe den Zuckerkonsum zu senken

Der deutsche Bürger verzehrt durchschnittlich 30 Würfelzucker am Tag. Seit Kurzem empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch eine starke Reduzierung der Zuckerzufuhr auf ca. 8 Würfelzucker pro Tag und auch der Ernährungswissenschaftler John Yudkin warnte bereits im Jahr 1972 vor den Folgen von Zucker: „Würde nur ein Bruchteil dessen, was wir über die Folgen von Zucker wissen, über irgendein anderes Lebensmittel bekannt, es würde sofort verboten.“ Klar, dass Zucker kein gesundes Lebensmittel ist und einen Beitrag zu unserer übergewichtigen Bevölkerung beiträgt. Doch warum wird es von Yudkin und der WHO derart verteufelt? In diesem Artikel möchten wir euch die wichtigsten Fakten erläutern, warum wir mit Zucker in unseren Speisen sparen sollten, auch wenn wir keine „Figurprobleme“ haben.

 

1. Zucker löst suchtähnliche Symptome aus

Die Lust auf Süßes ist uns in die Wiege gelegt. Tief in uns sitzt noch immer der Urmensch, der weiß, dass süße Früchte oder Honig einen wichtigen Energieschub versprechen. Zuckerkonsum löst in unserem Gehirn die Freisetzung von Dopamin aus, einem Botenstoff, der das Belohnungssystem aktiviert. Für einen kurzen Moment macht Zucker somit wirklich glücklich und verschafft uns Antrieb. So kommt es, dass wir uns in psychisch stressigen Situationen, wenn der Serotonin- und Dopamin-Spiegel im Körper reduziert ist, unterbewusst nach diesem Glücksschub sehnen und zur Schokolade greifen. Das Glücksgefühl bleibt jedoch nur solange erhalten, bis der Blutzuckerspiegel wieder abgefallen ist.

 

2. Ein hoher Zuckerkonsum korreliert mit Übergewicht und Diabetes Typ 2

Normalerweise wird Zucker als Energiequelle für Muskeln und Nervensystem verwendet. Zu viel Zucker wandelt der Körper jedoch zu Fett um, das er als Reserve abspeichert. Der negative LDL-Cholesterinwert steigt an. Es ist also ein Irrtum zu glauben, nur aufgenommenes Nahrungsfett wird im Körper zu Fettpölsterchen umgewandelt. Verfechter der Zuckerindustrie leugnen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Zucker vehement. In verschiedenen Entwicklungsländern, die erst seit kurzer Zeit Zugang zu Lebensmitteln wie Coca Cola und anderen Naschereien haben, ist jedoch erkennbar, dass die Häufigkeit von Adipositas zunimmt. Eine mögliche Korrelation zwischen Zucker und Übergewicht ist also erkennbar.

Übergewicht wiederum ist ein Risikofaktor für Typ 2-Diabetes. Die Stoffwechselerkrankung entsteht, wenn Körperzellen nicht mehr in der Lage sind Glucose aufzunehmen und den Blutzuckerspiegel zu senken, die Zellen sind insulinresistent. Nur die Reduktion von Zucker im Ernährungsplan, ausreichend Bewegung sowie eine medikamentöse Behandlung helfen die ernst zunehmende Erkrankung in den Griff zu bekommen. Da Typ-2-Diabetes anfänglich mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, starkem Durst und trockener Haut einhergeht, wird sie oft jedoch nicht rechtzeitig erkannt. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann in einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nervenleiden resultieren. Diese Folgeerkrankungen geben oft erst den entscheidenden Hinweis auf die Typ-2-Diabetes-Erkrankung.

 

3. Zucker führt zu einer schnelleren Zellalterung

Daneben kann Zucker bewirken, dass Körpergewebe wie Haut, Arterien und andere Organe schneller altern. Wird Zucker von Körperzellen aufgenommen, ist er in der Lage Querverbindungen mit den Proteinen des vorliegenden Gewebes zu bilden. Je mehr Querverbindungen mit der Zeit entstehen, desto steifer und spröder wird das Gewebe. Letztendlich kann es seine Elastizität verlieren und zu Entzündungen neigen. Diese Zellalterung kann sich nicht nur in einer Faltenbildung äußern, sondern auch in einer verminderten Organfunktion, Schlaganfällen, Bluthochdruck, aber auch in speziellen Alterserkrankungen wie Grauer Star oder Rheuma.

 

4. Zucker kann Infektionen und Krebs begünstigen

Zucker heftet sich zudem an die weißen Blutkörperchen, die sehr proteinreich sind und hemmen deren Aktivität. Sie sind ein wichtiger Schlüssel für das Immunsystem, wehren Viren ab und warnen den Körper vor entarteten Zellen, aus denen Tumore entstehen können. Je geringer die Aktivität der weißen Blutkörperchen ist, desto mehr steigt die Erkrankungsgefahr.

Noch dazu erhöht ein hoher Blutzuckerspiegel die Ausschüttung von IG-F (Insulin-like Growth Factor), einem Wachstumsfaktor, der Insulin in seiner Struktur ähnelt. IG-F stimuliert den Stoffwechsel, was kurzfristig zu einem verbesserten Wohlbefinden führt. Langfristig können im Körper durch Wachstumsfaktoren jedoch Verschleißerscheinungen entstehen, die sich in Muskelschmerzen, Diabetes, Ödemen oder in Krebs äußern kann.

 

5. Zucker begünstigt Karies

Klebriger Zucker ist der beste Freund kleiner Kariesbakterien, einer besonderen Art von Streptokokken. Um ihre Population zu vergrößern, verstoffwechseln sie Zucker und andere Kohlenhydrate wie Stärke. Dabei entsteht ein saures Milieu (pH 4 – 5,5), in dem sich die Bakterien besonders wohl fühlen und in der Lage sind, sich an die Zähne zu heften. Der hohe Säuregehalt führt letztlich zu einer Entmineralisierung der Zähne, Karies entsteht. Mittlerweile sind in Deutschland nur ca. ein Prozent aller Erwachsenen frei von Karies.

Zu Gast bei Simply Keto – Das LowCarb Café in Berlin

Zu Gast bei Simply Keto – Das LowCarb Café in Berlin

Wer in Berlin mit knurrendem Magen unterwegs ist, hat an jeder Ecke die Möglichkeit seinen Hunger und seine Gelüste kulinarisch zu stillen: Schawarma oder Köfte, Cupcakes oder Bagel, Burritos oder Sushi. Alles kein Problem! Wer sich jedoch dazu entscheidet auf Zucker, leere Kohlenhydrate oder Gluten zu verzichten, der kann auf all diese Köstlichkeiten nicht zurückgreifen und bleibt hungrig. Seit November 2015 gibt es nun auch für alle LowCarbler dieser Stadt eine Anlaufstelle: Das gemütliche Café „Simply Keto“ wirkt im ersten Moment gar nicht gluten- und kohlenhydratarm. Monster Cookies, Cupcakes, Schokotorte und eine Kokos-Käse-Sahne-Torte liegen verführerisch in der Theke. Auf der Tageskarte locken süße Waffeln, Marmeladenbrötchen und Frittata mit Salat und Wildlachs. Klingt nicht wirklich nach Verzicht! Grund genug sich mit Gründerin Alexandra Pocol einmal genauer zu unterhalten.

 

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Xucker: Was ist das Konzept hinter Simply Keto?

Alexandra Pocol: Wir wollen den Leuten, die nirgendswo anders etwas essen können, weil sie Zucker und Gluten meiden müssen oder nicht essen wollen, eine Anlaufstelle und gesundes Essen mit Genuss anbieten. Die meisten denken sich einschränken oder hungern zu müssen, wenn sie sich gesund ernähren, ganz nach dem Motto, dass man nur Salatblätter essen kann und der Genuss auf der Strecke bleibt. Wir wollen diesen Leuten zeigen, dass es nicht so ist. Genuss und gutes, gesundes Essen gehen Hand in Hand. Bei uns ist alles LowCarb, alle Produkte haben maximal 10 g Kohlenhydrate. Wir verzichten auf klassische Getreidemehle wie z.B. auf Weizen, Dinkel oder Reis und nutzen ausschließlich Nussmehle oder Mehle aus Saaten, die voller Vitamine, gesunder Fette und Proteine stecken. Zum Süßen nehmen wir ausschließlich Erythrit und Stevia. Auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verzichten wir komplett, sodass unsere Gerichte auch in Richtung Clean Eating gehen.

 

Xucker: Warum hast du dich entschieden ein Café zu eröffnen, das sich auf LowCarb spezialisiert?

Alexandra Pocol: Weil ich eine dieser Personen bin, die nirgendwo etwas essen kann, mir immer alles selber machen muss und es leid gewesen bin überall hin meine Tupperdosen mitzunehmen. Es war schon immer so: Entweder ich bereite Essen vor oder ich esse nichts! Ich erinnere mich noch an einen Tag an dem ich auf einer Messe unterwegs war und sehr großen Hunger hatte, weil ich
viel gelaufen bin. Das Problem war, dass es einfach nichts für mich gab! Ich habe mir dann drei Wraps gekauft und nur den Inhalt gegessen, das Brot habe ich liegen gelassen. Das war das einzige, das ich irgendwie zu mir nehmen konnte. Es ist überall Zucker drin und in angeblich gesunden Eiweißbroten ist meist pures Gluten enthalten. Über Foren bin ich auf viele Menschen gestoßen, denen es genauso geht wie mir, diesen Need haben auswärts auch etwas zu finden, wo sie bedenkenlos genießen können. Ich wollte einfach etwas machen, um ihnen eine Lösung zu bieten.

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Xucker: Worauf achtest du bei der Auswahl deiner Zutaten?

Alexandra Pocol: Ich achte immer auf die Qualität, Inhhaltsstoffe und Kohlenhydrate der Lebensmittel. Wenn ich Produkte, wie nunux free in meinem Laden anbiete, dann ist es mir besonders wichtig, dass die Zutatenliste des Produktes so kurz wie möglich ist. Ansonsten kaufe ich lieber ein rohes Lebensmittel und mache selbst etwas daraus und bereite es zu. Bei tierischen Produkten achte ich auch auf die Haltung, wie z.B. bei Eiern oder bei Fisch. Der Spruch „Du bist, was du isst“ ist schließlich auch auf Tiere übertragbar.

 

Xucker: Fällt es dir persönlich schwer auf Zucker zu verzichten?
Alexandra Pocol: Tatsächlich überhaupt nicht! Am Anfang war es schon noch so, dass ich im Supermarkt die Regale gemieden habe, wo sich die zuckerhaltigen Lebensmittel befinden und bin nur zur Gemüse- und Frischetheke gegangen. Es hat aber nur ein bis zwei Monate gedauert, dann hatte ich auch mit der Süßwarenabteilung keine Probleme mehr. Gelüste hatte ich wirklich nur in der Umstellungsphase, heute gibt es nichts mehr, dass ich vermisse. Ich kann alles essen, was ich möchte. Ich habe irgendwann mal wieder etwas mit Zucker gegessen und fand es so süß, dass ich es weggeschmissen habe.

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Xucker: Ihr verkauft in eurem Café auch unsere Xucker-Produkte. Wie bist du auf Xucker aufmerksam geworden?

Alexandra Pocol: Ich habe anfänglich nur mit Stevia gesüßt, jahrelang schon. Dann habe ich aber mit Stevia gebacken und das Ergebnis war ganz miserabel. Ich habe dann angefangen zu recherchieren und Xucker light ist das erste gewesen was mir als kalorienfreies Süßungsmittel über den Weg gelaufen ist. Wie ich genau darauf aufmerksam wurde, weiß ich heute nicht mehr, wahrscheinlich durch eine Facebook-Gruppe, der ich folge.

 

Xucker: Und was ist dein Xucker-Lieblingsprodukt?

Alexandra Pocol: Nunux free! Obwohl es schwierig ist, weil ich ohne Xucker light die Gerichte hier nicht zubereiten kann. Na gut, nunux free und Xucker light.

 

Xucker: Du selbst ernährst dich ja ketogen, verzichtest also nahezu auf Kohlenhydrate. Würdest du diese Ernährungsweise jedem empfehlen?

Alexandra Pocol: Das ist eine fiese Frage, weil ich nämlich nicht für die ketogene Ernährung predigen möchte. Ich glaube, dass es nicht für jeden die geeignete Ernährungsweise ist. Wenn man sich nämlich dazu entschließt ketogen zu leben, dann muss man es auch durchziehen, rein und raus funktioniert nicht, weil das für den Stoffwechsel nicht gesund ist. Ich glaube, dass es jedem gut tut von industriellem Zucker und Weizenprodukten Abstand zu nehmen und allgemein weniger Kohlenhydrate zu essen. Zucker macht träge, begünstigt Alterskrankheiten, Herz-Krauslauf-Erkrankungen und macht in gewisser Form abhängig. Seitdem ich keine Kohlenhydrate mehr esse, habe ich nicht mehr ständig Hunger, weil ich Fette zu mir nehme, die vorzugsweise ungesättigt sind und den Körper wirklich nähren. Ich selbst fühle mich so einfach am wohlsten und habe dadurch ein sehr starkes Immunsystem bekommen. Ich esse jetzt nur gesunde Sachen und höre erst auf zu essen, wenn ich satt bin. Danach habe ich auch kein Bedürfnis auf noch mehr Essen. Die ketogene Ernährung gibt mir einfach die Freiheit zu genießen, ohne dass ich auf andere Lebensmittel großartig Appetit habe.

 

Xucker: Beschreib uns doch abschließend einmal wie du deine Ernährung am Tag gestaltest, damit wir uns ein Bild von der ketogenen Ernährung machen können.

Alexandra Pocol: Zum Frühstück gibt es bei mir auf jeden Fall Avocado und Ei. Das ist tatsächlich das beste Frühstück für mich. Dazu trinke ich einen Bulletproofed Coffee, ein Kaffee der mit einem Klecks Butter und Kokosöl ganz stark pürriert wird, bis sich oben eine dicke Schaumschicht bildet, die super cremig ist und ganz seidig schmeckt. Der Kaffee macht mich extrem wach, weil er den Stoffwechsel richtig gut anregt! Dann esse ich super gerne Broccoli mit etwas Butter und Himalaya-Salz. Am liebsten esse ich dazu Wildlachs und einen Salat mit einem Dressing aus Kokosöl. Am Abend mag ich sehr gerne leicht. Am besten eine Suppe und einen Salat mit Avocado. Was ich auch super gerne esse sind Sellerie Fries mit Guacamole oder dem Xucker Ketchup light. Zwischendurch gönne ich mir am liebsten eure nunux free auf meinen selbstgemachten Kokoskeksen. Ich habe nunux tatsächlich noch nicht auf Brot gegessen, nur pur oder auf den Keksen (lacht).

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Das Simply Keto Café findest du in der  Invalidenstraße 154, 10115 Berlin.

Dein Xucker-Team

Leicht durch den Frühling

Leicht durch den Frühling

Endlich ist der Frühling da! Die Sonne zeigt sich von ihrer strahlenden Seite und auch die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. Zeit den Stoffwechsel anzukurbeln und der Frühjahrsmüdigkeit adieu zu sagen. Mit diesen 4 Tricks klappt es bestimmt.

 

Warmes Frühstück

Nach ausgiebigen Schönheitsschlaf von 6 bis 8 Stunden, bringt ein warmes, reichhaltiges Frühstück den Stoffwechsel am besten in Schwung. Der aus Kindheitstagen berüchtigte Haferschleim aus zart schmelzenden Haferflocken und Wasser oder pflanzlicher Milch, findet hier sein Comeback. Er sättigt durch seinen hohen Ballaststoffgehalt nicht nur bis zum Mittagessen, sondern schützt auch die Magenschleimhaut und beruhigt den Magen.

Tipp: Auch wenn er heiß genossen wird, sollte der erste Kaffee am besten erst ab 9 Uhr getrunken werden. Der menschliche Biorhytmus schüttet am Morgen nämlich genügend Hydrocortison aus, der zwischen 8 und 9 Uhr sein Maximum erreicht und dafür sorgt, dass wir wach werden. Koffein hilft nicht dabei den Hydrocortisonspiegel zu erhöhen und gibt damit keinen zusätzlichen Energieschub.

 

Natürliche Vitaminquellen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt aufgrund des Fruchtzucker-Gehaltes täglich höchstens zwei Hände voller Obst und mindestens 3 Hände voller Gemüse zu essen. Wer sich an den Rat hält wird schnell merken wie viel man eigentlich essen kann, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen. Wird das morgendliche Oatmeal durch eine Hand voll fruchtiger Beeren und einer kleingeschnittenen Birne getoppt, ist schon das Frühstück eine wahre Vitaminbombe, die alle Kräfte in uns weckt. Folgt dann zum Mittag eine „Supergreen Bowl“ z.B. aus 4 Cherry-Tomaten, einer Hand voll Erbsen und einer Hand voll Blumenkohl Rösschen, die mit Frischkäse und frischen Kräutern ein paar Minuten gedünstet und mit ein paar Teelöffeln Sesam aufgepeppt werden, kann auch der restliche Tag mit voller Energie angegangen werden. Der Grund: Gemüse ist für den Körper leicht bekömmlich. Er verarbeitet es gemächlicher, sodass nicht so viel Blut in die Verdauungsorgane transportiert wird. So bleiben auch Muskeln und Gehirn mit genügend Sauerstoff versorgt.

 

Frühlingsluft tanken

Auch wenn die Sonne erst im Mai stark genug Strahlkraft hat, um den Körper mit ausreichend Vitamin D zu versorgen, reicht allein ihre Helligkeit und der süße Frühlingsduft aus, um das Gemüt zu erhellen. Jetzt ist deshalb die beste Zeit, um das Auto stehen zu lassen und mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs zu sein. Auch sportliche Aktivitäten wie Joggen, Klettern oder Fußball spielen lassen sich nun auch nach draußen verlagern.

 

Minze als Frischekick

Um kleine Appetitattacken zwischen den Mahlzeiten zu überstehen, helfen oft schon ein Minz Drop, ein Xummi Spearmint oder ein frischer Pfefferminztee. Der Geschmack von Minze macht nicht nur den Atem frischer, sondern nimmt auch die Lust auf schwere Süßigkeiten wie Gebäck. Noch dazu steigert das Kaugummi kauen die Sauerstoffaufnahme und  fördert damit die Denkleistung.

Die Verwendung der Xuckerstoffe Xylit und Erythrit

Die Verwendung der Xuckerstoffe Xylit und Erythrit

Während Erythrit kalorienfrei ist, weist Xylit 40 Prozent weniger Kalorien als gewöhnlicher Haushaltszucker auf. Die Zuckeralkohole eignen sich daher für die bewusste, kalorienreduzierte Küche, in der es an Geschmack und Süße nicht fehlen darf.


Sweet as candy – Der Geschmack der Xuckerstoffe

Xucker: Xylit kann in den meisten Rezepten verwendet werden, ohne dass geschmackliche Einschränkungen auftreten. Lediglich ein leicht kühlendes Gefühl kann auf der Zunge wahrgenommen werden, da Xylit ähnlich wie Salz der Umgebung Energie entzieht und damit kühlt.

Xucker light: Erythrit hat eine Süßkraft von 70 Prozent von Zucker. Wird Zucker in Rezepten durch Xucker light, Bronxe Xucker oder Puder-Xucker ersetzt, ist es empfehlenswert etwas mehr Erythrit zu verwenden. Auch Erythrit hat keinen Nachgeschmack, jedoch einen kühlenderen Effekt auf der Zunge als Xylit.

 

Ein Xuckerschlecken! – Die Anwendungsbereiche der Xuckerstoffe

Anwendung

 

Xucker: In der Regel kann Xylit, also Xucker premium und Xucker basic, Zucker in vielen Rezepten eins zu eins ersetzen. Ob beim Backen von Kuchen, Cremetorten und Keksen, oder zum Herstellen von Marmelade, Soßen, Desserts und Müsli. Hier sind Xucker keine Grenzen gesetzt.

Anders als Erythrit, kann Xylit jedoch nicht zum Karamellisieren verwendet werden, da es einmal abgekühlt nicht mehr seine feste Struktur zurück erlangt. Da Xylit bei empfindlichen Personen und einem höheren Verzehr abführend wirken kann, ist Xucker zum Süßen in Getränken außerdem nur bedingt zu verwenden.

Xucker light: Erythrit hingegen eignet sich hervorragend zum Süßen von Getränken. Zwar lösen sich Xucker light und Bronxe Xucker in warmen oder kalten Flüssigkeiten schlechter als Xylit, doch wirkt Erythrit erst in sehr hohen Mengen abführend und ist damit besser verträglich als Xylit. Als Rohrorzucker-Ersatz ist Bronxe Xucker hier eine leckere Alternative in Kaffee- und Tee-Getränken, aber auch in Cocktails.

Zum Backen ist die Verwendung von Puder-Xucker, also Erythrit in Puderzucker-Qualität, empfehlenswert. Während bei normalem Xucker light eine kristalline Körnung spürbar sein kann, ist Puder-Xucker sehr fein und auch nach dem Backen im Mund nicht spürbar. Puder-Xucker eignet sich daher am besten zum Backen von Kuchen, Torten, Keksen & Co. sowie für die Herstellung von Toppings und Creme-Füllungen. Auch kalorienfreies Karamellisieren in der Pfanne oder mithilfe eines Bunsenbrenners wird mit Erythrit möglich. Geschmacklich ist Bronxe Xucker hier am besten geeignet, da er durch den enthaltenen Apfelextrakt eine natürliche Karamellnote aufweist.

In Desserts, Saucen oder anderen Süßspeisen kann nach Lust und Laune ohne Einschränkungen gexuckert werden.

 

Zuckerwatten-Träume – Einschränkungen in der Verwendung von Xucker und Xucker light

Weder mit Xucker noch mit Xucker light können klassische Bonbons, Lutscher oder Zuckerwatte hergestellt werden. Diese Einschränkung ist darin begründet, dass weder Xylit noch Erythrit Zucker-Fäden ziehen kann, die zusammenhalten. Xylit und Erythrit weisen vielmehr eine kristalline Struktur auf, die schnell wieder brüchig wird.

 

Gute Kalorien, schlechte Kalorien?

Gute Kalorien, schlechte Kalorien?

Wer auf seine schlanke Linie achtet, der kontrolliert auch seine Kalorienzufuhr. Doch ist es ausreichend die kalorischen Werte auf Lebensmitteln zu vergleichen? Unsere Ernährung besteht aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen. Müssen die Energielieferanten gar in gute und schlechte Kalorien unterteilt werden? In diesem Blogbeitrag klären wir auf, von welchen Kalorien mehr und von welchen weniger gegessen werden sollte.

 

Fette

walnuts in a wooden bowl on a wooden rustic background with tongs for cracking nuts,top view

Funktion: Fett ist lebenswichtig: Es liefert Energie, schützt die Organe wie ein Polster und fungiert als Strukturgeber für die Körperzellen. Die Vitamine A, D, E und K können beispielsweise nur mit Hilfe der Fettsäuren vom Körper aufgenommen werden.

Unterscheidung: Ernährungsphysiologisch werden Fette nach ihrem Sättigungsgrad, also nach der Anzahl der Einfach- und Doppelbindungen in einem Fettmolekül, unterteilt. Während einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren vorrangig in Pflanzenöl und Meeresfisch vorkommen, befinden sich gesättigte Fettsäuren vor allem in tierischen Produkten und Kokosfett. Ebenso bedeutend sind Transfettsäuren, die beim Überhitzen (z.B. in der Fritteuse) oder Härten (z.B. Margarine) von meist ungesättigten Fettsäuren entstehen.

Jedes Gramm Fett kann, unabhängig von seinem Sättigungsgrad, mit rund 9 Kalorien berechnet werden. Gesättigte Fettsäuren und Transfette haben jedoch einen negativen Effekt auf den Körper. Sie erhöhen nicht nur den Cholesterinspiegel, fördern dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern begünstigen ebenso die Bildung von Fettpölsterchen. Ungesättigte Fettsäuren wirken sich positiv auf die Blutfettwerte und die Verteilung von Körperfett aus. Sie sollten vermehrt mit der Nahrung aufgenommen werden.

Anwendungstipps: Um gesättigte Fettsäuren zu vermeiden, ist es ratsam Streichfette einzusparen. Butter und Margarine können z.B. durch kaltgepresstes Olivenöl, saure Sahne (10% Fettanteil) oder etwas Nussmus ausgetauscht werden. Auch bei Käse- und Fleischwaren sind magere Produkte wie Geflügelbrust oder Filet stets den fettigen Varianten vorzuziehen. Um Trans-Fettsäuren beim sehr heißen Braten zu vermeiden, sollte immer spezielles Bratöl Verwendung finden und auf Frittieren verzichtet werden. Aufmerksamkeit ist auch bei Convenience Food und fettreduzierten Produkten gefragt: Light-Produkte enthalten zwar weniger Fett, oftmals jedoch zugesetzten Zucker, der den Körper kaum sättigt und Appetit auf mehr macht. Gesunde, fettige Produkte wie Avocado, Rapsöl, Nüsse oder Meeresfisch können bedenkenlos mehrmals pro Woche verzehrt werden. Sie machen lange satt, sind vitaminreich und wirken sich positiv auf die körperliche und geistige Fitness aus.

 

Kohlenhydrate

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Funktion: Besonders für die Muskeln und das Gehirn sind Kohlenhydrate die wichtigsten Energielieferanten. Sie halten den Blutzuckerspiegel aufrecht und stabilisieren die menschlichen Körperzellen.

Unterscheidung: Kohlenhydrate werden nach der Anzahl ihrer Zuckermoleküle unterteilt in Einfachzucker wie Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker), Zweifachzucker wie Rübenzucker und Milchzucker sowie Mehrfachzucker, bekannt als Stärke und Cellulose (Ballaststoffe). Während Einfach- und Zweifach-Zucker süß schmecken, weisen Mehrfachzucker eher einen neutralen Geschmack auf.

Zwar entspricht jedes Gramm Kohlenhydrate etwa 4 bis 5 Kilokalorien, doch müssen die Kohlenhydratgruppen ernährungsphysiologisch unterschiedlich bewertet werden: Mehrfachzucker wird bei der Verdauung zunächst in Glucose aufgespalten. Der Blutzuckerspiegel steigt nur langsam an und das Sättigungsgefühl ist langanhaltend. Einfachzucker, wie es in Obst, Fertigprodukten und Süßigkeiten vorkommt, gelangt hingegen sehr schnell in die Blutbahn und lässt dort den Blutzuckerspiegel stark ansteigen. Dies löst die Freisetzung von Insulin aus, das Körperzellen anregt Zucker aufzunehmen und in Körperfett umzubauen. Durch den Abbau des Blutzuckerspiegels kommt es erneut zu Heißhungerattacken nach Süßem, was zu einem suchtähnlichen Kreislauf führen kann. Besonders gefährlich gilt hierbei der Einfachzucker Fruktose, der Fertiggerichten, Gebäck und anderen Süßigkeiten zugesetzt wird oder in Säften und Smoothies erhöht vorkommt. Fruktose hat verschiedene Nachteile für den Körper: Zum einen überfordert Fruchtzucker die Leber, die den Fruchtzucker konstant zu Körper- und Leberfett umwandelt. Zum anderen steht Fructose im Verdacht das Sättigungsgefühl auf Dauer zu hemmen und den Körper zu übersäuern, einhergehend mit verschiedenen Entzündungsreaktionen.

Anwendungstipps: Für eine ausgewogene Ernährung ist es wichtig Mehrfachzucker aus Vollkorngetreide, Kartoffeln und anderen Gemüsearten den Einfach- und Zweifachzuckern vorzuziehen, um starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Die Richtlinien der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) raten am Tag nicht mehr als zwei große Hände voller Obst zu essen. Auf Säfte sollte weitestgehend verzichtet werden, da für ein Glas Saft weitaus mehr als ein bis zwei Portionen Obst verwendet werden und der Zuckergehalt mit dem von einem Softgetränk zu vergleichen ist. Weiterhin ist es ratsam den Konsum von Produkten mit Zuckerzusatz sowie Haushaltszucker, Honig, Agavendicksaft etc. einzuschränken, da auch diese zu hohen Mengen aus Fruchtzucker bestehen. Viel besser ist es, Gerichte selbst zu Hause vorzukochen, zu portionieren und einzufrieren.

 

Proteine

Grilled salmon on wooden table, top view with copyspace

Funktion: Eiweiß ist nicht nur ein Energielieferant, sondern ebenso wichtig für das Immunsystem, zum Aufbau von Zellen und der Bildung von Hormonen. Aber auch für die Signalübertragung in Nervenzellen werden Proteine benötigt.

Unterscheidung: Ernährungsphysiologisch ist es sinnvoll Proteine nach ihrer Herkunft zu unterscheiden. Zwar können tierische Eiweiße vom Körper besser aufgenommen und effizienter umgesetzt werden, doch sind auch pflanzliche Proteine für eine effektive Proteinzufuhr ausreichend. Wichtig ist, dass Proteine unterschiedlicher Quellen auf dem Speiseplan vertreten sind, damit der Körper mit wichtigen, essentiellen Aminosäuren versorgt wird.

Anwendungstipps: Ein Gramm Proteine entspricht in etwa 4 bis 5 Kalorien, wobei sehr viel Energie bei der Verdauung von Eiweißen benötigt wird. Wer abnehmen möchte, sollte daher am Abend zu proteinreichen Lebensmitteln wie Eier, Fisch, Joghurt, Linsen oder Kidney-Bohnen greifen und auf Kohlenhydrate verzichten.  Die Insulinausschüttung nach dem Verzehr von Kohlenhydraten aus Brot, Nudeln & Co verhindert nämlich die Fettverbrennung. Fette und Proteine haben hingegen nur einen geringen Einfluss auf den Insulinspiegel und Fettpölsterchen können über Nacht einfach davon schmelzen. Wer außerdem viel Sport treibt, der kann mit einer Portion Speisequark, ohne den Zusatz von Kohlenhydraten, am Abend die Bildung neuer Muskelzellen ankurbeln. Damit der Körper nicht übersäuert und die Nieren mit dem Abbau der Proteine nicht überfordert sind, sollte trotz der Vorzüge von Eiweißen, wie mit allem im Leben nicht damit übertrieben werden.

 

Fazit

Ja, es gibt sie, die guten und schlechten Kalorien. Einen der drei Energielieferanten jedoch generell zu verfluchen, ist nicht möglich. Ungesättigte Fettsäuren aus Nüssen sind zwar sicher gesünder als zuckerhaltige, fettreduzierte Fertigprodukte, doch bürgen Mehrfachzucker, wie Ballaststoffe aus Vollkornbrot, für den Körper mehr Nutzen als gesättigte Fettsäuren aus fettigem Fleisch. Proteine sind generell kalorienarm, aber trotzdem nur ein Bestandteil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Es ist wichtig im Überblick zu behalten, in welchen Speisen und Lebensmitteln sich Serientäter wie Zucker und Transfett befinden, um diesen weitestgehend zu entkommen.

Die besten Xucker-Produkte für die Weihnachszeit

Die besten Xucker-Produkte für die Weihnachszeit

Die Weihnachtszeit rückt immer näher und zuckerhaltige Leckereien wie Printen, Stollen und Lebkuchen, mit denen wir uns das Weihnachtsgefühl direkt nach Hause holen, haben längst Einzug in die Supermärkte erhalten. Auch der liebliche Traum von gebrannten Mandeln und wärmendem Glühwein, deren verführerischer Duft spätestens beim Betreten des Weihnachtsmarktes in den Bann ziehen, wird zunehmend realer. Der schlaue Xuckerbäcker weiß, dass sich mit Xucker viele dieser süßen Kalorienbomben entschärfen lassen. Mit diesem Blogartikel möchten wir die sechs besten Anwendungstipps für unsere Xucker-Produkte in der Weihnachtszeit geben.

 

Plätzchen-, Stollen, Kuchenteig…

kann mit verschiedenen Xucker-Produkten gebacken werden. Allen voran stehen die Xylit Produkte Xucker basic und Xucker premium. Sie können in sämtlichen Teigen 1:1 den Zucker ersetzen. Für einen süßen Geschmack ganz ohne Kalorien, empfiehlt es sich jedoch auf Erythrit-Produkte zurück zu greifen. Am besten eignet sich hier Puder-Xucker, der eine 70-prozentige Süße von Zucker aufweist und ihn ebenso 1:1 ersetzen kann. Bei Bedarf muss jedoch mit dem Puder-Xucker oder Vanille Xucker etwas nachgesüßt werden.

Weniger geeignet für Keks- und Kuchenteige sind die Erythrit-Produkte Xucker light und Bronxe Xucker. Sie sind nach dem Backprozess wieder kristalin und können beim Kauen zwischen den Zähnen knirschen.

 

Kokosmakronen…

werden oft auf Basis von Baiser hergestellt. Auch hier können Xucker-Produkte eingesetzt werden. Je nach Vorliebe werden auf drei Eiweiße beispielsweise ca. 110 bis 150 Gramm Xucker nach Belieben hinzugefügt. Daraufhin kommen gemahlene Kokosflocken und Nussmehl hinzu und die Kokosmakronen werden im Ofen ausgebacken.

 

Festliche Verzierungen…

Puder-Xucker_Erythrit_FotoEdit_Sarah_Golbaz
für Plätzchen und Kuchen sind besonders in der Weihnachtszeit gefragt. Mit Xucker Produkten lassen sich verschiedene Dekorationen sehr gut realisieren. Zwar erhalten Kuchen schon bestreut mit Puder-Xucker einen winterlichen Mantel, doch lässt sich auch der berühmt berüchtigte Xuckerguss in nur wenigen Handgriffen mit etwas Wasser oder Zitronensaft herstellen. Bei Bedarf kann er problemlos mit Lebensmittelfarbe vermischt werden. Weiterhin können Xucker Chocolate Drops oder Weißolade in einem Wasserbad zerschmolzen werden und zur Verzierung verwendet werden. Besonders in Kombination mit gefriergetrockneten Beeren oder gehackten Nüssen ist dies eine gesunde Alternative zur herkömmlichen Keks-Dekoration.

 

Etwas aufwendigere Dekorationen…

lassen sich hervorragend mit Marzipan anrichten. Auch dieses kann mit Puder-Xucker oder Xucker basic/premium hergestellt werden. Dazu einfach 150 g gemahlene Mandeln mit 130 g Xucker basic/premium bzw. 150 g Puder-Xucker, 2 EL Rosenwasser und bei Bedarf etwas Kokosöl vermengen und zu einer homogenen Masse kneten.

 

Knackig Kandieren…

Bronxe_Xucker_Erythrit_FotoEdit_Sarah_Golbaz

ist zur Weihnachtszeit ein Muss für Naschkatzen. Bronxe Xucker und Xucker light finden bei kandierten Mandeln, Nüssen und Früchten ihren Einsatz. Die Herstellung ist ganz einfach: Nachdem der Xucker in der Pfanne bei mittlerer Hitze geschmolzen wurde, können die zu kandierenden Lebensmittel einfach hinzugeben und in dem flüssigen Xucker geschwenkt werden. Zum Abkühlen werden sie nun auf ein Backpapier gegeben und für fünf Minuten ruhen gelassen.

 

Heißgetränke wie Lumumba, Glühwein und Weihnachtspunsch…

Xucker_light_Erythrit_FotoEdit_Sarah_Golbaz

dürfen in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Während die konventionellen Handelsprodukte oft eine sehr hohe Menge an Zucker enthalten, können die winterlichen Köstlichkeiten in der heimischen Küche kalorienarm nachgebraut werden. Während Lumumba sehr gut mit der Xucker Trinkschokolade zubereitet werden kann, kann in anderen Getränken der Zucker problemlos durch Xucker light und Bronxe Xucker ersetzt werden. Zum Herstellen eines weihnachtlichen Likörs, der auch kalt genossen genossen wird, empfiehlt sich hingegen Xucker premium oder Xucker basic.

 

Fazit

Die Weihnachtszeit wird xuckersüß. Mit den richtigen Xucker Produkten können die meisten ungesunden Rezepte aufgewertet werden. In der Weihnachtsbäckerei muss damit niemand mehr auf seine liebsten Leckereien verzichten.

Besser als jede Diät – Das Clean Eating Prinzip

Besser als jede Diät – Das Clean Eating Prinzip

Clean Eating ist in aller Munde. Das Ernährungskonzept zeigt Richtlinien auf wie eine Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln und ohne Zusätze aussehen kann. Es ermöglicht eine gesunde, vollwertige Ernährung und macht Diäten damit überflüssig. In diesem Blogbeitrag wird erörtert, wie das Clean Eating Prinzip im Alltag einfach integriert werden kann.

 

Was ist Clean Eating?

Unter „Clean Eating“ wird nicht etwa eine neue Diätform verstanden, die eine Traumfigur innerhalb kurzer Zeit verspricht. Es handelt sich um ein Ernährungskonzept, das langfristig ansetzt und das Ernährungsverhalten nachhaltig beeinflusst.

Konkret ernährt sich eine Person nach dem Clean Eating Prinzip nur von Lebensmitteln, die zahlreiche Nährstoffe enthalten und für den Körper gut verwertbar sind. Es ist alles erlaubt das „clean“, also natürlich, unverarbeitet und frei von Zusätzen ist. Bei Lebensmitteln wie Industriezucker, Weißmehl oder Fertigprodukten mit einer Fülle an Geschmacksverstärkern, ist hingegen Verzicht geboten.

 

Anwendungstipps für den Alltag

Für Viele ist es heutzutage schwer auf Convenience-Produkte zu verzichten und ausschließlich clean zu essen. Es lassen sich für eine gesunde und vollwertige Ernährungsweise aus dem Clean Eating Prinzip jedoch wertvolle Tipps ableiten.

Schauen Sie sich die Produkte in Ihrem Vorratsschrank und Kühlschrank genau an. Alle Lebensmittel, die schädliche Inhaltsstoffe enthalten oder dem Körper keine Nährstoffe bieten, sollten gegen vollwertige Produkte ausgetauscht werden. Ersetzen Sie z.B. einfache Weißmehlprodukte wie Nudeln, Brot oder Kuchen durch Vollkorn-Mehl und tauschen Sie homogenisierte und pasteurisierte Milch gegen Bio-zertifizierte Heumilch oder vegane Alternativen wie ungesüßte Mandelmilch aus und Gelatine gegen Agar Agar oder Chia Samen.

Kontrollieren Sie außerdem die Zutatenlisten von Fertigprodukten. Wird einem Lebensmittel Zucker zugesetzt, sind ein hoher Anteil gesättigter Fettsäuren oder Transfett-Säuren in der Nährwerttabelle erkennbar oder enthält das Produkt Zusatzstoffe, die sie nicht kennen bzw. ist die Zutatenliste unübersichtlich lang? Dann sollten Sie prinzipiell auf das Produkt verzichten und nach einer Alternative Ausschau halten. Oftmals findet sich die Lösung in Bio-Märkten. Convenience-Produkte mit einem Bioland- oder demeter-Siegel enthalten meist weniger Inhaltsstoffe und werden strenger kontrolliert. Sie passen trotz dessen, dass sie ein Convenience-Produkt sind, oft besser in das Clean Eating Prinzip. Natürlich finden sich auch hier Produkte denen viel Zucker zugesetzt wird. Diese sollten dann nur in seltenen Ausnahmefällen konsumiert werden oder daheim selbst zubereitet werden. Dazu gehören z.B. Müslis, Fruchtjoughurts, Smoothies, Soft Drinks, Säfte und Tee-Mischungen, aber auch herzhafte Brotaufstriche, Salat-Dressings oder abgepackte Fertig-Mahlzeiten.

Beim Besuch im Restaurant oder Imbiss sollten Sie dies stets im Hinterkopf behalten und im Zweifel Menüs bestellen, die frisch zubereitet werden wie Gemüsepfannen oder Salate mit einem selbstgemachten Dressing. Trinken Sie dazu am besten Wasser oder andere ungesüßte Getränke.

 

Fazit

Das Clean Eating Prinzip hinterfragt die undurchsichtigen Rezepturen und intensiven Verarbeitungstechniken der Lebensmittelindustrie und bietet Konsumenten gute Richtlinien, um sich wieder auf eine natürliche Ernährungsweise zurück zu besinnen sowie verschiedene Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Wird größtenteils auf Fertigprodukte verzichtet, ungesunde und nährstoffarme Lebensmittel durch vollwertige Lebensmittel ersetzt und mit natürlichen, unverarbeiteten Produkten selbst gekocht und gebacken, dann lässt sich mit dem Clean Eating Prinzip eine gesunde Ernährungsweise erzielen. Das ist nachhaltiger als jede Diät, die oft nur kurzzeitig die Folgen einer unausgewogenen Ernährungsweise kompensiert.