St. Patricks Day zum Vernaschen

St. Patricks Day zum Vernaschen

Die ganze Welt feiert den irischen St. Patrick´s Day und wir machen mit. Grün, grün, grün sind all unsere Rezeptideen für den Tag des heiligen Schutzpatronen.

Minz-Cupcakes und Joghurt-Pistazien-Eistaler
Für die Muffins (ca. 7 Stück): 2 Bio-Eier, 1 Prise Salz, 1 TL Backpulver, ½ TL Johannisbrotkernmehl, 25 g Mandelmehl, 50 g gemahlene Mandeln, 40 g geschmolzene Bio Butter, 2 EL Xucker premium, ½ TL Vanille Xucker, 2 EL Xucker Chocolate Drops

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Mehl, Backpulver, Xucker, Vanille-Xucker und Mandeln vermischen, Butter dazugeben und alles gut miteinander vermengen. Nun das Eiweiß langsam dazugeben. Alles zu einem geschmeidigen Teig rühren. Xucker Chocolate Drops dazugeben, unterrühren und die Muffins für ca. 20 Minuten backen.

Für die Creme: 100 g Bio Frischkäse, 100 g Margarine oder Bio Butter, 90 g Puder-Xucker, 1 TL Pfefferminzöl, Lebensmittel Farbe nach Bedarf

Das Fett schmelzen und mit Puder-Xucker vermengen. Die restlichen Zutaten dazugeben und gut einrühren. Die Creme ca. 1 Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Creme damit auf den Muffin geben.

Für die Joghurt-Pistazien-Taler: 1 EL Matcha Pulver, ½ TL Vanille-Xucker, 1 EL Xucker basic, 300 g Bio Naturjoghurt, 1 Handvoll Pistazien

Joghurt mit Xucker und Matcha mischen, in Muffinförmchen gießen und mit Pistazien bestreuen. Über Nacht einfrieren und die Cupcakes damit dekorieren.

Kobold Smoothie

Zutaten (für 2 – 3 Personen): 1 Banane, 120 g Spinat, 1 TL Vanille-Xucker, 125 g Bio Naturjoghurt, 1 Glas Hafermilch, etwas Xucker premium nach Bedarf

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut mixen, in Gläser füllen und losschlürfen.

Spinat-Pancakes

Zutaten: 100 g Dinkelvollkornmehl, 100 g Kichererbsenmehl, 130 g Babyspinat, 200 ml Wasser, 2 EL Stärke, ½ TL Backpulver, Salz und Pfeffer, Sprossen

Spinat mit Wasser pürieren. Mehle mit Stärke und Backpulver vermischen. Spinat dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu einem glatten Teig verrühren. In einer heißen Pfanne von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten.

Mango-Guacamole

Zutaten: 1 Avocado, 1 Mango, ½ Zwiebel, 1 Jalapeno, etwas Koriander, Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer

Avocado mit Gabel pürieren. Die Mango und Zwiebel in kleine Würfel sowie die Jalapeno in Scheiben schneiden. Anschließend den Koriander hacken und alle Zutaten gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Happy St. Patrick´s Day!

Valentinstag – Liebe geht durch den Magen

Valentinstag – Liebe geht durch den Magen

Valentinstag ist Tag der Verliebten. Da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, ist nichts romantischer als ein gemeinsames Abendessen. Noch sinnlicher kann es werden, wenn mit aphrodisierenden Lebensmitteln gekocht wird. In diesem Artikel haben wir ein tolles Valentinstag-Menü für euch vorbereitet, das für süße Stunden sorgt.

Das Vorspiel: Aperitif und Appetizer 

Beginnen wir den Abend mit einem Aperitif. Hier gibt es Champagner, der ultimative Stimmungsmacher gehört zu jedem romantischen Date. Mit etwas Granatapfelkernen verfeinert wird das Getränk nicht nur zum optischen Highlight. Granatäpfel galten schon in der Antike als Liebeselixier und wurden dort „Apfel der Aphrodite“ genannt. In Griechenland werden frisch vermählte bis heute mit Granatapfelkernen statt Reis beworfen.

Weiter geht es mit der Vorspeise: Feigen waren im Orient und im griechischen Reich Symbol der Fruchtbarkeit. Gewürze enthalten zusätzlich ätherische Öle, die die Sinne anregen. Vor allem die Muskatnuss hat eine starke aphrodisierende Wirkung, da in der Nuss Öle enthalten sind, die vom Körper in Ecstasy-ähnliche Stoffe abgebaut werden. Für ausreichende Testosteron Produktion sorgen die gesunden Fette und das Vitamin E der Mandeln.

Feigen in Rotweinsauce mit Roquefort und Mandelsplitter

Zutaten: Für die Feigen 300 ml trockener Rotwein, 100 ml Gemüsebrühe, ½ TL bunte Pfefferkörner (zerdrückt), Priese Muskatnuss, 2 TL Xucker light, 4 große Feigen; Für die Füllung: 100 g Roquefort, 120 g Bio Magerquark, 30 g Bio Butter, Mandelsplitter

Den Wein mit der Brühe und den Gewürzen aufkochen. Die Feigen vierteln und die warme Rotweinsauce über die Früchte gießen, abkühlen lassen. Die Feigen aus der Sauce nehmen und gut abtropfen. Roquefort mit Quark mischen und in einen Spritzbeutel geben. Türmchen auf den Teller spritzen und je 4 Feigenstücke um die Türmchen herum drapieren. Die Sauce nochmal aufkochen, Butter einrühren, die Pfanne von der Kochplatte entfernen und die Sauce cremig rühren. Die Feigen mit der Sauce beträufeln und mit Mandelsplitter dekorieren.

Der Genussakt: Hauptgang 

Gehen wir nun zum Hauptgang über. Da Meeresfrüchte und Fisch durch den hohen Gehalt an Omega 3-Fettsäuren den Hormonspiegel ausgleichen, servieren wir nun frischen Wildlachs. Auch Knoblauch kurbelt die Sexualhormone an und fördert zusätzlich die Durchblutung. Spargel und Avocado steigern die Libido, Basilikum und Rosmarin verführen mit dem betörenden Duft ihrer ätherischen Öle.

Lachs aus der Folie mit Knoblauch und Kräutern, dazu Spargel und Avocadocreme

Zutaten: Für den Fisch 2 Lachsfilets, 2 EL Zitronensaft, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 2 EL Bio Butter (alternativ Olivenöl), ½ TL Meersalz, ¼ TL frische gemahlenen bunten Pfeffer, 2-3 Rosmarinäste, 1 EL Basilikum; zusätzlich: etwas Spargel, 1 Avocado, ½ Limette, Salz und Pfeffer

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Zitronensaft und Knoblauch in einer Pfanne aufkochen, Butter hinzugeben und schmelzen lassen. Das Lachsfilets in Alufolie geben und die Sauce darüber gießen. Nun die Gewürze (außer Basilikum) dazugeben und die Folie gut verschließen, sodass die Sauce nicht ausläuft. Den Fisch ca. 15 Minuten backen, dann Folie öffnen und noch 2-3 Minuten im Ofen garen lassen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und mit Basilikum bestreuen. Die Avocado zerdrücken, Limettensaft, Salz und Pfeffer dazugeben. Den Spargel über kochendem Wasser dünsten. Lachs mit der Avocadocreme und Spargel servieren.

Der Höhepunkt: Dessert

Wir beenden unser Valentinstagsdinner mit etwas Süßem: zum Nachtisch gibt es Brownies, denn nichts macht so viel Stimmung wie Schokolade. Sie enthält den Stoff Phenylethylamin, welcher Puls und Kreislauf in Gang bring. Außerdem stimuliert Schokolade die Serotoninproduktion. Aphrodisierend wirkt sie vor allem in Kombination mit Chili, denn das darin enthaltene Capsaicin regt die Durchblutung zusätzlich an. Der Scharfmacher stimuliert die Endorphin-Produktion, was für noch mehr Glücksgefühle sorgt. Dazu empfiehlt sich etwas Vanille-Sahne, da Vanille schon im alten Mexiko von Frauen genutzt wurde um ihre Partner zu betören. Der Duftstoff Vanillin hat eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie die natürliche Pheromone des Menschen. Auch Erdbeeren gehören zu jedem Candlelight-Dinner dazu, denn die Früchte gelten als das Symbol der Fruchtbarkeit und Jugendfrische.

Chili-Brownie mit Vanillesahne und frischen Erdbeeren

Zutaten: 2 Bio Eier, 100 g Xucker premium, ½ TL Vanille-Xucker, 1 Prise Salz, 50 g Bio Butter, 70 g Xucker Schokodrops, 100 g Mandelmehl, ½ TL Backpulver, ½ – 1 EL Chilipulver, 30 g Kakaopulver; zusätzlich: Erdbeeren und Bio Schlagsahne

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine mittelgroße, eckige Backform fetten.Die Eier mit Xucker schaumig schlagen, Salz und Vanille-Xucker dazugeben. 40 g Schokodrops und die Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Die trockenen Zutaten vermengen. Die Ei-Creme und die Schokoladen-Butter Masse im Wechsel vorsichtig untermischen, alles gut vermengen und den Teig in die Form geben. Die restlichen Schokodrops auf darüber verteilen. Etwa 25 Minuten backen und abkühlen lassen. Mit gexuckerter Vanille-Schlagsahne und Erdbeeren anrichten und genießen.

Wir wünschen euch einen xuckersüßen Valentinstag!

Ungesund – aber so lecker: Beliebte Fast Food-„Sünden“ entschärft!

Ungesund – aber so lecker: Beliebte Fast Food-„Sünden“ entschärft!

Eine gesunde Ernährung wird häufig mit Verzicht gleichgestellt. Doch auch wer sich bewusst ernährt, kann genießen: Zum einen gehört es zu einem gesunden Lebensstil dazu ab und zu eine Ausnahme zu machen. Außerdem können mit etwas Know How auch die größten Kalorienbomben entschärft werden. Dabei geht es jedoch nicht immer um das strikte Kalorienzählen. Vielmehr sind ein bewusster Genuss und die richtige Auswahl der Energiequellen wichtig. Wir haben unsere liebsten Rezepte für euch gesammelt.

Pizza

… ist ein Klassiker aber leider auch eine wahre Kalorienbombe, die mit bis zu 1200 kcal einschlagen kann. Eine selbstgemachte Pizza hingegen spart bis zu 500 kcal ein, vor allem wenn Vollkornmehl und viel Gemüse, dafür etwas weniger Käse und Öl verwendet werden.

Außerdem ist in der fertigen Tomatensauce oft Zucker enthalten. Dabei kann Tomatensauce einfach selbst zubereitet werden: Für eine Pizza etwa ein halbes Glas passierte Tomaten mit Salz, Pfeffer, etwas Xucker, Knoblauch und reichlich Oregano abschmecken und auf den Pizzateig verteilen, der am besten aus Vollkornmehl bestehen sollte.

In Vollkornmehl stecken mehr Ballaststoffe, Proteine, Mineralstoffe und Vitamine als in Weißmehl. Deswegen macht dieser Teig schneller und länger satt.

Weiterhin kann beim Belag reichlich Kalorien und Fett gespart werden. Wurst und Pizzakäse enthalten zwar viele Proteine, sind aber auch reich an gesättigten Fettsäuren, die es in großen Mengen zu meiden gilt. Meeresfrüchte, Gemüse wie Brokkoli, Spargel, Zucchini, Artischocken oder Aubergine und kleine Mengen Mozzarella sind hier deshalb eine bessere Alternative.

Für zwei Pizzen benötigt ihr:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 ml lauwarmes Wasser (nach Bedarf anpassen)
  • 1 Prise Salz
  • ¼ Würfel frische Hefe
  • 1 ½ EL Olivenöl

Die Hefe im lauwarmen Wasser zerbröseln und unter Rühren schmelzen lassen. Mehl, Öl und Salz dazugeben und einen Teig kneten. Falls der Teig zu trocken ist, kann mehr Wasser dazugegeben werden. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen, bedecken und an einem warmen Ort, eine Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Nun den Teig ausrollen und mit Tomatensauce, etwas Mozzarella und Gemüse nach Belieben belegen, alles 20 Minuten backen.

Burger

Wer eher Fan des Amerikanischen Fast Food ist, freut sich Freitagabend sicher über einen Burger. Doch Burger Brötchen sind reich an einfachen Kohlenhydraten (Stärke und Zucker) und auch die Soßen sind wahre Zuckerfallen. Fettiges Fleisch dazugerechnet, erreicht ein fertiger Burger gerne bis 800 kcal.

Der neuste Trend: Der Riesen-Champignon Portobello statt Burgerbrötchen. Die Pilze sind sehr gesund, gibt es jedoch nur in ausgewählten Supermärkten. Wer hier sein fluffiges Burgerbrötchen vermisst, kann auch mit einer Vollkorn-Alternative Gutes für den Körper tun.

Auch bei den Soßen kann wieder viel Zucker eingespart werden, indem sie selbst hergestellt oder nur zuckerfreie Würzsaucen wie unser Xucker Ketchup verwendet werden. Im Supermarkt empfiehlt sich hier immer ein Blick auf die Zutatenliste.

Zu einem vollwertigen Burgermahl gehören auch Pommes, die oft reich an gesättigten Fettsäuren sind. Gute Nachrichten: Pommes aus Wurzelgemüse schmecken auch aus dem Backofen und sind einfach zubereitet.

Vollkorn Burger Brötchen (4 Brötchen):

  • 2 Esslöffel Bio Buttermilch
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1/4 Würfel Frischhefe
  • Prise Salz
  • 1 Bio Ei
  • 65 g Roggenvollkornmehl
  • 65 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 EL Bio Butter
  • Etwas Eiweiß
  • Sesam

Die Hefe mit der Buttermilch verrühren und ca. 5 Minuten gehen lassen. Danach das Wasser, Ei, Salz und Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten. Zum Schluss die Butter dazugeben und kurz kneten, um sie in den Teig einzuarbeiten. Nun den Teig abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Währenddessen den Teig in 4 Teile aufteilen und Brötchen daraus formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und weitere 10 Minuten gehen lassen. Die Brötchen mit Eiweiß bestreichen, mit Sesam bestreuen und ca. 15 Minuten backen.

Die Brötchen können nach Belieben belegt werden. Wildlachsfilet als Pattie ist eine tolle Alternative zu Hackfleisch. Es sollte bei der Fischwahl jedoch darauf geachtet werden, dass der Wildlachs aus nachhaltigem Fischfang stammt. Alternativ eignet sich auch eine Bio Hähnchenbrust oder ein selbstgemachter Gemüsepattie. Dazu eine Scheibe Käse nach Wahl, Salat, Zwiebeln, Tomate, Xucker Ketchup und unser Insider Tipp: Avocado, die wie Lachs reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren ist.

Passend zum Burger gibt es selbstgemachte Pommes: hierfür Wurzelgemüse (wie Möhren, Petersilie, Topinambur, Pastinake…), Süßkartoffeln oder normale Kartoffeln (oder von allem etwas) in Streifen schneiden, Salz, Gewürze (z.B. Rosmarin, Thymian, Oregano, Paprika), etwas Olivenöl dazugeben und im Ofen bei 250 Grad golden backen.

Limonade

Natürlich darf beim Fast Food die Limonade nicht fehlen. Doch die gesüßten Getränke sind leider weder für Figur noch Gesundheit gut. Ein Glas zuckerhaltige Brause reicht oft bereits an die Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitorganisation), die empfiehlt den Konsum von zugesetztem Zucker auf acht Zuckerwürfel pro Tag zu begrenzen.

Stattdessen kann Limonade selber zubereitet werden, indem Sprudelwasser mit Xucker light und Zitronensaft vermixt wird. Auch Eistee kann mit abgekühltem Tee, etwas Xucker light und Zitronensaft daheim ganz einfach zubereitet werden.

Unterwegs

Selber kochen spart nicht nur Kalorien, du hast auch mehr Kontrolle darüber, was in dein Essen kommt. Aber auch im Restaurant kannst du mit einfachen Tricks Kalorien einsparen. Hier ein paar praktische Tipps:

  • Einen Salat ohne Dressing bestellen und stattdessen mit Olivenöl und Essig würzen. Herkömmliche Dressings und auch Balsamico sind wahre Zuckerbomben.
  • Versuche es, frittierte Speisen und extra Käse zu vermeiden- diese Gerichte sind reich an gesättigten Fettsäuren und auf die Dauer nicht nur für deine Figur schädlich.
  • Beim Italiener eine vegetarische Pizza mit viel Gemüse oder Vollkornspaghetti mit Tomatensauce und etwas Parmesan statt Käsesauce bestellen.
  • Schäm dich nicht zu sagen was du möchtest: du kannst zum Beispiel fragen, ob dein Essen mit weniger Öl zubereitet werden kann, ob du Salat oder Gemüse statt Pommes oder eine andere Soße haben kannst. In den meisten Restaurants ist das gar kein Problem.
  • Trinke lieber Wasser oder Tee statt Limonaden und bestelle Obstsalat statt Kuchen zum Dessert.

Auch, wenn du dir auswärts ein Essen gönnst, kannst du mit ein paar einfachen Tricks somit fiese Zucker- und Kalorienfallen meiden, ohne auf den vollen Genuss zu verzichten und deine gesunden Ernährungsvorsätze über Bord werfen zu müssen.

Xucker versüßt ab sofort auch die Schweiz

Xucker versüßt ab sofort auch die Schweiz

Gute Nachrichten für Schweizer Xucker-Fans: ab sofort liefern wir auch in die Schweiz! Alle xuckersüßen Produkte können bei xucker.de erworben werden. Wir haben uns anlässlich dieser frohen Botschaft auf eine kulinarische Reise durch die Schweiz begeben und die interessantesten Informationen und Rezepte gesammelt.

Die Schweizer Küche bietet viel Abwechslung, da sie deutsche, französische und italienische Einflüsse verbindet. Vor allem für die gute Schokolade ist die Schweiz schon seit dem 19. Jahrhundert weltweit bekannt. Schon im Jahr 1819 kam die Schokolade, mit der Gründung der ersten mechanisierten Schokolade-Fabrik durch François-Louis Cailler, in die Schweiz. Rudolf Sprüngli eröffnete 1845 in Zürich seine Schokoladenmanufaktur. Daniel Peter erfand 1875 die Milchschokolade und Rudolphe Lindt, in 1879, das Conchieren. Das Conchieren ist ein Veredelungsprozess bei dem sich, durch Rühren, der Geschmack und die Aromen der Schokolade besser entfalten.

Eins der beliebtesten und Schweizer Gerichte ist wohl das Fondue. Das erste Fondue Rezept soll schon 1699 in Zürich in dem Buch „Käss mit Wein zu kochen“ erschienen sein. Außer dem Käsefondue gibt es auch das Schokoladenfondue oder Brühfondue. Letzteres stammt jedoch nicht aus der Schweiz, sondern aus Asien.

Behauptungen zufolge wurde die süße Leckerei Meringue (auch als Baiser bekannt) in Meringen erfunden. Sicher ist, dass dieses Dessert in der Region Bern sehr beliebt ist. Besonders an den Schweizer Meringues ist, dass der Schaum langsam über einem Wasserbad geschlagen wird. Durch das langsame Abkühlen wird die Masse besonders fluffig.

Die Bündner Nusstorte, die aus einem Mürbeteig mit süßer Nussfüllung besteht, ist der Exportschlager aus dem Kanton Graubünden. Der Ursprung dieser Spezialität ist umstritten, jedoch wurde das Rezept wahrscheinlich aus Frankreich nach Engadin importiert. Die Nussfüllung ist das Herzstück der Torte und zugleich das süße Geheimnis jedes Konditors. Das besondere an der Torte ist ihre lange Haltbarkeit: bis zu zwei Monate kann sich die Torte im Kühlschrank halten!

Der Schweizer Arzt und Ernährungsreformer Maximilian Oskar Bircher-Benner, erfand um 1990 seine „Apfeldiätspeise“ oder wie sie heute bekannt ist- Birchermüsli. Sein Originalrezept bestand aus Haferflocken, Kondensmilch, Haselnüssen und Äpfeln (samt Schale und Kerngehäuse). Das besondere: das Müsli wird nicht gekocht, sondern eingeweicht. Dr. Bircher-Benner betrieb ein Sanatorium am Zürichberg, wo er den Gästen sein Birchermüsli zum Abendessen servierte. Dadurch erhoffte er den Besuchern eine Vollwerternährung nahezubringen, was ihm auch gelang. Bis heute gilt er als Pionier dieser Ernährungsform. Heute gibt es viele Variationen des Klassikers, vor allem wird das Müsli nur noch selten mit Kondensmilch zubereitet. Bircher-Benner verwendete diese da Frischmilch, zu seiner Zeit unpasteurisiert, ein gesundheitliches Risiko darstellte. Heute wird das Müsli üblicherweise mit Milch oder Joghurt zubereitet und ist vor allem als Frühstück weltweit beliebt.

Wir haben die besten Schweizer Rezepte gesammelt und mit unserem Xucker zubereitet:

 

Meringue mit Xucker

Zutaten (für 1 Backblech):

  • 3 Bio-Eiweiß
  • 3 gehäufte EL Puder-Xucker
  • ½ TL Zitronensaft

Zubereitung

Den Ofen auf ca. 80 Grad Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß steif schlagen und langsam den Puder-Xucker dazugeben. Die steife Masse in einen Spritzbeutel geben und Meringue auf das vorbereitete Backblech spritzen. In der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 2 Stunden austrocknen lassen. Die Meringue im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen am besten über Nacht im Ofen weiter trocknen lassen.

 

Low-Carb Engadiner Nusstorte

Zutaten (für einen Kuchen):

Für den Mürbeteig

  • 200 g Kokosnussmehl
  • 100 g Maisstärke
  • 225 g Kokosöl
  • 100 g Xucker light
  • 1 TL Xucker Bourbon Vanille

Für die Füllung

  • 250 g Xucker Bronxe
  • 200 ml Sahne
  • 300 g gehackte Walnüsse

Zubereitung

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Alle Zutaten für den Teig gut vermischen und 15 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen. Xucker Bronxe in einem Topf langsam schmelzen, dabei oft umrühren, damit der Xucker nicht anbrennt. Ist der Xucker geschmolzen, kann die Sahne untergerührt werden. Es können Klumpen entstehen, die sich durch das Rühren lösen. Wenn die Masse geschmeidig gerührt ist, können die Nüsse dazugegeben werden. Den Teig in zwei Stücke aufteilen. Das größere in eine gefettete Kuchenform geben. Die Nussfüllung auf den Teig geben. Den restlichen Teig nun ausrollen und auf die Nussmischung legen. Der Kuchen wird nun für 40 Minuten im vorgeheizten Ofen gebacken.Vor dem Servieren, abkühlen lassen.

 

Birchermüsli

Zutaten (für 2 Personen):

  • 4 EL zarte Haferflocken
  • 150 ml Bio Natur- oder pflanzlicher Joghurt
  • 2-3 EL Xucker light
  • 1 großer Apfel
  • 2-3 EL gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Den Apfel samt Schale reiben. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und über Nacht im Kühlschrank einweichen lassen. Mit frischen Früchten genießen.

 

Schokoladenfondue

Zutaten (für 2 Personen):

  • 250 g Xucker Chocolate Drops
  • 240 ml Bio-Sahne
  • 1 TL Xucker Bourbon Vanille
  • 1-2 EL Brandy
  • Obst nach Belieben, Meringue oder Waffeln (z.B. von Valentina) zum Dippen

Zubereitung:

Die Sahne über einem Wasserbad erwärmen. Sobald die Sahne warm ist, die Schokolade dazugeben und schmelzen lassen. Die Masse nun cremig rühren, Vanille und Brandy unterrühren. In einen Fonduetopf umfüllen und das Obst, Meringue bzw. die Waffeln in die geschmolzene Schokolade dippen.

 

Ein Blick in „Die 30 Tage Xucker-Challenge“

Ein Blick in „Die 30 Tage Xucker-Challenge“

In der letzten Woche haben wir unser Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“ vorgestellt. Für genau 30 Tage haben wir für dich jeweils drei Mahlzeiten entwickelt und so aufeinander abgestimmt, dass sie einer gesunden Ernährung entsprechen. Wir möchten dir gesunde Lebensmittel näher bringen, die es in vielen Läden bereits zu kaufen gibt, so zum Beispiel Quinoa oder Haferflocken. Dabei ist keines unserer Rezepte mit Zucker oder Alternativen wie Datteln oder Agavendicksaft gesüßt. In diesem Blogbeitrag möchten wir euch einen Einblick geben, wie die Rezepte unserer Xucker-Challenge gestaltet sind.

 

Wie sind die Rezepte in der Xucker-Challenge gestaltet? 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt aufgrund der vielen Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente täglich mindestens drei Hände voll Gemüse und aufgrund des hohen Zuckergehaltes maximal zwei Hände voll Obst zu verzehren. Genau an diese Richtlinie haben auch wir uns orientiert. Du wirst erstaunt sein wie nachhaltig Gemüse sättigt. Allseits bekannte Kohlenhydratbeilagen wie Kartoffeln, Reis und Brot werden dadurch manchmal sogar überflüssig. Weil Kohlenhydrate dem Körper mehr nutzen, wenn sie keine hohe Glykämische Last aufweisen, verwenden wir ausschließlich Alternativen aus Vollkornmehl oder andere Produkte mit einem geringeren Kohlenhydrat-Anteil wie Kokosmehl oder Nudeln aus Hülsenfrüchten. Bei der Wahl der Proteinquelle haben wir darauf geachtet, dass die Produkte leicht verdaulich sind und den Körper mit allen Aminosäuren versorgen. Dabei setzen wir vor allem auf Hülsenfrüchte, Käse und Fisch. Gerichte mit Fleisch sind seltener zu finden und bilden kleine Genussakzente. Ungesättigte Fettsäuren pflanzlicher Herkunft schaden dem Körper nicht und fördern die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und des Gehirns, jedoch nur solange die Öle nicht gehärtet sind.

 

Ein Tag – Drei Rezepte

Damit du dir eine Vorstellung machen kannst, wie wir dies umgesetzt haben, kannst du nun in Tag 19 unserer Xucker-Challenge eintauchen. Wir haben den Zuckergehalt von jedem Rezept mit einem konventionellem Gericht aus dem Supermarkt oder einer Fast-Food-Kette verglichen. So sparst du zum Beispiel bei den Kokospancakes mit Pistaziencreme im Gegensatz zu Fertigpancakes mit Ahornsirup rund 27 g Zucker. Aufaddiert auf eine ganze Woche, ist die Zuckerersparnis somit sehr groß.

Breakfast – Kokospancakes mit Pistaziencreme

Zutaten (für 2 Personen): 1 Bio Ei, 1 Banane, 5 EL Kokosmehl, 2 EL Vanille Xucker, 1 TL Backpulver, 1 TL Flohsamenschalen, ungesüßte Hafermilch, 1 TL Kokosöl, Xucker pinux, 1 Handvoll frische Früchte nach Wahl

Zubereitung (ca. 20 Minuten): Die Banane pürieren. Ei, Kokosmehl, Vanille- Xucker, Flohsamenschalen und Backpulver untermixen und mit Hafermilch verdünnen. Werden dickere Pancakes bevorzugt sollte weniger Milch zum Einsatz kommen. Zum Ausbacken etwas Kokosöl in der Pfanne erhitzen und den Teig von beiden Seiten bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten ausbacken. Die Pfannkuchen mit Xucker pinux und Früchten anrichten.

Nährwerte pro Person: Energie 176 kcal, 21 g Kohlenhydrate, davon Zucker 13 g; 6 g Ballaststoe; 6 g Proteine; 7 g Fett
Zuckerersparnis: 27g

 

Lunch – Rote Beete-Mandel-Salat mit Halloumi

Zutaten (für 2 Personen): 2 vorgekochte Rote Beete, 2 Hände voll Rucola, 1 Dose (400 g) Kichererbsen, abgegossen, 2 TL Rapskernöl, 50 g Mandelblätter, 100 g Soja-Naturjoghurt, 1 TL Senf, 2 Portionen Bio Halloumi-Käse, etwas Olivenöl

Zubereitung (ca. 15 Minuten): Die Rote Beete in Würfel schneiden und mit Kichererbsen vermengen. Nun ein Dressing aus Joghurt, Senf, Rapskernöl, Salz und Pfeƒer anrühren und zu der Rote Beete-Kichererbsen-Mischung geben. Die Mandelblätter bei mittlerer Hitze in der Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und mit dem Rucola über den Salat geben. Mit etwas Olivenöl die Halloumi-Scheiben in der Pfanne oder im Kontaktgrill kurz anbraten. Erst vor dem Servieren den Rucola und die Mandel unter den Rote Beete-Kichererbsen-Salat heben.

Nährwerte pro Person: Energie 675 kcal, 35 g Kohlen hydrate, davon Zucker 16 g; 12 g Ballaststoe; 37 g Proteine; 41 g Fett
Zuckerersparnis: 5 g

 

Dinner – Blumenkohl- Vollkornreis-Puffer mit gebackenen Karotten und grünem Spargel

Zutaten (für 2 Personen): 3 Hände voll Blumenkohl-Röschen, 120 g Vollkornreis, gekocht; 60 g Bio Cheddar, ca. 3 TL Bio Hartkäse wie Parmesan, 4 EL Haferflocken, 3 Bio Eier, 1 Bund Schnittlauch, 2 Möhren, 1/2 Bund (250 g) grüner Spargel, 1 Knoblauchzehe, 3 TL Olivenöl, 1 TL Kokosöl, Xucker Tomatenketchup, etwas Soja-Joghurt

Zubereitung (ca. 45 Minuten): Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Reis nach Packungsanleitung gar kochen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Den grünen Spargel von seinen holzigen Enden befreien und die Möhren in Sticks schneiden. Spargel und Möhren-Sticks in einer kleinen Auflauƒfform mit etwas Olivenöl und einer klein gehackten Knoblauchzehe durchmengen und mit etwas Parmesan oder anderen Hartkäse bestreuen. Das Gemüse für etwa 30 Minuten im Ofen gar backen.

Die Blumenkohlröschen im Mixer zu Reisgröße verarbeiten. Anschließend die Haferflocken zermahlen und zu dem Blumenkohl geben. Den abgekühlten Reis und Cheddar unterrühren. Anschließend den Schnittlauch fein schneiden und zusammen mit den Eiern unterrühren. Alles gut mit Salz und Pfeƒffer würzen und die Masse für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, bevor gleichgroße Puƒffer mit angefeuchteten Händen daraus geformt werden.

Die Puƒffer anschließend von beiden Seiten mit etwas Kokosöl für je ca. 4 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze in der Pfanne knusprig anbraten. Die Blumenkohl-Vollkornreis-Puffƒer mit dem Gemüse und etwas Joghurt sowie Xucker Tomatenketchup servieren.

Nährwerte pro Person: Energie 556 kcal, 52 g Kohlenhydrate, davon Zucker 7 g; 6 g Ballaststoe; 25 g Proteine; 26 g Fett
Zuckerersparnis: 6 g

Mehr Tipps für einen zuckerfreien Lebensstil findest du in unserem Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“, mit über 90 süßen und herzhaften Rezepten.

Glücklich ohne Zucker – 3 Tipps für zuckerfreien Genuss

Glücklich ohne Zucker – 3 Tipps für zuckerfreien Genuss

Es gibt viele Gründe den Zuckerkonsum zu reduzieren: ob aus Liebe zu den eigenen Zähnen, um das Immunsystem zu stärken oder einfach um auf die schlanke Linie zu achten. Auf den süßen Stoff zu verzichten fällt oftmals jedoch gar nicht so leicht. Nicht nur das eigene Durchhaltevermögen wird beim Anblick süßer Leckereien auf die Probe gestellt, oftmals treten wir auch unbewusst in Zuckerfallen. Um diese künftig zu meiden, aber dennoch nicht verzichten zu müssen, haben wir nachfolgend drei Tipps gesammelt.

1. Die Glykämische Last (GL) im Auge behalten

Die Glykämische Last beschreibt den Blutzuckeranstieg bzw. die Kohlenhydratmenge pro 100 g eines Lebensmittels. Je höher die Glykämische Last ist, desto eher kommt es zu Blutzuckerspitzen und anschließender Ausschüttung von Insulin. Dieses Hormon regt den Körper an die Zuckermoleküle aus dem Blut in die Zellen aufzunehmen und zu Fett umzuwandeln. Der Blutzucker wird dadurch zwar schnell wieder abgebaut, doch entsteht nun Hunger. Dieser Prozess kann zu einem suchtähnlichen Kreislauf führen. Um einen Jieper auf Süßes zu vermeiden, ist es demnach wichtig auch Lebensmittel mit einer hohen Glykämischen Last nur in geringen Mengen zu konsumieren.

Im Internet lassen sich verschiedene Tabellen finden, die die Glykämische Last von Lebensmitteln unterteilen. Praktisch dabei ist, dass die kohlenhydratreichen Lebensmittel einfach durch Lebensmittel mit einer mittleren bis niedrigen Glykämischen Last ausgetauscht werden können. Anstelle von Weißbrot (GL 34), getrockneten Datteln (GL 66) und Cornflakes (GL 45), sollte also besser auf Vollkornbrot (GL 18), frische Erdbeeren (GL 1) und Haferbrei (GL 13) zurückgegriffen werden.

2. Bewusster Genuss statt Verzicht

Wir müssen uns oft mehrere Male am Tag entscheiden, ob wir eisern bleiben oder uns doch der kleinen Sünde hingeben sollen. So ist der Konflikt zwischen Genuss und Gewissen ein zentrales Thema unserer heutigen Ernährung. Das Fallenlassen und pure Genießen haben viele bereits verlernt. Wer kennt es nicht: Das heißgeliebte Stück Sahnetorte befindet sich auf dem Teller vor uns und wird dann mit schlechtem Gewissen verzehrt.

Um einen zuckerfreien Lebensstil mit Freude durchzustehen sind deshalb zwei Punkte wichtig:

  1. Alternativen schaffen: Zum einen ist es für die Motivation gut, wenn ein Ersatz zur ungesunden Leckerei geschaffen wird. Wir sollten also hinterfragen, warum wir z.B. Lust auf eine Sahnetorte haben: Ist es gerade so gemütlich? Hat sich etwas Stress eingeschlichen?  Oder muss etwas Süßes her, weil ich Hunger oder Appetit habe? Wirklich nachhaltige Alternativen sind dann meist schnell gefunden: Ein gutes Buch und ein warmer Kräutertee sorgen sicher für noch mehr Gemütlichkeit. Ein Spaziergang an der frischen Luft macht glücklich und baut Stress ab. Ein belegtes Vollkornbrot und etwas Gemüse oder ein Stück Obst sättigen länger.
  2. Kontrollierte Ausnahmen erlauben: Zum anderen ist es ab und an erlaubt auch zu „sündigen“ und sich einer Leckerei hinzugeben, die nicht in einen gesunden, zuckerfreien Ernährungsplan passt, natürlich nur solange sich ansonsten an ihn gehalten wird. Wer zum Beispiel unter der Woche gesund und ausgewogen isst, der kann sich ohne schlechtes Gewissen auch einen Burger am Wochenende gönnen oder ein Stück Kuchen naschen. Der Gesundheit und der Waage stört dies nicht, vielmehr hat es Nutzen für den Körper: Der Stoffwechsel verlernt nicht auch Hochkalorisches zu verarbeiten und der Geist merkt, dass er auf nichts verzichten muss.

3. Richtig Süßen

Süßen Geschmack verbinden wir oft mit positiven Erinnerungen und Gefühlen, die wir seid unserer Kindheit ansammeln. Gänzlich auf Zucker verzichten geht daher nur mit olympischem Durchhaltevermögen. Gerade in stressigen Alltagsphasen ist diese Gabe aber nicht jedem gegeben. Nur eine gesunde Alternative zu Zucker erleichtert daher das Gewissen und macht den kleinen Genussmoment möglich. Viele stehen jedoch auch hier vor der Frage, welches Süßungsmittel denn nun wirklich eine Alternative ist und keine versteckte Zuckerfalle. Auch hier hilft der Blick auf die Glykämische Last eines Produktes.

Während die Glykämische Last bei Alternativen wie Datteln (GL 66), Ahornsirup (GL 43), Honig (GL 49) und Kokosblütenzucker (GL 35) hoch ist, da diese Lebensmittel zu einem hohen Anteil aus verschiedenen Zuckerarten bestehen, liegt sie bei Zuckeralkoholen wie Xylit und Erythrit, aber auch bei Stevia (ohne Trägerstoffe) und chemischen Süßstoffen wie Aspartam und Acesulfam-K nahezu bei Null (GL 0). Die Süßungsmittel erhöhen den Blutzuckerspiegel also kaum. Auf chemische Süßungsmittel sollte dennoch nicht regelmäßig zurückgegriffen werden. Saccharin, Aspartam & Co. weisen zwar keine Kalorien auf und erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht, regen aber dennoch die Zellen an Fette einzulagern und können dem Körper damit in höheren Mengen auch schaden.

Fazit

Im Leben ist vieles kompliziert, unsere Ernährung sollte es nicht sein. Heutzutage leben wir in einem Schlaraffenland. Gesundes Essen hat viel mit Disziplin zu tun. Den Spaß dürfen wir dennoch nicht vergessen, denn er ist es der zum Durchhalten motiviert. Wer sich also an einen gesunden Ernährungsplan hält und Alternativen zu „ungesunden“ Lebensmitteln schafft, kann ab und an zu ungesunden Leckereien greifen und tut sich damit nichts schlechtes an. Kleine Genussmomente sind sogar sehr wichtig, vor allem für die eigene Motivation.

 

Mehr Tipps für einen zuckerfreien Lebensstil findest du in unserem Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“, mit über 90 süßen und herzhaften Rezepten.