Resteverwertung lecker gemacht

Resteverwertung lecker gemacht

 

Weltweit werden Jährlich ca. 1.3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verschwendet. Allein in Deutschland werfen wir jährlich so viel Essen weg, wie in Schwarzafrika überhaupt produziert wird. Erschreckend: Statistiken zufolge könnten von den Lebensmitteln, die pro Jahr in Europa in der Tonne landen, ca. 200 Millionen Menschen leben.

Während die Verschwendung in Entwicklungsländern vor allem bei der Produktion von Konsumgütern am größten ist, werden in Industrieländern wie Deutschland dagegen die meisten Lebensmittel von Konsumenten verschwendet. Zu den am häufigsten weggeschmissenen Lebensmittel zählen Obst, Gemüse, Knollen und Wurzeln. Dies geschieht vor allem durch hohe Qualitätsstandards und optische Anforderungen an die Lebensmittel. Dabei kann Lebensmittelverschwendung im eignen Haushalt einfach vorgebeugt werden, wenn Einkäufe gut durchdacht werden und auch Lebensmittel, die kurz über dem MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) liegen nicht unbedacht weggeworfen, sondern einem Riech- bzw. Geschmacks-Test unterzogen werden. Auch die richtige Lagerung kann viele Schimmelattacken vorbeugen. Brot, Kuchen oder Gemüse kann zudem eingefroren werden und so vor dem Verderb gerettet werden.

Zum Earth Day kommen hier unsere Top 4-Rezepte, bei denen Lebensmittel vor der Tonne gerettet werden:

Nut-Chocolate Bars

Die Fettsäuren von Nüssen schmecken schnell ranzig und auch Schokolade schmeckt frisch am besten. Kein Wunder, dass auch diese Lebensmittel schnell weggeschmissen werden. Mit diesen Nut-Chocolate-Bars ist das jedoch garnicht mehr notwendig.

Zutaten: Nüsse, Haferflocken oder andere Cerealien, evtl. gefriergetrocknete Früchte, Xucker Schokolade oder Xucker Chocolate Drops

Die Schokolade schmelzen. Nüsse und andere trockenen Zutaten dazugeben und gut unterrühren. Die Masse auf einem Backpapier verteilen und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Aus der festen Masse Riegel herausschneiden.

 

Overnight-Oats

Nur noch etwas gefüllte Gläser mit Aufstrichen sehen schnell unappetitlich aus oder werden schlecht. Sie sind aber auch die perfekte Grundlage für Overnight-Oats. Durch das zubereiten im Glas nehmen die Haferflocken auch den süßen Geschmack des Aufstrichs gut auf.

Zutaten: ½ Tasse Haferflocken, 1 TL Vanillexucker, 1 Tasse Hafermilch

Alle Zutaten in ein Glas mit restlichem Fruchtaufstrich geben. Gut mischen (Glas zudrehen und kräftig schütteln😊) und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Mit frischem Obst oder Joghurt genießen.

Bananenbrot

Braune Bananen sehen nicht so toll aus, dafür sind sie aber besonders süß und eignen sie sich perfekt für ein saftiges Bananenbrot.

Zutaten: 4-5 sehr reife Bananen, 300 g Mehl, 100 g Xucker premium, 100 g gemahlene Haselnüsse, 1 TL Backpulver, 1 EL Vanillexucker, 1 TL Zimt, Gehackte Nüsse und Xucker Schokodrops nach Belieben.

Den Ofen auf 180 Grad aufheizen. Bananen pürieren. Das Mehl mit Xucker, Haselnüssen, Backpulver, Vanillexucker und Zimt mischen. Dann das Bananenpüree dazugeben und gut vermengen. Die Nüsse und Schokodrops dazugeben und kurz mischen. Teig in eine gefettete Form geben. Ca. 45-60 Minuten im heißen Ofen backen. Vorm Verzehr abkühlen lassen.

Cake Pops

Wir alle kennen das: am Wochenende wieder mal zu viel Kuchen gebacken und nun steht er schon tagelang in der Küche. Bevor dieser in den Müll kommt, könnt ihr daraus Cake Pops zaubern, die schmecken nicht nur toll, sondern sind auch ein optisches Highlight.

Zutaten: Alter Kuchen, etwas Frischkäse, Xucker Schokodrops zum Dekorieren, Stiele zum aufstechen

Den Kuchen zerbröseln und mit Frischkäse vermengen bis eine feste Masse entsteht. Zu kleinen Kugeln formen. Die Schokodrops schmelzen und die Stiele in die Schokolade tauchen. Anschließend jeweils ein Kügelchen aufstechen. Kurz im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Schokolade unter der Kugel fest wird. Nun die ganze Kugel in Schokolade tauchen und nach Belieben dekorieren (zum Beispiel mit Nüssen, weißen Schokodrops oder Kokosraspeln).

 

Süße Ostern

Süße Ostern

Ostern wird nicht nur in Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit süßen Speisen und Schokohasen gefeiert. Auch andere Nationen lieben ihre süßen Traditionen: In Italien werden beispielsweise riesige Schokoladeneier und süße Mandelkuchen in Form einer Taube (Colomba Pasquale) zum Osterfest zubereitet und in Bulgarien wird traditionell ein Osterbrot aus Eiern, Zucker und Früchten gegessen. Die Briten feiern Ostern mit dem Simnel-Cake, einem Fruchtkuchen, welcher mit Marzipankugeln dekoriert wird. In Brasilien ist die süße Leibspeise hingegen etwas exotischer. Für Paçoca de amendoim werden gemahlene Erdnüsse mit Zucker und dem Mehl der Maniokpflanze zu karamellbraunen Riegeln verarbeitet und genascht.

Zu Ostern kann geschlemmt werden. Bei uns aber wie immer xuckersüß und mit ganz viel Schokolade. Wir haben uns in der Xucker-Kreativküche ein paar ganz besondere Osterrezepte für euch überlegt. Das beste: Sie sind einfach und schnell zubereitet und garantiert zuckerfrei.

Vegane Schokoladen Eier (gefüllt o. ungefüllt)

Xucker Schokodrops über einem Wasserbad schmelzen und zu 3/4 in eine Ei-Plastikform geben, die gut verschlossen werden kann. Die Eiform nun kräftig schütteln, sodass sich die Schokoladenmasse gänzlich verteilt hat. Die Schokoeier in der Form über Nacht im Gefrierfach aufbewahren. Am nächsten Tag vorsichtig aus der Form lösen, dafür die Form kurz unter warmes Wasser halten und anschließend öffnen.

Tipp: Gehen die Eierfomen beim Öffnen entzwei? Kein Problem! Die Eierhälften werden nun als Dessertschale umfunktioniert. Mit etwas Soja-Quark, Rum, Zitronensaft und Vanille-Xucker kann eine leckere Creme zubereitet werden, die in die halben Eier gegeben und mit etwas Xucker Fruchtaufstrich Aprikose getoppt wird.

Ostereier Cake-Pops

Zutaten: Kastenkuchen nach Wahl (Wir haben den Teig unserer Tiramisu-Cupcakes verwendet), etwas Mascarpone, Für die Dekoration Xucker Chocolate Drops (White & Dark), evtl. andere zuckerfreie Dekoration wie ungesüßtes Esspapier in Hasenform

Zubereitung: Den Kuchen zerkrümeln und mit Mascarpone vermengen. Klebt der Teig ausreichend, können kleine eiförmige Bällchen geformt werden. Während dessen die Schokodrops schmelzen. Nun die Stiele in die geschmolzene Schokolade tauchen und jeweils ein Bällchen aufstechen. Alle Pops beiseite legen (am besten im Kühlschrank) bis die Schokolade fest ist. Nun die Cake-Pops in geschmolzene Schokolade tauchen und nach Belieben dekorieren.

Vegane Oster-Pralinen

Zutaten: Xucker Chocolate Drops, Xucker Fruchtaufstrich Aprikose, Xucker pinux

Zubereitung: Schokodrops zunächst im Wasserbad schmelzen. Eine Pralinenform nach Wahl (z.B. Ostereier) mit der Schokolade zur Hälfte befüllen und gut bis an den Rand der Form bestreichen, sodass eine kleine Kuhle entsteht. Die Form für wenige Stunden ins Gefrierfach geben. Die kleinen Eier mit Pinux oder Fruchtaufstrich befüllen und mit einer weiteren Schicht geschmolzener Schokolade übergießen. Alles gut abkühlen lassen und Pralinen aus der Form lösen.

Frohe Ostern und xückersüßes Schlemmen!

Gesunde Frühstücksideen für Spätaufsteher

Gesunde Frühstücksideen für Spätaufsteher

Das Frühstück wird im Englischen nicht zu Unrecht als „Breakfast“ bezeichnet. Im wahrsten Sinne des Wortes bricht die erste Mahlzeit des Tages die Fastenzeit der Nacht. Während der nächtlichen Ruhe werden fast 50 Prozent der Grundumsatzkalorien verbraucht, denn auch während des Schlafes müssen alle Organe normal weiterabreiten und Regenerationsprozesse angekurbelt werden.

Darum solltest du nicht auf das Frühstück verzichten

Am Morgen kann der Körper durch ein kräftigendes Frühstück in seiner Regeneration unterstützt und der Stoffwechsel wieder angeregt werden. So sind Personen, die regelmäßig ausgewogen frühstücken, seltener übergewichtig. Das Frühstück hilft uns über den Tag satt zu bleiben und Versuchungen zu wiederstehen. Ohne Frühstück wird dem Körper hingegen keine neue Energie geliefert, er muss in einen Sparmodus gehen, um durch den Tag zu kommen. Das verlangsamt den Stoffwechsel und senkt den natürlichen Grundumsatz des Körpers, wodurch weniger Kalorien verbrannt werden können und Körperfett sich schneller ansetzt. Ein gut zusammengestelltes Frühstück mit Proteinen, Ballaststoffen und guten Fetten hält lange satt und verhindert Heißhungerattacken auf ungesunde Snacks.

Das morgendliche Mahl nutzt aber auch dem Gehirn, da es gerade bei der Arbeit viel Energie verbrennt und komplexe Kohlenhydrate für die Konzentration benötigt. Das menschliche Gehirn braucht täglich ca. 120 g Glucose. Den Großteil davon bekommt es gerne gleich am Morgen.

Rezepte für jeden Morgen

Frühstücken kann so schön sein, doch muss es morgens oft schnell gehen, es bleibt oftmals nicht viel Zeit für ein ausgewogenes Frühstück. Wir haben fünf xuckersüße Rezepte für euch entwickelt, für die nicht mehr als 10 Minuten des Morgens in Anspruch genommen werden müssen.

Cocos Blackberry-Chia Pudding

Chia-Samen sind nicht nur schnell verarbeitet, sie liefern auch viel Omega-3-Fette, die dem Gehirn nutzen. Hafermilch beinhaltet reichlich Proteine, Früchte versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen.

Rezept für 1 Person: 3 EL Chiasamen, 100 ml Hafermilch, 1EL Xucker Premium, 1 Banane, 1 Handvoll Heidelbeeren, 1 kleiner Becher Kokosnussjoghurt

Und so geht’s: Die Chiasamen mit der Milch und Xucker in einem Glas mischen. Über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Morgens in eine Schale umfüllen und mit frischem Obst und Kokosnussjoghurt toppen. Nach Bedarf mehr Xucker dazugeben.

Nährwerte: 396 kcal, 45g KH, 15 Fett, 8,5g EW

Brot mit Nuss-Aufstrich und frischen Beeren

Ein Brot ist schnell zubereitet und der absolute Klassiker zum Frühstück. Im Gegenteil zu weißen Brötchen, kann Körnerbrot sehr lange satt halten und versorgt den Körper mit gesunden Kohlenhydraten. Zudem können die in Vollkorn enthaltene Ballaststoffe die Verdauung regulieren und wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Mit Xucker Kokos-Pistaziencreme und frischem Obst ein xuckersüßer Start in den Tag.

Rezept: 2 Scheiben Roggenvollkorn Brot, 2 EL Xucker pinux, Handvoll Himbeeren

Nährwerte: 437 kcal, 32.5g KH, 22.1g Fett, 17g EW

Banana Walnut-Sandwich

Walnüsse sind dank ihrer Fettsäuren nicht nur gut für das Gehirn, sondern halten auch das Herz fit. In Kombination mit Vollkornbrot und Bananen können sind sie ein wahres Power-Frühstück für stressige Tage.

Für ein süßes Sandwich benötigt ihr: 2 Scheiben Vollkorntoast, 1 EL Nunux, 1 Kleine Banane, 1 Handvoll Walnusskerne

Das Brot mit Nunux streichen, Banane und Walnüsse 3drauflegen. Das Sandwich in einem Sandwichmaker Toasten und genießen!

Nährwerte: 463 kcal, 52.5g KH, 21g Fett, 19g EW

Tropische Overnight Oats

Haferflocken sind als Superfood oft unterbewertet. Das Korn ist unglaublich gesund, denn es enthält viele Ballaststoffe, die dem Verdauungssystem Schwung verleihen. Der berühmt-berüchtigte Haferschleim legt sich wohltuend über die Magenschleimhaut und schützt damit auch sensible Mägen. Vor allem in kalten Monaten sind sie warm zubereitet das perfekte Frühstück.

Für eine Portion Overnight Oats benötigt ihr: 40g Haferflocken, 100 ml Kokosnussdrink, 1EL Xucker light, Eine halbe Mango, 1 Kiwi

Die Haferflocken mit dem Kokosnussdrink und Xucker light in einer Schale vermischen. Über nacht im Kühlschrak quellen lassen. Morgens können die Haferflocken kurz erhitzt werden oder einfach kalt mit Mango und Kiwi gegessen werden.

Nährwerte: 340 kcal, 62.5g KH, 8g Fett, 8g EW

Smoothie

Mandeln enthalten nicht nur viele gute Fette, sie sind auch reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Calcium. Auch große Mengen Vitamin B und E sind in den Nüssen enthalten, die die Haut zum Strahlen bringen.

Rezept: 1 Banane, 2 Feigen, 1 EL Mandelmus, 250 ml Mandelmilch, 1 TL Vanille-Xucker

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut mixen.

Nährwerte: 325.5 kcal, 47g KH, 12.5g Fett, 6.7g EW

St. Patricks Day zum Vernaschen

St. Patricks Day zum Vernaschen

Die ganze Welt feiert den irischen St. Patrick´s Day und wir machen mit. Grün, grün, grün sind all unsere Rezeptideen für den Tag des heiligen Schutzpatronen.

Minz-Cupcakes und Joghurt-Pistazien-Eistaler
Für die Muffins (ca. 7 Stück): 2 Bio-Eier, 1 Prise Salz, 1 TL Backpulver, ½ TL Johannisbrotkernmehl, 25 g Mandelmehl, 50 g gemahlene Mandeln, 40 g geschmolzene Bio Butter, 2 EL Xucker premium, ½ TL Vanille Xucker, 2 EL Xucker Chocolate Drops

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Mehl, Backpulver, Xucker, Vanille-Xucker und Mandeln vermischen, Butter dazugeben und alles gut miteinander vermengen. Nun das Eiweiß langsam dazugeben. Alles zu einem geschmeidigen Teig rühren. Xucker Chocolate Drops dazugeben, unterrühren und die Muffins für ca. 20 Minuten backen.

Für die Creme: 100 g Bio Frischkäse, 100 g Margarine oder Bio Butter, 90 g Puder-Xucker, 1 TL Pfefferminzöl, Lebensmittel Farbe nach Bedarf

Das Fett schmelzen und mit Puder-Xucker vermengen. Die restlichen Zutaten dazugeben und gut einrühren. Die Creme ca. 1 Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Creme damit auf den Muffin geben.

Für die Joghurt-Pistazien-Taler: 1 EL Matcha Pulver, ½ TL Vanille-Xucker, 1 EL Xucker basic, 300 g Bio Naturjoghurt, 1 Handvoll Pistazien

Joghurt mit Xucker und Matcha mischen, in Muffinförmchen gießen und mit Pistazien bestreuen. Über Nacht einfrieren und die Cupcakes damit dekorieren.

Kobold Smoothie

Zutaten (für 2 – 3 Personen): 1 Banane, 120 g Spinat, 1 TL Vanille-Xucker, 125 g Bio Naturjoghurt, 1 Glas Hafermilch, etwas Xucker premium nach Bedarf

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut mixen, in Gläser füllen und losschlürfen.

Spinat-Pancakes

Zutaten: 100 g Dinkelvollkornmehl, 100 g Kichererbsenmehl, 130 g Babyspinat, 200 ml Wasser, 2 EL Stärke, ½ TL Backpulver, Salz und Pfeffer, Sprossen

Spinat mit Wasser pürieren. Mehle mit Stärke und Backpulver vermischen. Spinat dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu einem glatten Teig verrühren. In einer heißen Pfanne von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten.

Mango-Guacamole

Zutaten: 1 Avocado, 1 Mango, ½ Zwiebel, 1 Jalapeno, etwas Koriander, Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer

Avocado mit Gabel pürieren. Die Mango und Zwiebel in kleine Würfel sowie die Jalapeno in Scheiben schneiden. Anschließend den Koriander hacken und alle Zutaten gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Happy St. Patrick´s Day!

Fit & gesund trotz Zeitmangel

Fit & gesund trotz Zeitmangel

Zum Weltfrauentag widmen wir uns heute den Alltagsheldinnen: Stress und Zeitmangel sind für berufstätige Mütter keine Fremdwörter. Neben dem Spagat zwischen Job, Familie, Haushalt und Freunden, bleibt oft nicht viel Zeit (oder Kraft) für Sport und gesunde Ernährung. Doch für eine Superwoman ist nichts unmöglich! Wir haben die besten Tricks für den Alltag zusammengefasst.

1. Auf die Vorbereitung, fertig, Lunch!

Viel Zeit fürs Kochen? Fehlanzeige! Zwischen den Terminen wird gerne zur schnellen ToGo-Mahlzeit gegriffen, die oft reich an Fett und Zucker ist. Dadurch wird der Appetit auf Süßes gesteigert und Hunger nur bedingt gestillt.

Gesundes Essen muss dabei nicht einmal viel Zeit in Anspruch nehmen, wenn doppelte Portionen vorgekocht werden. Perfekt eignen sich dafür sogenannte „One Pot“-Gerichte, die mit weniger als fünf Zutaten in einem Topf zubereitet werden können und selten länger als 20 Minuten Zubereitungszeit benötigen. Die Extraportion vom Abend kann einfach am nächsten Tag als Mittagessen dienen.

Gemüse hält in Frischhaltedosen bis zu eine Woche. Vorgeschnittenes für Salate oder Gemüsesticks kann so stets im Office bereitgehalten werden. Mit etwas Vollkornbrot, Joghurtdipp oder Hummus wird das Gemüse zum vollwertigen Snack. Auch Getreide oder Suppen halten sich sehr gut über die Woche und sind einfach zubereitet. Wer es schnell mag, kann einen großen Topf Vollkornreis oder Quinoa kochen, diesen portionieren und mit dem geschnippelten Gemüse, etwas Öl und Essig verfeinern. Auch eine Dose Bohnen oder Mais passen super dazu.

2. Snacken mit Köpfchen

In die Lunchbox gehören auch gesunde Snacks, um mit Power durch den Tag zu kommen. Weniger geeignet als Zwischenmahlzeit sind Schokoriegel, Gebäck und Chips, sie sind kalorienreich und machen träge. Für den kleinen Hunger zwischendurch eignen sich Obst, Nüsse oder Gemüsesticks daher am besten. Die kleinen Zwischenmahlzeiten helfen gegen Heißhungerattacken und Leistungstiefs.

3. Nicht ohne Frühstück

Klar, morgens muss es schnell gehen, aber niemals ohne etwas zu essen. Und nein, eine Tasse Kaffee ist kein ausgewogenes Frühstück! Die erste Mahlzeit am Tag spendet dem Körper Energie und bringt den Stoffwechsel nach der Nacht wieder in Schwung.

Wer morgens keine Vollkornbrote schmieren möchte, kann sich beispielsweise Overnight-Oats oder Chia-Pudding machen. Dafür am Abend Haferflocken und Chia-Samen in Joghurt oder Milch einweichen und Toppings nach Wahl dazugeben. Auch selbstgemachte Smoothies aus Gemüse und etwas Obst sind eine gesunde Alternative. Dafür können Früchte und Gemüse portioniert und eingefroren werden. Morgens schnell alles in den Mixer, Milch dazu und fertig ist das leichte Frühstück auf die Hand. Insider-Tipp von uns: Haferflocken oder Nüsse im Smoothie halten länger satt und spenden viel Energie für den Tag.

4. In Bewegung bleiben

Bewegung hilft dir nicht nur das Gewicht im Griff zu halten. Körperliche Aktivität baut Stress ab, vor allem an der frischen Luft – stressige Stunden auf Arbeit können in der freien Natur am besten ausgeglichen werden. Die frische Luft hilft zudem einen klaren Kopf zu behalten. Sport zu machen wird für Viele aber dennoch zu einem zusätzlichen Stressfaktor, wenn zwanghaft versucht wird regelmäßig Sportkurse zu besuchen. Auch, wenn es in der Woche einmal nicht mit dem Fitnessstudio oder Cardio-Kurs klappt, kann Bewegung einfach in den Alltag integriert werden: Mit dem Fahrrad ins Büro fahren, die Treppen statt den Aufzug nehmen, eine Station früher aus der Bahn steigen und einen Spaziergang am Morgen oder in der Mittagspause machen, bringen Bewegung in den Tag und kosten weniger Zeit.

5. Take it easy!

Studien haben gezeigt, dass Menschen dann glücklich und zufrieden sind, wenn sie sich gesund ernähren, regelmäßig Sport treiben und qualitative Zeit mit Freunden oder der Familie verbringen. Interessanterweise klappt dies konstant nur bei Personen, die eine wahre Passion in dem gefunden haben, was sie machen und denen Sport und gesunde Ernährung Spaß machen. Zu einem gesunden Lebensstil gehört deshalb vor allem Ruhe und Ausgeglichenheit. Zu wissen, was einem den Alltag versüßt und in vollen Zügen genossen werden kann, ist wichtiger als krampfhaft Sport und Gesundheit zu erzwingen. Also kein Stress! Jeder gönnt sich ab und zu einen Wein zum Feierabend, geht mit Freunden Pizza essen oder sieht sich einen ganzen Tag lang Lieblingsserien auf der Couch an. Wichtig ist diese Tage als Ausnahme zu sehen: Die Konsistenz ist was einen glücklich macht. Gesunde Gewohnheiten und Gründe zu finden wieso wir gesund bleiben wollen, sind der Schlüssel zum Erfolg. Der beste Grund: Ein fitter Körper ist leistungsfähiger und widerstandsfähig, wodurch nicht nur beruflich, sondern auch privat mehr erreicht werden kann.

Goodbye Karies – 3 Tipps für gesunde Zähne

Goodbye Karies – 3 Tipps für gesunde Zähne

Fast jeder Erwachsene quält sich mit den kleinen Zahnbakterien herum, die Löcher in die Zähne fressen. Zahnkaries entsteht durch bakteriell erzeugte Säure, die die Zähne angreift. Die Karies-Bakterien, eine besondere Art von Streptokokken, verstoffwechseln Kohlenhydraten wie Zucker oder Stärke und erzeugen dabei ein saures Milieu, das schon wenige Minuten nach dem Essen das Maximum erreicht. Bei sauren pH-Werten um 4 – 5,5 schaffen die Karies-Bakterien es sich an die Zähne zu heften, wo sie ihre schädliche Wirkung entfalten und „Löcher“ in den Zähnen entstehen. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, gibt es verschiedene Tricks. Drei haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Das richtige Essen

Kariesbakterien lieben Zucker. Sie essen den süßen Stoff und vermehren sich je mehr sie davon bekommen können. Nur wenige Minuten nach dem Verzehr einer zuckerhaltigen Speise steigt der Säuregehalt im Mundraum an. Ist die Speise dann noch klebrig oder wird, wie beim Trinken einer Limonade, konstant zugeführt, wird Karies um so mehr gefördert. Bleiben Speisereste lange im Mund, können Kariesbakterien sie umso besser verstoffwechseln. So können auch Brot, Müsli und Kartoffeln zu einem Kariesrisiko werden, wenn die klebrigen Reste nicht durch Zähneputzen entfernt werden.

Vorsicht ist auch bei Obst und Tockenfrüchten geboten, die nicht nur süß sind, sondern auch von Natur aus Säure enthalten. Die Zähne sollten deshalb nicht direkt nach einer Früchte-Mahlzeit geputzt werden. Erst ca. 20 Minuten später ist der Säuregehalt im Mund gesunken und der Zahnschmelz wieder gestärkt, die Zähne sind bereit geputzt zu werden. Auch ein langsam getrunkenes Glas stilles Wasser kann dabei helfen den sauren Speichel etwas zu verdünnen. Wird diese Pause nicht eingehalten, können die Borsten der Zahnbürste nicht nur Plaque, sondern auch Zahnschmelz abtragen, was das Kariesrisiko allgemein erhöht.

Ein niedriges kariogenes Potenzial weisen Speisen wie Gemüse, Fleisch und Käse auf. Sie können bedenkenlos verzehrt werden. Käse kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu: In Kombination mit kariogenen Produkten wie Brot, kann das enthaltene Calcium dabei helfen den Speichel zu neutralisieren und zu einer Remineralisierung des Zahnschmelzes führen.

Xylit zur Zahnpflege nach dem Essen

Neben einer regelmäßigen Zahnreinigung durch Zahnbürste und -seide spielt somit auch die Nahrung eine wichtige Rolle. Der Zuckeralkohol Xylit kann darüber hinaus die Zahnpflege unterstützen: Xylit löst sich im Mund auf und fördert dadurch die Speichel-Bildung. Speichel ist reich an Calciumphosphat, das wie das Calcium aus Käse zu einer Bildung und Härtung des Zahnschmelz führt. Xylit fördert zudem die Einlagerung der Mineralien in den Zahnschmelz.

Der entstandene Speichel im Mundraum kann außerdem Säuren verdünnen und so den pH-Wert erhöhen. Eine schädliche Plaque-Bildung kann dadurch vermieden werden.

Bei regelmäßiger Anwendung von Xylit als Kariesschutz verändert sich zudem die Mundflora: Das Wachstum einer Streptokokken-Population mit erheblich verminderter kariogener Potenz wird durch Xylit gefördert.

Zur Kariesprophylaxe kann Xylit mehrmals am Tag eingesetzt werden. Neben Zahnpflegekaugummis, kann auch reines Xylit (z.B. 1 TL voll) nach jeder Mahlzeit im Mund aufgelöst werden.

Die richtige Zahnpflege vor dem Zubettgehen 

Am Abend, vor dem Zubettgehen, ist die Zahnpflege besonders wichtig. Werden Plaques nicht gründlich entfernt, haben Sie über Nacht lange Zeit um Säuren zu bilden und dem Zahn zu schaden. Nach dem Zähneputzen sollte deshalb nichts mehr gegessen werden.

Neben der richtigen Zahnputz-Technik, bei der von „rot nach weiß“, also vom Zahnfleisch hin zu den Zähnen geputzt wird, ist auch der regelmäßige Einsatz der Zahnseide für die Reinigung der Zahnzwischenräume unerlässlich. Es sollte dabei nie zuviel Druck ausgeübt werden, damit weder Zahnfleisch noch Zahnschmelz Schäden davon tragen.

Bei der Wahl der Zahnpasta können Kariesgeplagte auf eine flouridhaltige Zahncreme zurückgreifen, die das Kariesrisiko nachweislich senkt. Flouride tragen zur Remineralisierung der Zähne bei und lagern sich wie Kalzium in den Zahnschmelz ein. Außerdem können sie in Kariesbakterien eindringen und deren Stoffwechsel stören, sodass weniger Säure produziert wird. Zusätzlich kann auch die Zahnpaste Xylit enthalten, das  nicht nur süßt, sondern ebenso seine zahnpflegende Wirkung entfaltet.

Valentinstag – Liebe geht durch den Magen

Valentinstag – Liebe geht durch den Magen

Valentinstag ist Tag der Verliebten. Da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, ist nichts romantischer als ein gemeinsames Abendessen. Noch sinnlicher kann es werden, wenn mit aphrodisierenden Lebensmitteln gekocht wird. In diesem Artikel haben wir ein tolles Valentinstag-Menü für euch vorbereitet, das für süße Stunden sorgt.

Das Vorspiel: Aperitif und Appetizer 

Beginnen wir den Abend mit einem Aperitif. Hier gibt es Champagner, der ultimative Stimmungsmacher gehört zu jedem romantischen Date. Mit etwas Granatapfelkernen verfeinert wird das Getränk nicht nur zum optischen Highlight. Granatäpfel galten schon in der Antike als Liebeselixier und wurden dort „Apfel der Aphrodite“ genannt. In Griechenland werden frisch vermählte bis heute mit Granatapfelkernen statt Reis beworfen.

Weiter geht es mit der Vorspeise: Feigen waren im Orient und im griechischen Reich Symbol der Fruchtbarkeit. Gewürze enthalten zusätzlich ätherische Öle, die die Sinne anregen. Vor allem die Muskatnuss hat eine starke aphrodisierende Wirkung, da in der Nuss Öle enthalten sind, die vom Körper in Ecstasy-ähnliche Stoffe abgebaut werden. Für ausreichende Testosteron Produktion sorgen die gesunden Fette und das Vitamin E der Mandeln.

Feigen in Rotweinsauce mit Roquefort und Mandelsplitter

Zutaten: Für die Feigen 300 ml trockener Rotwein, 100 ml Gemüsebrühe, ½ TL bunte Pfefferkörner (zerdrückt), Priese Muskatnuss, 2 TL Xucker light, 4 große Feigen; Für die Füllung: 100 g Roquefort, 120 g Bio Magerquark, 30 g Bio Butter, Mandelsplitter

Den Wein mit der Brühe und den Gewürzen aufkochen. Die Feigen vierteln und die warme Rotweinsauce über die Früchte gießen, abkühlen lassen. Die Feigen aus der Sauce nehmen und gut abtropfen. Roquefort mit Quark mischen und in einen Spritzbeutel geben. Türmchen auf den Teller spritzen und je 4 Feigenstücke um die Türmchen herum drapieren. Die Sauce nochmal aufkochen, Butter einrühren, die Pfanne von der Kochplatte entfernen und die Sauce cremig rühren. Die Feigen mit der Sauce beträufeln und mit Mandelsplitter dekorieren.

Der Genussakt: Hauptgang 

Gehen wir nun zum Hauptgang über. Da Meeresfrüchte und Fisch durch den hohen Gehalt an Omega 3-Fettsäuren den Hormonspiegel ausgleichen, servieren wir nun frischen Wildlachs. Auch Knoblauch kurbelt die Sexualhormone an und fördert zusätzlich die Durchblutung. Spargel und Avocado steigern die Libido, Basilikum und Rosmarin verführen mit dem betörenden Duft ihrer ätherischen Öle.

Lachs aus der Folie mit Knoblauch und Kräutern, dazu Spargel und Avocadocreme

Zutaten: Für den Fisch 2 Lachsfilets, 2 EL Zitronensaft, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 2 EL Bio Butter (alternativ Olivenöl), ½ TL Meersalz, ¼ TL frische gemahlenen bunten Pfeffer, 2-3 Rosmarinäste, 1 EL Basilikum; zusätzlich: etwas Spargel, 1 Avocado, ½ Limette, Salz und Pfeffer

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Zitronensaft und Knoblauch in einer Pfanne aufkochen, Butter hinzugeben und schmelzen lassen. Das Lachsfilets in Alufolie geben und die Sauce darüber gießen. Nun die Gewürze (außer Basilikum) dazugeben und die Folie gut verschließen, sodass die Sauce nicht ausläuft. Den Fisch ca. 15 Minuten backen, dann Folie öffnen und noch 2-3 Minuten im Ofen garen lassen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und mit Basilikum bestreuen. Die Avocado zerdrücken, Limettensaft, Salz und Pfeffer dazugeben. Den Spargel über kochendem Wasser dünsten. Lachs mit der Avocadocreme und Spargel servieren.

Der Höhepunkt: Dessert

Wir beenden unser Valentinstagsdinner mit etwas Süßem: zum Nachtisch gibt es Brownies, denn nichts macht so viel Stimmung wie Schokolade. Sie enthält den Stoff Phenylethylamin, welcher Puls und Kreislauf in Gang bring. Außerdem stimuliert Schokolade die Serotoninproduktion. Aphrodisierend wirkt sie vor allem in Kombination mit Chili, denn das darin enthaltene Capsaicin regt die Durchblutung zusätzlich an. Der Scharfmacher stimuliert die Endorphin-Produktion, was für noch mehr Glücksgefühle sorgt. Dazu empfiehlt sich etwas Vanille-Sahne, da Vanille schon im alten Mexiko von Frauen genutzt wurde um ihre Partner zu betören. Der Duftstoff Vanillin hat eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie die natürliche Pheromone des Menschen. Auch Erdbeeren gehören zu jedem Candlelight-Dinner dazu, denn die Früchte gelten als das Symbol der Fruchtbarkeit und Jugendfrische.

Chili-Brownie mit Vanillesahne und frischen Erdbeeren

Zutaten: 2 Bio Eier, 100 g Xucker premium, ½ TL Vanille-Xucker, 1 Prise Salz, 50 g Bio Butter, 70 g Xucker Schokodrops, 100 g Mandelmehl, ½ TL Backpulver, ½ – 1 EL Chilipulver, 30 g Kakaopulver; zusätzlich: Erdbeeren und Bio Schlagsahne

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine mittelgroße, eckige Backform fetten.Die Eier mit Xucker schaumig schlagen, Salz und Vanille-Xucker dazugeben. 40 g Schokodrops und die Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Die trockenen Zutaten vermengen. Die Ei-Creme und die Schokoladen-Butter Masse im Wechsel vorsichtig untermischen, alles gut vermengen und den Teig in die Form geben. Die restlichen Schokodrops auf darüber verteilen. Etwa 25 Minuten backen und abkühlen lassen. Mit gexuckerter Vanille-Schlagsahne und Erdbeeren anrichten und genießen.

Wir wünschen euch einen xuckersüßen Valentinstag!

Xucker versüßt ab sofort auch die Schweiz

Xucker versüßt ab sofort auch die Schweiz

Gute Nachrichten für Schweizer Xucker-Fans: ab sofort liefern wir auch in die Schweiz! Alle xuckersüßen Produkte können bei xucker.de erworben werden. Wir haben uns anlässlich dieser frohen Botschaft auf eine kulinarische Reise durch die Schweiz begeben und die interessantesten Informationen und Rezepte gesammelt.

Die Schweizer Küche bietet viel Abwechslung, da sie deutsche, französische und italienische Einflüsse verbindet. Vor allem für die gute Schokolade ist die Schweiz schon seit dem 19. Jahrhundert weltweit bekannt. Schon im Jahr 1819 kam die Schokolade, mit der Gründung der ersten mechanisierten Schokolade-Fabrik durch François-Louis Cailler, in die Schweiz. Rudolf Sprüngli eröffnete 1845 in Zürich seine Schokoladenmanufaktur. Daniel Peter erfand 1875 die Milchschokolade und Rudolphe Lindt, in 1879, das Conchieren. Das Conchieren ist ein Veredelungsprozess bei dem sich, durch Rühren, der Geschmack und die Aromen der Schokolade besser entfalten.

Eins der beliebtesten und Schweizer Gerichte ist wohl das Fondue. Das erste Fondue Rezept soll schon 1699 in Zürich in dem Buch „Käss mit Wein zu kochen“ erschienen sein. Außer dem Käsefondue gibt es auch das Schokoladenfondue oder Brühfondue. Letzteres stammt jedoch nicht aus der Schweiz, sondern aus Asien.

Behauptungen zufolge wurde die süße Leckerei Meringue (auch als Baiser bekannt) in Meringen erfunden. Sicher ist, dass dieses Dessert in der Region Bern sehr beliebt ist. Besonders an den Schweizer Meringues ist, dass der Schaum langsam über einem Wasserbad geschlagen wird. Durch das langsame Abkühlen wird die Masse besonders fluffig.

Die Bündner Nusstorte, die aus einem Mürbeteig mit süßer Nussfüllung besteht, ist der Exportschlager aus dem Kanton Graubünden. Der Ursprung dieser Spezialität ist umstritten, jedoch wurde das Rezept wahrscheinlich aus Frankreich nach Engadin importiert. Die Nussfüllung ist das Herzstück der Torte und zugleich das süße Geheimnis jedes Konditors. Das besondere an der Torte ist ihre lange Haltbarkeit: bis zu zwei Monate kann sich die Torte im Kühlschrank halten!

Der Schweizer Arzt und Ernährungsreformer Maximilian Oskar Bircher-Benner, erfand um 1990 seine „Apfeldiätspeise“ oder wie sie heute bekannt ist- Birchermüsli. Sein Originalrezept bestand aus Haferflocken, Kondensmilch, Haselnüssen und Äpfeln (samt Schale und Kerngehäuse). Das besondere: das Müsli wird nicht gekocht, sondern eingeweicht. Dr. Bircher-Benner betrieb ein Sanatorium am Zürichberg, wo er den Gästen sein Birchermüsli zum Abendessen servierte. Dadurch erhoffte er den Besuchern eine Vollwerternährung nahezubringen, was ihm auch gelang. Bis heute gilt er als Pionier dieser Ernährungsform. Heute gibt es viele Variationen des Klassikers, vor allem wird das Müsli nur noch selten mit Kondensmilch zubereitet. Bircher-Benner verwendete diese da Frischmilch, zu seiner Zeit unpasteurisiert, ein gesundheitliches Risiko darstellte. Heute wird das Müsli üblicherweise mit Milch oder Joghurt zubereitet und ist vor allem als Frühstück weltweit beliebt.

Wir haben die besten Schweizer Rezepte gesammelt und mit unserem Xucker zubereitet:

 

Meringue mit Xucker

Zutaten (für 1 Backblech):

  • 3 Bio-Eiweiß
  • 3 gehäufte EL Puder-Xucker
  • ½ TL Zitronensaft

Zubereitung

Den Ofen auf ca. 80 Grad Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß steif schlagen und langsam den Puder-Xucker dazugeben. Die steife Masse in einen Spritzbeutel geben und Meringue auf das vorbereitete Backblech spritzen. In der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 2 Stunden austrocknen lassen. Die Meringue im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen am besten über Nacht im Ofen weiter trocknen lassen.

 

Low-Carb Engadiner Nusstorte

Zutaten (für einen Kuchen):

Für den Mürbeteig

  • 200 g Kokosnussmehl
  • 100 g Maisstärke
  • 225 g Kokosöl
  • 100 g Xucker light
  • 1 TL Xucker Bourbon Vanille

Für die Füllung

  • 250 g Xucker Bronxe
  • 200 ml Sahne
  • 300 g gehackte Walnüsse

Zubereitung

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Alle Zutaten für den Teig gut vermischen und 15 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen. Xucker Bronxe in einem Topf langsam schmelzen, dabei oft umrühren, damit der Xucker nicht anbrennt. Ist der Xucker geschmolzen, kann die Sahne untergerührt werden. Es können Klumpen entstehen, die sich durch das Rühren lösen. Wenn die Masse geschmeidig gerührt ist, können die Nüsse dazugegeben werden. Den Teig in zwei Stücke aufteilen. Das größere in eine gefettete Kuchenform geben. Die Nussfüllung auf den Teig geben. Den restlichen Teig nun ausrollen und auf die Nussmischung legen. Der Kuchen wird nun für 40 Minuten im vorgeheizten Ofen gebacken.Vor dem Servieren, abkühlen lassen.

 

Birchermüsli

Zutaten (für 2 Personen):

  • 4 EL zarte Haferflocken
  • 150 ml Bio Natur- oder pflanzlicher Joghurt
  • 2-3 EL Xucker light
  • 1 großer Apfel
  • 2-3 EL gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Den Apfel samt Schale reiben. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und über Nacht im Kühlschrank einweichen lassen. Mit frischen Früchten genießen.

 

Schokoladenfondue

Zutaten (für 2 Personen):

  • 250 g Xucker Chocolate Drops
  • 240 ml Bio-Sahne
  • 1 TL Xucker Bourbon Vanille
  • 1-2 EL Brandy
  • Obst nach Belieben, Meringue oder Waffeln (z.B. von Valentina) zum Dippen

Zubereitung:

Die Sahne über einem Wasserbad erwärmen. Sobald die Sahne warm ist, die Schokolade dazugeben und schmelzen lassen. Die Masse nun cremig rühren, Vanille und Brandy unterrühren. In einen Fonduetopf umfüllen und das Obst, Meringue bzw. die Waffeln in die geschmolzene Schokolade dippen.

 

Wundermittel Fasten- oder doch nicht?

Wundermittel Fasten- oder doch nicht?

Detox Diäten und Fastenkuren sind sehr beliebt, um den Körper zu reinigen und den Stoffwechsel nach dem Festtagsschmaus wieder anzukurbeln. Dabei verzichten Personen zeitweise auf Nahrung, um den Körper zu entschlacken oder um an Gewicht zu verlieren. Zahlreiche Experten versprechen durch das Fasten positive Auswirkungen auf Körper und Geist. Wir haben uns in diesem Artikel mit den Vor- und Nachteilen von Fasten beschäftigt.

Fasten als Entschlackungskur

Der Volksmund besagt, dass Fasten den Körper von Schlacken befreit. Als Schlacken werden Giftstoffe bezeichnet, die sich mit der Zeit im Organismus ansammeln sollen. Doch gibt es in einem gesunden Körper, laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, keine Ansammlung von Giftstoffen. Die unverwertbaren Stoffe werden bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr über den Darm und die Nieren ausgeschieden. Wissenschaftliche Beweise, die für das Entschlacken sprechen, fehlen.

Fasten als Diät

Fasten wird immer öfter als Wundermittel zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Doch leider wird nicht nur Fett verbrannt: zu Beginn einer Fastenkur macht sich der Wasserverlust schnell auf der Waage bemerkbar. Außerdem wird der Hungerstoffwechsel aktiviert, sodass zunächst Eiweißreserven zur Energiegewinnung verwertet werden, was zum Muskelverlust führt. Erst nach einigen Tagen stellt sich der Stoffwechsel so um, dass auch Fette abgebaut werden. Doch die Umstellung auf den Hungerstoffwechsel kann auch zu einer Übersäuerung des Blutes und Belastung der Nieren führen. Auch das Risiko für einen Nährstoffmangel steigt. Der Grundumsatz (Energieverbrauch im Ruhezustand) sinkt und zieht Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerzen mit sich.

Radikales fasten geht zudem oft mit einem Jo-Jo Effekt einher, da keine Ernährungsumstellung stattfindet. Bei einer gut geplanten Diät ist der Gewichtsverlust langsamer, dafür nachhaltiger, weil ein gesundes Essverhalten erlernt wird. Die Chancen auf langfristigen Erfolg sind bei langsamen Ernährungsanpassungen entsprechend größer als bei Crash-Diäten.

Fasten als Ruhepause für den Körper

Nichtsdestotrotz können kurze Fastenphasen durchaus nützlich sein. Sie gönnen dem Verdauungssystem eine kleine Pause, der Körper kann sich auf andere Prozesse konzentrieren. So geht es beim Fasten nicht um einen Gewichtsverlust, sondern um Gesundheit und Regeneration. Ein Tag pro Woche, an dem keine feste Nahrung aufgenommen wird, kann dem Organismus helfen sich auszuruhen. Außerdem kann die Fastenzeit genutzt werden um sich mehr auf den Geist zu konzentrieren. Wer nicht einen ganzen Tag auf Nahrung verzichten will, kann auch Fastenphasen von ca. 16 Stunden einführen. Das klingt vielleicht nach viel, kann aber ganz einfach durch den Verzicht auf Frühstück oder Abendbrot erreicht werden.

Fazit

Längere Entgiftungskuren sind für gesunde Personen nicht zu empfehlen. Bei einigen Erkrankungen können gut abgestimmte Fastenkuren zwar von Vorteil sein, jedoch müssen diese immer durch einen Arzt betreut werden. Kurze Fastenphasen können helfen den Körper und Geist zu regenerieren, wobei auch hier eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nicht fehlen darf. Ohne professionelle Betreuung sollte jedoch nicht länger als ein bis zwei Tage vollständig gefastet werden.

Unser Tipp

An den Tagen, an denen gefastet wird, kannst Du dir auch mehr Zeit für Dich nehmen. Geh in die Sauna, meditiere oder mache Yoga. Das hilft Dir das Gleichgewicht zu finden und zu entspannen. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann helfen den Stoffwechsel anzukurbeln und den Kopf freizukriegen. Ganz auf Essen verzichten musst Du nicht – frische Säfte, grüne Smoothies oder Suppen belasten die Verdauung nicht und können sogar helfen den Körper zu regenerieren.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Green Smoothie wie diesem? Dazu wanderten eine halbe Gurke, einige Zweige Petersilie, 2 Hände voll Spinat, etwas gefrorene Ananas, 2 EL Xucker pinux und etwas Kokoswasser in den Mixer. Während die frischen Kräuter und das Kokoswasser den Körper revitalisieren, hilft das Fett aus der Pinux dabei, dass auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K vom Körper aufgenommen werden können.

Ein Blick in „Die 30 Tage Xucker-Challenge“

Ein Blick in „Die 30 Tage Xucker-Challenge“

In der letzten Woche haben wir unser Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“ vorgestellt. Für genau 30 Tage haben wir für dich jeweils drei Mahlzeiten entwickelt und so aufeinander abgestimmt, dass sie einer gesunden Ernährung entsprechen. Wir möchten dir gesunde Lebensmittel näher bringen, die es in vielen Läden bereits zu kaufen gibt, so zum Beispiel Quinoa oder Haferflocken. Dabei ist keines unserer Rezepte mit Zucker oder Alternativen wie Datteln oder Agavendicksaft gesüßt. In diesem Blogbeitrag möchten wir euch einen Einblick geben, wie die Rezepte unserer Xucker-Challenge gestaltet sind.

 

Wie sind die Rezepte in der Xucker-Challenge gestaltet? 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt aufgrund der vielen Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente täglich mindestens drei Hände voll Gemüse und aufgrund des hohen Zuckergehaltes maximal zwei Hände voll Obst zu verzehren. Genau an diese Richtlinie haben auch wir uns orientiert. Du wirst erstaunt sein wie nachhaltig Gemüse sättigt. Allseits bekannte Kohlenhydratbeilagen wie Kartoffeln, Reis und Brot werden dadurch manchmal sogar überflüssig. Weil Kohlenhydrate dem Körper mehr nutzen, wenn sie keine hohe Glykämische Last aufweisen, verwenden wir ausschließlich Alternativen aus Vollkornmehl oder andere Produkte mit einem geringeren Kohlenhydrat-Anteil wie Kokosmehl oder Nudeln aus Hülsenfrüchten. Bei der Wahl der Proteinquelle haben wir darauf geachtet, dass die Produkte leicht verdaulich sind und den Körper mit allen Aminosäuren versorgen. Dabei setzen wir vor allem auf Hülsenfrüchte, Käse und Fisch. Gerichte mit Fleisch sind seltener zu finden und bilden kleine Genussakzente. Ungesättigte Fettsäuren pflanzlicher Herkunft schaden dem Körper nicht und fördern die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und des Gehirns, jedoch nur solange die Öle nicht gehärtet sind.

 

Ein Tag – Drei Rezepte

Damit du dir eine Vorstellung machen kannst, wie wir dies umgesetzt haben, kannst du nun in Tag 19 unserer Xucker-Challenge eintauchen. Wir haben den Zuckergehalt von jedem Rezept mit einem konventionellem Gericht aus dem Supermarkt oder einer Fast-Food-Kette verglichen. So sparst du zum Beispiel bei den Kokospancakes mit Pistaziencreme im Gegensatz zu Fertigpancakes mit Ahornsirup rund 27 g Zucker. Aufaddiert auf eine ganze Woche, ist die Zuckerersparnis somit sehr groß.

Breakfast – Kokospancakes mit Pistaziencreme

Zutaten (für 2 Personen): 1 Bio Ei, 1 Banane, 5 EL Kokosmehl, 2 EL Vanille Xucker, 1 TL Backpulver, 1 TL Flohsamenschalen, ungesüßte Hafermilch, 1 TL Kokosöl, Xucker pinux, 1 Handvoll frische Früchte nach Wahl

Zubereitung (ca. 20 Minuten): Die Banane pürieren. Ei, Kokosmehl, Vanille- Xucker, Flohsamenschalen und Backpulver untermixen und mit Hafermilch verdünnen. Werden dickere Pancakes bevorzugt sollte weniger Milch zum Einsatz kommen. Zum Ausbacken etwas Kokosöl in der Pfanne erhitzen und den Teig von beiden Seiten bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten ausbacken. Die Pfannkuchen mit Xucker pinux und Früchten anrichten.

Nährwerte pro Person: Energie 176 kcal, 21 g Kohlenhydrate, davon Zucker 13 g; 6 g Ballaststoe; 6 g Proteine; 7 g Fett
Zuckerersparnis: 27g

 

Lunch – Rote Beete-Mandel-Salat mit Halloumi

Zutaten (für 2 Personen): 2 vorgekochte Rote Beete, 2 Hände voll Rucola, 1 Dose (400 g) Kichererbsen, abgegossen, 2 TL Rapskernöl, 50 g Mandelblätter, 100 g Soja-Naturjoghurt, 1 TL Senf, 2 Portionen Bio Halloumi-Käse, etwas Olivenöl

Zubereitung (ca. 15 Minuten): Die Rote Beete in Würfel schneiden und mit Kichererbsen vermengen. Nun ein Dressing aus Joghurt, Senf, Rapskernöl, Salz und Pfeƒer anrühren und zu der Rote Beete-Kichererbsen-Mischung geben. Die Mandelblätter bei mittlerer Hitze in der Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und mit dem Rucola über den Salat geben. Mit etwas Olivenöl die Halloumi-Scheiben in der Pfanne oder im Kontaktgrill kurz anbraten. Erst vor dem Servieren den Rucola und die Mandel unter den Rote Beete-Kichererbsen-Salat heben.

Nährwerte pro Person: Energie 675 kcal, 35 g Kohlen hydrate, davon Zucker 16 g; 12 g Ballaststoe; 37 g Proteine; 41 g Fett
Zuckerersparnis: 5 g

 

Dinner – Blumenkohl- Vollkornreis-Puffer mit gebackenen Karotten und grünem Spargel

Zutaten (für 2 Personen): 3 Hände voll Blumenkohl-Röschen, 120 g Vollkornreis, gekocht; 60 g Bio Cheddar, ca. 3 TL Bio Hartkäse wie Parmesan, 4 EL Haferflocken, 3 Bio Eier, 1 Bund Schnittlauch, 2 Möhren, 1/2 Bund (250 g) grüner Spargel, 1 Knoblauchzehe, 3 TL Olivenöl, 1 TL Kokosöl, Xucker Tomatenketchup, etwas Soja-Joghurt

Zubereitung (ca. 45 Minuten): Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Reis nach Packungsanleitung gar kochen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Den grünen Spargel von seinen holzigen Enden befreien und die Möhren in Sticks schneiden. Spargel und Möhren-Sticks in einer kleinen Auflauƒfform mit etwas Olivenöl und einer klein gehackten Knoblauchzehe durchmengen und mit etwas Parmesan oder anderen Hartkäse bestreuen. Das Gemüse für etwa 30 Minuten im Ofen gar backen.

Die Blumenkohlröschen im Mixer zu Reisgröße verarbeiten. Anschließend die Haferflocken zermahlen und zu dem Blumenkohl geben. Den abgekühlten Reis und Cheddar unterrühren. Anschließend den Schnittlauch fein schneiden und zusammen mit den Eiern unterrühren. Alles gut mit Salz und Pfeƒffer würzen und die Masse für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, bevor gleichgroße Puƒffer mit angefeuchteten Händen daraus geformt werden.

Die Puƒffer anschließend von beiden Seiten mit etwas Kokosöl für je ca. 4 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze in der Pfanne knusprig anbraten. Die Blumenkohl-Vollkornreis-Puffƒer mit dem Gemüse und etwas Joghurt sowie Xucker Tomatenketchup servieren.

Nährwerte pro Person: Energie 556 kcal, 52 g Kohlenhydrate, davon Zucker 7 g; 6 g Ballaststoe; 25 g Proteine; 26 g Fett
Zuckerersparnis: 6 g

Mehr Tipps für einen zuckerfreien Lebensstil findest du in unserem Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“, mit über 90 süßen und herzhaften Rezepten.