Die Verwendung der Xuckerstoffe Xylit und Erythrit

Die Verwendung der Xuckerstoffe Xylit und Erythrit

Während Erythrit kalorienfrei ist, weist Xylit 40 Prozent weniger Kalorien als gewöhnlicher Haushaltszucker auf. Die Zuckeralkohole eignen sich daher für die bewusste, kalorienreduzierte Küche, in der es an Geschmack und Süße nicht fehlen darf.


Sweet as candy – Der Geschmack der Xuckerstoffe

Xucker: Xylit kann in den meisten Rezepten verwendet werden, ohne dass geschmackliche Einschränkungen auftreten. Lediglich ein leicht kühlendes Gefühl kann auf der Zunge wahrgenommen werden, da Xylit ähnlich wie Salz der Umgebung Energie entzieht und damit kühlt.

Xucker light: Erythrit hat eine Süßkraft von 70 Prozent von Zucker. Wird Zucker in Rezepten durch Xucker light, Bronxe Xucker oder Puder-Xucker ersetzt, ist es empfehlenswert etwas mehr Erythrit zu verwenden. Auch Erythrit hat keinen Nachgeschmack, jedoch einen kühlenderen Effekt auf der Zunge als Xylit.

 

Ein Xuckerschlecken! – Die Anwendungsbereiche der Xuckerstoffe

Anwendung

 

Xucker: In der Regel kann Xylit, also Xucker premium und Xucker basic, Zucker in vielen Rezepten eins zu eins ersetzen. Ob beim Backen von Kuchen, Cremetorten und Keksen, oder zum Herstellen von Marmelade, Soßen, Desserts und Müsli. Hier sind Xucker keine Grenzen gesetzt.

Anders als Erythrit, kann Xylit jedoch nicht zum Karamellisieren verwendet werden, da es einmal abgekühlt nicht mehr seine feste Struktur zurück erlangt. Da Xylit bei empfindlichen Personen und einem höheren Verzehr abführend wirken kann, ist Xucker zum Süßen in Getränken außerdem nur bedingt zu verwenden.

Xucker light: Erythrit hingegen eignet sich hervorragend zum Süßen von Getränken. Zwar lösen sich Xucker light und Bronxe Xucker in warmen oder kalten Flüssigkeiten schlechter als Xylit, doch wirkt Erythrit erst in sehr hohen Mengen abführend und ist damit besser verträglich als Xylit. Als Rohrorzucker-Ersatz ist Bronxe Xucker hier eine leckere Alternative in Kaffee- und Tee-Getränken, aber auch in Cocktails.

Zum Backen ist die Verwendung von Puder-Xucker, also Erythrit in Puderzucker-Qualität, empfehlenswert. Während bei normalem Xucker light eine kristalline Körnung spürbar sein kann, ist Puder-Xucker sehr fein und auch nach dem Backen im Mund nicht spürbar. Puder-Xucker eignet sich daher am besten zum Backen von Kuchen, Torten, Keksen & Co. sowie für die Herstellung von Toppings und Creme-Füllungen. Auch kalorienfreies Karamellisieren in der Pfanne oder mithilfe eines Bunsenbrenners wird mit Erythrit möglich. Geschmacklich ist Bronxe Xucker hier am besten geeignet, da er durch den enthaltenen Apfelextrakt eine natürliche Karamellnote aufweist.

In Desserts, Saucen oder anderen Süßspeisen kann nach Lust und Laune ohne Einschränkungen gexuckert werden.

 

Zuckerwatten-Träume – Einschränkungen in der Verwendung von Xucker und Xucker light

Weder mit Xucker noch mit Xucker light können klassische Bonbons, Lutscher oder Zuckerwatte hergestellt werden. Diese Einschränkung ist darin begründet, dass weder Xylit noch Erythrit Zucker-Fäden ziehen kann, die zusammenhalten. Xylit und Erythrit weisen vielmehr eine kristalline Struktur auf, die schnell wieder brüchig wird.

 

Gute Kalorien, schlechte Kalorien?

Gute Kalorien, schlechte Kalorien?

Wer auf seine schlanke Linie achtet, der kontrolliert auch seine Kalorienzufuhr. Doch ist es ausreichend die kalorischen Werte auf Lebensmitteln zu vergleichen? Unsere Ernährung besteht aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen. Müssen die Energielieferanten gar in gute und schlechte Kalorien unterteilt werden? In diesem Blogbeitrag klären wir auf, von welchen Kalorien mehr und von welchen weniger gegessen werden sollte.

 

Fette

walnuts in a wooden bowl on a wooden rustic background with tongs for cracking nuts,top view

Funktion: Fett ist lebenswichtig: Es liefert Energie, schützt die Organe wie ein Polster und fungiert als Strukturgeber für die Körperzellen. Die Vitamine A, D, E und K können beispielsweise nur mit Hilfe der Fettsäuren vom Körper aufgenommen werden.

Unterscheidung: Ernährungsphysiologisch werden Fette nach ihrem Sättigungsgrad, also nach der Anzahl der Einfach- und Doppelbindungen in einem Fettmolekül, unterteilt. Während einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren vorrangig in Pflanzenöl und Meeresfisch vorkommen, befinden sich gesättigte Fettsäuren vor allem in tierischen Produkten und Kokosfett. Ebenso bedeutend sind Transfettsäuren, die beim Überhitzen (z.B. in der Fritteuse) oder Härten (z.B. Margarine) von meist ungesättigten Fettsäuren entstehen.

Jedes Gramm Fett kann, unabhängig von seinem Sättigungsgrad, mit rund 9 Kalorien berechnet werden. Gesättigte Fettsäuren und Transfette haben jedoch einen negativen Effekt auf den Körper. Sie erhöhen nicht nur den Cholesterinspiegel, fördern dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern begünstigen ebenso die Bildung von Fettpölsterchen. Ungesättigte Fettsäuren wirken sich positiv auf die Blutfettwerte und die Verteilung von Körperfett aus. Sie sollten vermehrt mit der Nahrung aufgenommen werden.

Anwendungstipps: Um gesättigte Fettsäuren zu vermeiden, ist es ratsam Streichfette einzusparen. Butter und Margarine können z.B. durch kaltgepresstes Olivenöl, saure Sahne (10% Fettanteil) oder etwas Nussmus ausgetauscht werden. Auch bei Käse- und Fleischwaren sind magere Produkte wie Geflügelbrust oder Filet stets den fettigen Varianten vorzuziehen. Um Trans-Fettsäuren beim sehr heißen Braten zu vermeiden, sollte immer spezielles Bratöl Verwendung finden und auf Frittieren verzichtet werden. Aufmerksamkeit ist auch bei Convenience Food und fettreduzierten Produkten gefragt: Light-Produkte enthalten zwar weniger Fett, oftmals jedoch zugesetzten Zucker, der den Körper kaum sättigt und Appetit auf mehr macht. Gesunde, fettige Produkte wie Avocado, Rapsöl, Nüsse oder Meeresfisch können bedenkenlos mehrmals pro Woche verzehrt werden. Sie machen lange satt, sind vitaminreich und wirken sich positiv auf die körperliche und geistige Fitness aus.

 

Kohlenhydrate

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Funktion: Besonders für die Muskeln und das Gehirn sind Kohlenhydrate die wichtigsten Energielieferanten. Sie halten den Blutzuckerspiegel aufrecht und stabilisieren die menschlichen Körperzellen.

Unterscheidung: Kohlenhydrate werden nach der Anzahl ihrer Zuckermoleküle unterteilt in Einfachzucker wie Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker), Zweifachzucker wie Rübenzucker und Milchzucker sowie Mehrfachzucker, bekannt als Stärke und Cellulose (Ballaststoffe). Während Einfach- und Zweifach-Zucker süß schmecken, weisen Mehrfachzucker eher einen neutralen Geschmack auf.

Zwar entspricht jedes Gramm Kohlenhydrate etwa 4 bis 5 Kilokalorien, doch müssen die Kohlenhydratgruppen ernährungsphysiologisch unterschiedlich bewertet werden: Mehrfachzucker wird bei der Verdauung zunächst in Glucose aufgespalten. Der Blutzuckerspiegel steigt nur langsam an und das Sättigungsgefühl ist langanhaltend. Einfachzucker, wie es in Obst, Fertigprodukten und Süßigkeiten vorkommt, gelangt hingegen sehr schnell in die Blutbahn und lässt dort den Blutzuckerspiegel stark ansteigen. Dies löst die Freisetzung von Insulin aus, das Körperzellen anregt Zucker aufzunehmen und in Körperfett umzubauen. Durch den Abbau des Blutzuckerspiegels kommt es erneut zu Heißhungerattacken nach Süßem, was zu einem suchtähnlichen Kreislauf führen kann. Besonders gefährlich gilt hierbei der Einfachzucker Fruktose, der Fertiggerichten, Gebäck und anderen Süßigkeiten zugesetzt wird oder in Säften und Smoothies erhöht vorkommt. Fruktose hat verschiedene Nachteile für den Körper: Zum einen überfordert Fruchtzucker die Leber, die den Fruchtzucker konstant zu Körper- und Leberfett umwandelt. Zum anderen steht Fructose im Verdacht das Sättigungsgefühl auf Dauer zu hemmen und den Körper zu übersäuern, einhergehend mit verschiedenen Entzündungsreaktionen.

Anwendungstipps: Für eine ausgewogene Ernährung ist es wichtig Mehrfachzucker aus Vollkorngetreide, Kartoffeln und anderen Gemüsearten den Einfach- und Zweifachzuckern vorzuziehen, um starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Die Richtlinien der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) raten am Tag nicht mehr als zwei große Hände voller Obst zu essen. Auf Säfte sollte weitestgehend verzichtet werden, da für ein Glas Saft weitaus mehr als ein bis zwei Portionen Obst verwendet werden und der Zuckergehalt mit dem von einem Softgetränk zu vergleichen ist. Weiterhin ist es ratsam den Konsum von Produkten mit Zuckerzusatz sowie Haushaltszucker, Honig, Agavendicksaft etc. einzuschränken, da auch diese zu hohen Mengen aus Fruchtzucker bestehen. Viel besser ist es, Gerichte selbst zu Hause vorzukochen, zu portionieren und einzufrieren.

 

Proteine

Grilled salmon on wooden table, top view with copyspace

Funktion: Eiweiß ist nicht nur ein Energielieferant, sondern ebenso wichtig für das Immunsystem, zum Aufbau von Zellen und der Bildung von Hormonen. Aber auch für die Signalübertragung in Nervenzellen werden Proteine benötigt.

Unterscheidung: Ernährungsphysiologisch ist es sinnvoll Proteine nach ihrer Herkunft zu unterscheiden. Zwar können tierische Eiweiße vom Körper besser aufgenommen und effizienter umgesetzt werden, doch sind auch pflanzliche Proteine für eine effektive Proteinzufuhr ausreichend. Wichtig ist, dass Proteine unterschiedlicher Quellen auf dem Speiseplan vertreten sind, damit der Körper mit wichtigen, essentiellen Aminosäuren versorgt wird.

Anwendungstipps: Ein Gramm Proteine entspricht in etwa 4 bis 5 Kalorien, wobei sehr viel Energie bei der Verdauung von Eiweißen benötigt wird. Wer abnehmen möchte, sollte daher am Abend zu proteinreichen Lebensmitteln wie Eier, Fisch, Joghurt, Linsen oder Kidney-Bohnen greifen und auf Kohlenhydrate verzichten.  Die Insulinausschüttung nach dem Verzehr von Kohlenhydraten aus Brot, Nudeln & Co verhindert nämlich die Fettverbrennung. Fette und Proteine haben hingegen nur einen geringen Einfluss auf den Insulinspiegel und Fettpölsterchen können über Nacht einfach davon schmelzen. Wer außerdem viel Sport treibt, der kann mit einer Portion Speisequark, ohne den Zusatz von Kohlenhydraten, am Abend die Bildung neuer Muskelzellen ankurbeln. Damit der Körper nicht übersäuert und die Nieren mit dem Abbau der Proteine nicht überfordert sind, sollte trotz der Vorzüge von Eiweißen, wie mit allem im Leben nicht damit übertrieben werden.

 

Fazit

Ja, es gibt sie, die guten und schlechten Kalorien. Einen der drei Energielieferanten jedoch generell zu verfluchen, ist nicht möglich. Ungesättigte Fettsäuren aus Nüssen sind zwar sicher gesünder als zuckerhaltige, fettreduzierte Fertigprodukte, doch bürgen Mehrfachzucker, wie Ballaststoffe aus Vollkornbrot, für den Körper mehr Nutzen als gesättigte Fettsäuren aus fettigem Fleisch. Proteine sind generell kalorienarm, aber trotzdem nur ein Bestandteil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Es ist wichtig im Überblick zu behalten, in welchen Speisen und Lebensmitteln sich Serientäter wie Zucker und Transfett befinden, um diesen weitestgehend zu entkommen.

Die besten Xucker-Produkte für die Weihnachszeit

Die besten Xucker-Produkte für die Weihnachszeit

Die Weihnachtszeit rückt immer näher und zuckerhaltige Leckereien wie Printen, Stollen und Lebkuchen, mit denen wir uns das Weihnachtsgefühl direkt nach Hause holen, haben längst Einzug in die Supermärkte erhalten. Auch der liebliche Traum von gebrannten Mandeln und wärmendem Glühwein, deren verführerischer Duft spätestens beim Betreten des Weihnachtsmarktes in den Bann ziehen, wird zunehmend realer. Der schlaue Xuckerbäcker weiß, dass sich mit Xucker viele dieser süßen Kalorienbomben entschärfen lassen. Mit diesem Blogartikel möchten wir die sechs besten Anwendungstipps für unsere Xucker-Produkte in der Weihnachtszeit geben.

 

Plätzchen-, Stollen, Kuchenteig…

kann mit verschiedenen Xucker-Produkten gebacken werden. Allen voran stehen die Xylit Produkte Xucker basic und Xucker premium. Sie können in sämtlichen Teigen 1:1 den Zucker ersetzen. Für einen süßen Geschmack ganz ohne Kalorien, empfiehlt es sich jedoch auf Erythrit-Produkte zurück zu greifen. Am besten eignet sich hier Puder-Xucker, der eine 70-prozentige Süße von Zucker aufweist und ihn ebenso 1:1 ersetzen kann. Bei Bedarf muss jedoch mit dem Puder-Xucker oder Vanille Xucker etwas nachgesüßt werden.

Weniger geeignet für Keks- und Kuchenteige sind die Erythrit-Produkte Xucker light und Bronxe Xucker. Sie sind nach dem Backprozess wieder kristalin und können beim Kauen zwischen den Zähnen knirschen.

 

Kokosmakronen…

werden oft auf Basis von Baiser hergestellt. Auch hier können Xucker-Produkte eingesetzt werden. Je nach Vorliebe werden auf drei Eiweiße beispielsweise ca. 110 bis 150 Gramm Xucker nach Belieben hinzugefügt. Daraufhin kommen gemahlene Kokosflocken und Nussmehl hinzu und die Kokosmakronen werden im Ofen ausgebacken.

 

Festliche Verzierungen…

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für Plätzchen und Kuchen sind besonders in der Weihnachtszeit gefragt. Mit Xucker Produkten lassen sich verschiedene Dekorationen sehr gut realisieren. Zwar erhalten Kuchen schon bestreut mit Puder-Xucker einen winterlichen Mantel, doch lässt sich auch der berühmt berüchtigte Xuckerguss in nur wenigen Handgriffen mit etwas Wasser oder Zitronensaft herstellen. Bei Bedarf kann er problemlos mit Lebensmittelfarbe vermischt werden. Weiterhin können Xucker Chocolate Drops oder Weißolade in einem Wasserbad zerschmolzen werden und zur Verzierung verwendet werden. Besonders in Kombination mit gefriergetrockneten Beeren oder gehackten Nüssen ist dies eine gesunde Alternative zur herkömmlichen Keks-Dekoration.

 

Etwas aufwendigere Dekorationen…

lassen sich hervorragend mit Marzipan anrichten. Auch dieses kann mit Puder-Xucker oder Xucker basic/premium hergestellt werden. Dazu einfach 150 g gemahlene Mandeln mit 130 g Xucker basic/premium bzw. 150 g Puder-Xucker, 2 EL Rosenwasser und bei Bedarf etwas Kokosöl vermengen und zu einer homogenen Masse kneten.

 

Knackig Kandieren…

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ist zur Weihnachtszeit ein Muss für Naschkatzen. Bronxe Xucker und Xucker light finden bei kandierten Mandeln, Nüssen und Früchten ihren Einsatz. Die Herstellung ist ganz einfach: Nachdem der Xucker in der Pfanne bei mittlerer Hitze geschmolzen wurde, können die zu kandierenden Lebensmittel einfach hinzugeben und in dem flüssigen Xucker geschwenkt werden. Zum Abkühlen werden sie nun auf ein Backpapier gegeben und für fünf Minuten ruhen gelassen.

 

Heißgetränke wie Lumumba, Glühwein und Weihnachtspunsch…

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dürfen in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Während die konventionellen Handelsprodukte oft eine sehr hohe Menge an Zucker enthalten, können die winterlichen Köstlichkeiten in der heimischen Küche kalorienarm nachgebraut werden. Während Lumumba sehr gut mit der Xucker Trinkschokolade zubereitet werden kann, kann in anderen Getränken der Zucker problemlos durch Xucker light und Bronxe Xucker ersetzt werden. Zum Herstellen eines weihnachtlichen Likörs, der auch kalt genossen genossen wird, empfiehlt sich hingegen Xucker premium oder Xucker basic.

 

Fazit

Die Weihnachtszeit wird xuckersüß. Mit den richtigen Xucker Produkten können die meisten ungesunden Rezepte aufgewertet werden. In der Weihnachtsbäckerei muss damit niemand mehr auf seine liebsten Leckereien verzichten.

Ovo-lakto, Flexi, Pesce? – 7 Wege vegetarisch zu leben

Ovo-lakto, Flexi, Pesce? – 7 Wege vegetarisch zu leben

Ob aus Liebe zum Tier, zum Wohl der Gesundheit oder für die Reduktion des CO2-Fußabdruckes, die Gründe für eine vegetarische Lebensweise sind vielfältig. Der Vegetarierbund Deutschland schätzt derzeit, dass zehn Prozent der Deutschen vegetarisch leben, das entspricht etwa acht Millionen Menschen. Etwa doppelt so viel wie im Jahr 2007. Ebenso vielfältig wie die Gründe, die zu einer vegetarischen Ernährung inspirieren, sind die Formen des Vegetarismus. In diesem Blogbeitrag wird ein Überblick über die sieben populärsten Formen gegeben und aufgezeigt wie verschiedene vegane Lebensmittel Kuchenrezepturen kulinarisch und nährstoffreich aufwerten können.

 

Der klassische Vegetarier…

wie er im Buche steht, wird auch als Ovo-lakto-Vegetarier bezeichnet. Er verzichtet auf Fleisch und Fisch, verzehrt jedoch tierische Produkte wie Milch, Sahne, Joghurt und Eier. Daraus entwickelten sich strengere Formen des Vegetarismus: Während der Ovo-Vegetarier zusätzlich auf Milchprodukte verzichtet, verzehrt ein Lakto-Vegetarier neben Fleisch und Fisch keine Eier. Ernährungsphysiologisch haben diese Ernährungsgruppen meist keine Nachteile in der Nährstoffversorgung, da besonders  Eier eine sehr hohe Nährstoffkonzentration aufweisen und ausreichend Vitamin B12 enthalten. Eine ausreichende Vitamin D-Zufuhr sollte regelmäßig jedoch durch ärztliche Kontrollen nachvollzogen werden.

 

Es geht noch strenger…

Veganer verzichten nicht nur auf Fleisch und Fisch. Sämtliche tierische Lebensmittel, auch Honig, werden aus ihrem Ernährungsplan strikt ferngehalten. Auch wenn über die pflanzlichen Lebensmittel zahlreiche Nährstoffe aufgenommen werden, sollten Veganer regelmäßig ihren Nährstoffhaushalt ärztlich kontrollieren lassen und einige Vitamine wie Vitamin B2, B12 und Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel supplementieren. Zumeist überträgt sich der vegane Gedanke auch auf andere Lebensbereiche: Auch bei der Mode oder Heimtextilien greifen Veganer oft auf synthetische Alternativen zu Wolle, Leder und Daunen zurück.

 

Aktuelle Ernährungstrends…

beschreiben neue Formen des Vegetarismus: So verzehren Pescetarier kein Fleisch von gleichwarmen Lebewesen wie Schwein, Rind oder Geflügel. Aus ernährungsphysiologischen Gründen gehören Fisch und Meeresfrüchte jedoch auf ihren Speisenplan. Fische zeichnen sich nicht nur durch hochwertige Eiweiße aus, sondern versorgen den Körper zusätzlich mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D. Diese Nährstoffe stärken das Herzkreislaufsystem, das Immunsystem und die Knochen.

Deutlich entspannter sehen es Flexitarier. Sie verzichten an mindestens drei Tagen der Woche auf Fleisch, essen ansonsten nur Bio-zertifiziertes Fleisch und Tierprodukte. Oft ist ihnen besonders wichtig, dass der Fleischkonsum in der Bevölkerung eingeschränkt wird und die Haltungsbedingungen für Tiere möglichst artgerecht sind.

 

Was wir von diesen Ernährungsformen lernen können…

Besonders Veganer müssen in der Küche oft kreativ werden, wenn sie den Geschmack oder die Konsistenz bestimmter tierischer Lebensmittel mit pflanzlichen Produkten nachahmen möchten. Dabei entstehen oftmals kulinarische Kreationen, die auch Allesesser bereichern. Hier sind die besten veganen Alternativen zum Backen aufgelistet:

 

Backen ohne Eier…

Eier machen den Kuchen sämig und halten ihn zusammen. Bereits ein Ei deckt jedoch den Cholesterin-Bedarf eines Menschen am Tag. Deshalb ist es in einigen Rezepten ratsam auf vegane Alternativen zu setzen. So verwenden Veganer anstelle eines Eies beispielsweise eine halbe, pürierte Banane oder 80 Gramm ungesüßten Apfelmus. Aber auch geschrotete Leinsamen oder Flohsamenschalen die im Verhältnis 1:2 mit Wasser verrührt werden, können Eier sehr gut ersetzen. Eiweißschaum lässt sich außerdem hervorragend aus dem Wasser von eingeweichten Kichererbsen herstellen. Das Kichererbsenwasser wird wie Eiweiß mit dem Mixer steißgeschlagen und kann mit Xucker und Vanille im Geschmack angepasst werden.

 

Backen ohne Gelatine…

Viele Süßspeisen kommen nicht ohne Gelatine aus. Dadurch werden Götterspeise und Tortenguss zu einem tierischen Gericht, denn Gelatine wird aus dem Collagen von Schweinen oder Rindern gewonnen. Eine leichte, pflanzliche Alternative ist das vegane Bindemittel Agar Agar, das aus Rotalgen gewonnen wird.

 

Backen ohne Milchprodukte…

Für Milch, Joghurt und Sahne existieren bereits verschiedene Alternativen aus Mandeln, Reis oder Soja, die im Handel meist als laktosefreie Produkte angeboten werden. Auch Butter kann leicht durch pflanzliche Margarine ersetzt werden. Wer aber einen veganen Käsekuchen backen möchte, steht zunächst vor einem Rätsel. Die Lösung ist gar nicht schwierig! Je nach Rezept wird eine Mischung aus Seidentofu, Naturtofu, Cashewkernen, Zitrone und pflanzlicher Margarine, zusammen mit etwas Stärke oder Flohsamenschalen und Xucker zu einem sämigen Teig püriert. Beim Backen wird die Masse ähnlich cremig wie Frischkäse.

 

Fazit

 

Der Vegetarismus ist heutzutage breitgefächert. Er ermöglicht eine neue Sichtweise auf unsere Ernährung und zeigt alternative und kulinarisch vielfältige Möglichkeiten für die moderne Küche auf. Besonders fett- und cholesterinhaltige Lebensmittel können beim Backen beispielsweise durch vegane Alternativen ausgetauscht werden. Auch Allesesser können ihre Kuchen, Kekse andere Süßspeisen durch vegane Alternativen somit nicht nur geschmacklich, sondern auch nährstoffreich aufwerten.

Die Xuckerstoffe Xylit und Erythrit bei Haustieren

Die Xuckerstoffe Xylit und Erythrit bei Haustieren

Kalorienarme, zuckerfreie Ernährung ist für den Menschen gesund – keine Frage! Mit Xylit und Erythrit bietet Xucker eine Lösung Süßes, ohne Reue zu genießen. Anlässlich des Welttierschutztages am 04. Oktober möchten wir dem Wunsch vieler Xucker-Konsumenten nachkommen und uns mit den Risiken und Vorteilen von unseren Xuckerstoffen für Haustiere auseinandersetzen. Je nach Tierart und Zuckeraustauschstoff gibt es hier große Unterschiede. Dieser Artikel soll darüber aufklären.

 

Der Xuckerstoff Xylit

Xylit ist ein Zuckeralkohol, der als Zuckeraustauschstoff in Kaugummis, Süßspeisen, Zahncremes usw. zum Einsatz kommt. Für den Menschen ist er vollkommen harmlos und hat sogar einen positiven, antikariogenen Effekt auf die Zähne. Auch wird momentan geforscht, ob Xylit bei der Osteoporose-Prävention und der Prävention von Diabetes Typ 2 Einsatz finden kann. Hier eröffnet sich also ein großes Potenzial.

 

Vorsicht bei Xylit und Hunden

Hunde vertragen jedoch Vieles nicht, das uns Menschen gut tut. So beispielsweise Schokolade, Knoblauch, Avocados, Rosinen, Nüsse, Milch, Salz und koffeinhaltige Getränke. Auch der Verzehr von Xylit kann für unsere vierbeinigen Freunde tödlich sein. Deshalb sollte der Zuckeraustauschstoff stets von ihnen ferngehalten werden. Auf Xucker-Produkten befindet sich aus diesem Grund immer ein Warnhinweis.

Doch warum vertragen Hunde den süßen Stoff nicht? Xylit hat bei Hunden einen starken Einfluss auf den Insulinspiegel, was nach etwa 15 bis 30 Minuten eine starke Unterzuckerung bewirkt, die unbehandelt zum Tode führen kann. Lethargie, Schwäche und Probleme bei der Koordination sind erkennbare erste Anzeichen für eine Unterzuckerung beim Hund. Vorsicht ist deshalb schon geboten, wenn ein Hund zuckerfreie Kaugummis frisst. Bei einem etwa 30 Kilo schweren Hund, sind 3 Gramm Xylit bereits zu viel. Je nach Hersteller entspricht diese Menge bereits 3 Kaugummis.

ERSTE HILFE: Frisst ein Hund Xylit, dann muss er schnellstmöglich zum Tierarzt gebracht werden. Hier wird bei schnellem Eintreffen medikamentös das Erbrechen des Hundes eingeleitet, damit das Xylit vom Darm nicht resorbiert werden kann. Bei späterem Eintreffen und ersten Auftreten von Symptomen bekommt der Hund eine glukosehaltige Flüssig-Infusion und wird 24 Stunden überwacht. Als erste Hilfe-Maßnahme kann Hunden bei ersten Symptomen auf dem Weg zum Tierarzt bereits gezuckertes Wasser oder Traubenzucker gegeben werden, damit der Blutzuckerspiegel aufrechterhalten wird. Dieses Vorgehen sollte zuvor jedoch telefonisch mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.

Gleiches gilt übrigens auch bei Frettchen, Kaninchen, Kühen, Ziegen und Pavianen. Generelle Vorsicht ist auch bei anderen Nagetieren geboten.

 

Zahnpflegende Wirkung von Xylit bei Katzen

Bei Stubentigern ist Xylit als unbedenklich eingestuft. Es liegen keine Studien vor, die eine toxische Wirkung von Xylit auf den Organismus von Katzen nachgewiesen haben. Vielmehr kann Xylit in geringen Menge mit in das Trinkwasser der Katzen gegeben werden. Xylit wirkt auch bei Katzen zahnpflegend und gegen schlechte Zähne sowie unangenehmen Mundgeruch.

Übrigens: Höhere Mengen Thunfisch, Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch sowie Weintrauben/Rosinen, Tee und Kaffee sind schädlich für Katzen. Auch die in Milch enthaltene Laktose kann bei Katzen zu starken Verdauungsproblemen führen und sollte unbedingt gemieden werden.

Ähnlich unbedenklich ist es, wenn Hühner, Pferde oder Rhesusaffen Xylit fressen würden.

 

Der Xuckerstoff Erythrit

Bei Erythrit handelt es sich ebenso um einen Zuckeralkohol, der als Zuckeraustauschstoff verschiedenste Einsatzmöglichkeiten hat. Im Gegensatz zu Xylit ist Erythrit jedoch kalorienfrei und wird selbst von empfindlichen Personen sehr gut vertragen. Erythrit wird vom menschlichen Organismus unverändert wieder ausgeschieden.

 

Keine negativen oder positiven Effekte von Erythrit auf Tiere

Bislang liegen keine Studien vor, die aufzeigen, dass Erythrit eine negative Wirkung bei Haustieren hat. Auch bei höheren Dosen konnten bislang keine toxischen Auffälligkeiten festgestellt werden. Ob Erythrit in irgendeiner Weise einen gesundheitlichen Vorteil auf den Organismus von bestimmten Tierarten haben kann, konnte ebenso nicht nachgewiesen werden. Sowohl Hund, Katze als auch Nagetiere wie Ratten, scheiden das Erythrit über den Urin zu 90 Prozent unverändert wieder aus.

 

Erythrit als natürliches Mittel gegen Fruchtfliegen

Vor Erythrit in Acht nehmen müssen sich ausschließlich Fruchtfliegen. Wird etwas Erythrit in Wasser aufgelöst, dann lockt der süße Duft die lästigen Brummer an und wirkt auf sie toxisch. In den USA wird den Insekten auf diese Weise schon länger der Kampf angesagt, vor allem weil diese Methode für den Menschen gesünder ist, als chemische Raumsprays gegen Insekten.

 

Fazit

Tiere sollten immer artgerecht gefüttert werden. Süße Lebensmittel haben auf ihrem Futterplan daher nichts verloren, auch wenn sie kalorienreduzierte Alternativen wie Xylit oder Erythrit enthalten. Da geliebte Haustiere aber häufig dabei sind, wenn es sich Herrchen und Frauchen mit süßen Leckereien gemütlich machen, können „Unfälle“ manchmal passieren. Bei Hunden, Kaninchen oder Frettchen sollte beim Xuckerstoff Xylit sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Auf andere Haustiere hat Xylit keine Nebenwirkungen. Katzen können sogar von der zahnpflegenden Wirkung von Xylit profitieren. Verzehrt ein Haustier unbeabsichtigt Erythrit, dann sollte das Tier zwar beobachtet werden, es sind bislang jedoch keine Nebenwirkungen bei Hund, Katze, Nagetier & Co. gefunden worden.

 

Weiterführende Quellen

Xylit

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?clinitox/toxdb/KLT_086.htm?clinitox/klt/toxiklt.htm

http://www.chemie.de/lexikon/Xylitol.html

http://www.pethealthnetwork.com/dog-health/dog-toxins-poisons/xylitol-poisoning-dogs-a-deadly-sugar-substitue

http://www.einfachtierisch.de/katzen/katzenernaehrung/giftige-lebensmittel-was-katzen-auf-keinen-fall-fressen-sollten-id31948/

Erythrit

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0273230096901002

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027869159800091X

http://www.worldsoffood.de/kochen-und-rezepte/kuechentipps/item/2051-neue-hilfe-gegen-fruchtfliegen.html

Bitte Lächeln – 3 Tipps für gesunde Zähne

Bitte Lächeln – 3 Tipps für gesunde Zähne

Der 25. September ist offizieller Tag der Zahngesundheit. Er steht ganz unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund!“. Und das zu recht, denn sind die Zähne und das Zahnfleisch erst beschädigt, kann auch das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesem Artikel werden drei fiese Zahnfallen erläutert und Tipps aufgezeigt wie mit sie umgegangen werden können.

 

Saure Lebensmittel und chlorhaltiges Wasser

Sauer macht lustig, ist aber schlecht für die Zähne. Lebensmittel wie Obst, Essig, Früchtetee, Saft, Weißwein, Smoothies und Balsamico-Dressings haben eines gemeinsam – ihre Säure weicht den Zahnschmelz auf und macht ihn angreifbar. Es droht nicht nur ein Abbau dieser schützenden Zahnschicht, die Zähne werden auch anfälliger für Karies. Ebenso verhält es sich mit chlorhaltigem Wasser im Schwimmbad.

 

Unser Tipp: Auf saure Lebensmittel und das Freibad muss dennoch nicht verzichtet werden! Wichtig ist, dass nach dem Verzehr potentiell saurer Lebensmittel und dem Schwimmen eine halbe Stunde auf das Zähneputzen verzichtet wird. Der Zahnschmelz erhält so die Chance wieder zu erhärten. Xuckerhaltige Lutschdrops oder Kaugummis wie Xummi natural, die die Remineralisierung der Zähne unterstützen, sind eine bessere Alternative für die Zahnpflege direkt nach dem Essen. Zusammen mit sauren Lebensmitteln sollte darüber hinaus Wasser ohne Kohlensäure getrunken werden. Bei säurehaltigen Getränken ist es außerdem empfehlenswert nur kleine Schlucke zu nehmen, um den Mundraum mit Hilfe des Speichels immer wieder zu neutralisieren.

 

Kariogene Lebensmittel

Zu viel Zucker und einfache Kohlenhydrate sind ein allgemein bekannter Übeltäter für Kariesbefall. Das klebrige Süß heftet sich an die Zähne und in die Zahnzwischenräume und stellt die Nahrungsgrundlage für Kariesbakterien dar. Diese verschlechtern das Zahnmilieu derart, dass der Zahnschmelz angegriffen wird und Karies entsteht. Zucker ist nicht nur in Süßigkeiten enthalten, auch Trockenfrüchte, Backwaren oder Fertigprodukte enthalten hohe Mengen an Zucker. Sie gelten als hoch kariogen. Aber auch gesunde Produkte, denen man den Zuckergehalt nicht ansieht wie Kartoffeln, Brot und Obst, stellen aufgrund ihrer klebrigen Substanz ein mittleres Kariesrisiko dar. Der weit verbreitete Glaube, dass ein Apfel am Abend das Zähneputzen ersetzen kann, ist damit nicht zutreffend.

 

Unser Tipp: Gemüse sowie proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch, Tofu und Käse weisen lediglich ein niedriges Kariesrisiko auf. Diese Lebensmittel werden optimalerweise mit kariogenen Lebensmitteln kombiniert. Wird ein Vollkornbrot zum Beispiel mit Käse gegessen, dann senkt der Calciumgehalt des Käses nach einer Minute Kauen das kariogene Potential des Brotes stark herab. Auch der Zahnschmelz wird durch das Calcium remineralisiert. Daneben kann nur regelmäßiges Zähneputzen sowie die Verwendung von Zahnseide nachhaltig vor Kariesbefall schützen.

 

Falsche Zahnpflege

Aber auch mit der falschen Zahnpflege können Schäden an den Zähnen entstehen. Zahnaufhellende Pasten greifen zum Beispiel den Zahnschmelz an, harte Zahnbürsten verursachen häufig Zahnfleischbluten und eine ungelernte Putztechnik vermindert den Reinigungserfolg.

 

Unser Tipp: Die Zähne eine halbe Stunde nach dem Frühstück und abends nach der letzten Mahlzeit mit flouridhaltiger Zahnpasta und einer elektrischen Zahnbürste mit weichen Borsten putzen. Damit die Putzbewegung effekiv ist, empfiehlt es sich wie folgt vorzugehen: Die Zahnbürste zunächst am Zahnansatz ansetzen und anschließend in sanften Kreisbewegungen den Zahnbelag zur Kaufläche hin abrütteln. Sind Vor- und Rückseite beider Kiefer gereinigt, kann auch die Kaufläche in kreisenden Bewegungen gesäubert werden. Dabei sollte aber nie zu viel Druck auf den Zahn aufgebaut werden. Mindestens zweimal wöchentlich ist die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide zusätzlich erforderlich. Dazu ein Stück Zahnseide zwischen beide Zeigefinger spannen und behutsam in die Zahnzwischenräume gleiten lassen. Beide Zähne, die an den Zwischenspalt grenzen, können nun nacheinander gereinigt werden. Bei Zahnspangen oder –protesen empfiehlt sich außerdem eine Reinigung mit der Munddusche. Personen, die zu Zahnsteinbildung neigen, können diesen durch regelmäßiges Anwenden spezieller Mundöle oder –wasser ausgleichen. Auch die Reinigung der Zunge wird oftmals unterschätzt. Besonders bei Menschen, die zu Mundgeruch neigen, ist die Verwendung einer Zungenbürste jedoch empfehlenswert.

 

Wichtig: Damit die Zahnbürste ihrer Reinigungsfunktion nachkommen kann, ist es am besten alle ein bis drei Monate den Borstenaufsatz zu wechseln und die Bürste stets mit der Borstenseite nach oben in den Zahnputzbecher zu stellen. Bakterien können sich auf diese Weise nicht in die Borsten einnisten.

 

Fazit

Die Zahngesundheit ist ein entscheidender Faktor für die allgemeine Gesundheit. Im Alltag lauern jedoch zahlreiche, versteckte Fallen, die unsere Zähne gefährden können. Mit einfachen Tricks können sie umgegangen werden. Der wichtigste Aspekt bleibt jedoch das Zähneputzen. Mit der richtigen Putztechnik und zusätzlichen Pflege durch Zahnseide und zahnfreundlichen Kaugummis, steht einem glücklichen Lächeln nichts im Wege.

Zu viel Salz in der Suppe

Zu viel Salz in der Suppe

„Ohne Salz ist das Leben nicht süß!“ besagt ein altes Russisches Sprichwort. Die Industrie macht sich diesen Sinn zu Nutze und würzt Rezepturen ordentlich nach. Zur Folge hat dies versalzene Konsumenten, die den erhöhten Konsum meist erst realisieren, wenn es zu spät ist. Welche Auswirkungen eine zu hohe Salzaufnahme hat und wie sie einfach reduziert werden kann, verrät dieser Artikel.

 

Rolle von Salz in der Ernährung

Speisesalz ist das meist konsumierte Mineral unserer Ernährung. Der Körper nimmt es in Form von Kochsalz, also Natriumchlorid, auf. Es ist wichtig für das Nervensystem, den Wasserhaushalt, die Verdauung und den Knochenaufbau. Zwischen 1,4 und 5 Gramm Kochsalz sollte ein Erwachsener laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) am Tag zu sich nehmen. Das entspricht in etwa einem vollen Teelöffel Salz. In der Regel konsumiert der Großteil der deutschen Bevölkerung aber etwa einen Löffel zu viel. Während Frauen durchschnittlich 8,4 Gramm Salz zu sich nehmen, kommen Männer täglich auf etwa 10 Gramm.

 

Auswirkungen erhöhten Salzkonsums

Während die Auswirkungen eines erhöhten Zuckerkonsums, nämlich drohendes Übergewicht, Diabetes und verschiedene Volkskrankheiten wie Gicht allseits bekannt sind, geraten die Folgen eines überhöhten Salzkonsums regelmäßig in Vergessenheit. Dabei sind diese nicht weniger bedeutend. Ein hoher Salzkonsum steht laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der Entstehung von Bluthochdruck und Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems im Zusammenhang, da durch eine erhöhte Natriumkonzentration Volumenschwankungen in den Körperflüssigkeiten entstehen.

Unabhängig davon kann Kochsalz die Entstehung von Nierensteinen begünstigen, indem es dazu beiträgt, dass Calcium verstärkt abgebaut und über die Niere ausgeschieden wird. Die Niere, die unter anderem dazu zuständig ist Giftstoffe aus dem Körper zu schwämmen und das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, kann beeinträchtigt werden, wenn der Nierenstein aufgrund seiner Größe vom Körper nicht mehr abtransportiert werden kann.

Auch die Entstehung von Osteoporose, eine pathologische Verminderung der Knochensubstanz, kann vor allem bei Frauen in den Wechseljahren die Folge von einer zu hohen Salzzufuhr sein. Pökelsalz, das z.B. bei der Herstellung von Wurstwaren eingesetzt wird, steht außerdem in Zusammenhang verschiedene Krebsarten zu begünstigen. Das enthaltene Nitrat wird im Körper unter ungünstigen Bedingungen nämlich zu Nitrit und weiter zu der krebserregenden Nitrosaminsäure umgewandelt.

 

Das Verlangen nach Salzigem

Die Erklärung, warum wir trotz dieser Gefahren gerne Salziges konsumieren, liegt in unseren Genen verwurzelt. Zu Beginn der Menschheitsgeschichte war es schwierig genügend Kochsalz mit der Nahrung aufzunehmen. Daher belohnt das Gehirn den Körper noch heute mit der Ausschüttung des Hormons Dopamin, das allgemein als das Glückshormon bekannt ist. Der Nahrungsmittelindustrie ist dieses Phänomen durchaus bewusst, weshalb sie meist viel zu hohe Salzmengen in Lebensmittelrezepturen einbettet. So wird die größte Salzmenge über Brot, Fleisch- und Wurstwaren sowie Käse- und Milchprodukte aufgenommen. Besonders Convenience-Produkte enthalten darüber hinaus meist die größten Salzmengen.

 

Anwendungstipps für den Alltag

Um die Salzaufnahme zu senken sind ein paar einfache Tipps hilfreich: Kontrollieren Sie bei Fertigprodukten die Zutatenliste und reagieren Sie wie beim Zucker: Sind zu hohe Mengen an Salz enthalten, ist es besser darauf zu verzichten und auf meist gesündere Alternativen aus dem Bio-Markt zurückzugreifen. Hier sind die Lebensmittelrezepturen weit strenger kontrolliert. Gepökelte Wurst- und Fleischprodukte, Hartkäse wie Parmesan oder auch Schmelzkäse sollte nur selten und in kleinen Mengen konsumiert werden, da hier die Salzkonzentrationen generell sehr hoch sind. Frischkäse und weicher Schnittkäse hingegen enthält einen höheren Wasseranteil und daher geringere Salzmengen.

Weiterhin wird Produkten aus Vollkornmehl  meist weniger Salz zugesetzt. Es empfiehlt sich daher auf Vollkornbrot anstelle von Weiß- oder Mischbrot zurückzugreifen. Ebenso ist es hilfreich sich an die Faustregel der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu halten und am Tag drei bis fünf Hände voller Gemüse und nicht mehr als zwei Hände voller Obst zu verzehren. Dadurch kann der Körper viel Kalium aufnehmen, das den Blutdruck nachhaltig senken kann.

Auch beim eigenen Würzen ihrer Speisen ist Sparsamkeit gefragt. Greifen Sie lieber auf andere, intensive Gewürze wie Ingwer oder Chili zurück, anstatt eine ganze Prise Salz über eine Portion zu verteilen. Auch wenn das Essen im ersten Moment fad erscheint, gewöhnt sich der Körper mittelfristig an den Geschmack.

 

Fazit

Zu viel Kochsalz kann für den Körper schädlich sein. Auch wenn das Mineral Glücksgefühle in uns auslöst, ist es an der Zeit den eigenen Salzkonsum kritisch zu hinterfragen und Fertigprodukte genauer unter die Lupe zu nehmen. Das kann dabei helfen das Risiko für allgemeine Volkskrankheiten zu vermindern und die Lebensqualität aufrecht zu erhalten.

Besser als jede Diät – Das Clean Eating Prinzip

Besser als jede Diät – Das Clean Eating Prinzip

Clean Eating ist in aller Munde. Das Ernährungskonzept zeigt Richtlinien auf wie eine Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln und ohne Zusätze aussehen kann. Es ermöglicht eine gesunde, vollwertige Ernährung und macht Diäten damit überflüssig. In diesem Blogbeitrag wird erörtert, wie das Clean Eating Prinzip im Alltag einfach integriert werden kann.

 

Was ist Clean Eating?

Unter „Clean Eating“ wird nicht etwa eine neue Diätform verstanden, die eine Traumfigur innerhalb kurzer Zeit verspricht. Es handelt sich um ein Ernährungskonzept, das langfristig ansetzt und das Ernährungsverhalten nachhaltig beeinflusst.

Konkret ernährt sich eine Person nach dem Clean Eating Prinzip nur von Lebensmitteln, die zahlreiche Nährstoffe enthalten und für den Körper gut verwertbar sind. Es ist alles erlaubt das „clean“, also natürlich, unverarbeitet und frei von Zusätzen ist. Bei Lebensmitteln wie Industriezucker, Weißmehl oder Fertigprodukten mit einer Fülle an Geschmacksverstärkern, ist hingegen Verzicht geboten.

 

Anwendungstipps für den Alltag

Für Viele ist es heutzutage schwer auf Convenience-Produkte zu verzichten und ausschließlich clean zu essen. Es lassen sich für eine gesunde und vollwertige Ernährungsweise aus dem Clean Eating Prinzip jedoch wertvolle Tipps ableiten.

Schauen Sie sich die Produkte in Ihrem Vorratsschrank und Kühlschrank genau an. Alle Lebensmittel, die schädliche Inhaltsstoffe enthalten oder dem Körper keine Nährstoffe bieten, sollten gegen vollwertige Produkte ausgetauscht werden. Ersetzen Sie z.B. einfache Weißmehlprodukte wie Nudeln, Brot oder Kuchen durch Vollkorn-Mehl und tauschen Sie homogenisierte und pasteurisierte Milch gegen Bio-zertifizierte Heumilch oder vegane Alternativen wie ungesüßte Mandelmilch aus und Gelatine gegen Agar Agar oder Chia Samen.

Kontrollieren Sie außerdem die Zutatenlisten von Fertigprodukten. Wird einem Lebensmittel Zucker zugesetzt, sind ein hoher Anteil gesättigter Fettsäuren oder Transfett-Säuren in der Nährwerttabelle erkennbar oder enthält das Produkt Zusatzstoffe, die sie nicht kennen bzw. ist die Zutatenliste unübersichtlich lang? Dann sollten Sie prinzipiell auf das Produkt verzichten und nach einer Alternative Ausschau halten. Oftmals findet sich die Lösung in Bio-Märkten. Convenience-Produkte mit einem Bioland- oder demeter-Siegel enthalten meist weniger Inhaltsstoffe und werden strenger kontrolliert. Sie passen trotz dessen, dass sie ein Convenience-Produkt sind, oft besser in das Clean Eating Prinzip. Natürlich finden sich auch hier Produkte denen viel Zucker zugesetzt wird. Diese sollten dann nur in seltenen Ausnahmefällen konsumiert werden oder daheim selbst zubereitet werden. Dazu gehören z.B. Müslis, Fruchtjoughurts, Smoothies, Soft Drinks, Säfte und Tee-Mischungen, aber auch herzhafte Brotaufstriche, Salat-Dressings oder abgepackte Fertig-Mahlzeiten.

Beim Besuch im Restaurant oder Imbiss sollten Sie dies stets im Hinterkopf behalten und im Zweifel Menüs bestellen, die frisch zubereitet werden wie Gemüsepfannen oder Salate mit einem selbstgemachten Dressing. Trinken Sie dazu am besten Wasser oder andere ungesüßte Getränke.

 

Fazit

Das Clean Eating Prinzip hinterfragt die undurchsichtigen Rezepturen und intensiven Verarbeitungstechniken der Lebensmittelindustrie und bietet Konsumenten gute Richtlinien, um sich wieder auf eine natürliche Ernährungsweise zurück zu besinnen sowie verschiedene Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Wird größtenteils auf Fertigprodukte verzichtet, ungesunde und nährstoffarme Lebensmittel durch vollwertige Lebensmittel ersetzt und mit natürlichen, unverarbeiteten Produkten selbst gekocht und gebacken, dann lässt sich mit dem Clean Eating Prinzip eine gesunde Ernährungsweise erzielen. Das ist nachhaltiger als jede Diät, die oft nur kurzzeitig die Folgen einer unausgewogenen Ernährungsweise kompensiert.

Süße Versuchung – Warum Zucker süchtig macht

Süße Versuchung – Warum Zucker süchtig macht

Obwohl das Mittagessen gerade vom Tisch ist, läuft Vielen beim Gedanken an ein Stück Torte oder einer Tafel Schokolade das Wasser im Mund zusammen. Auch wenn der Verstand „Achtung Zuckerfalle!“ raunt, lässt sich die Selbstbeherrschung oftmals austricksen und es ist geschehen: Die Tafel Schokolade und das reichhaltige Stück Sahne-Torte liegen verführerisch auf dem Teller. Wie kommt es, dass niemand vor diesen zuckerfiesen Rückfällen gewappnet ist? In diesem Blogbeitrag werden die zwei populärsten Thesen, warum Zucker zu einem suchtähnlichen Verhalten führen kann, erklärt und erläutert was wir daraus lernen können.

 

1. These: Verlangen nach Süßem ist genetisch veranlagt

Das Verlangen nach Süßem ist genetisch angeboren: Bereits unsere frühsten Vorfahren wussten, dass süße Früchte reif und gut verträglich sind. Wurde im Sommer genügend Fruchtzucker aufgenommen, konnte der Körper es in Fett umwandeln und im Winter davon zehren. Obwohl unsere Grundversorgung mittlerweile mehr als gesichert ist, ist dieses Wissen noch tief in uns verwurzelt und sorgt dafür, dass uns süßes Essen einfach gut schmeckt.

 

Unser Tipp: Ersetzen Sie zuckerhaltige Lebensmittel deshalb durch gesunde Alternativen! Anstelle eines kompletten Verzichts, ist es hilfreicher die Kontrolle über den eigenen Zuckerkonsum zu erlangen. Hier kann mitunter ein Blick auf das Lebensmitteletikett helfen. Zuckerhaltige Lebensmittel sollten nur gelegentlich konsumiert werden. Auch sehr süßes Obst wie Bananen oder Weintrauben sollten durch fruchtzuckerarme Früchte wie Beeren, Papaya und Grapefruit ersetzt werden und am Tag nur zwei volle Hände davon verzehrt werden.

 

2. These: Zucker täuscht Glücksgefühle vor

Zucker versetzt uns in einen wahren Glücksrausch, denn es kann ungehindert in das Gehirn gelangen und dort den Botenstoff Dopamin freisetzen, der wiederum das Belohnungssystem aktiviert. Besonders in stressigen Situationen wird deshalb zu Süßem gegriffen. Das schlechte Gewissen kommt oft erst später, wenn die Botenstoffe wieder abtransportiert sind und der Blick auf die Waage folgt.

 

Unser Tipp: Atmen Sie in stressigen Situationen lieber erst einmal durch und besinnen Sie sich darauf, was Sie in diesem Moment nachhaltig glücklich machen kann. Ein Spaziergang an der frischen Luft, ein klärendes Gespräch oder ein kurzes Nickerchen sind oftmals die bessere Lösung. Ebenso empfehlenswert ist ein erholsamer Schlaf von sechs bis acht Stunden, da andernfalls der Leptinspiegel im Körper stark absinkt und zu einem unaufhörlichen Appetit führt.

 

Fazit

Die zwei Thesen zeigen, dass sich ein Verlangen nach Süßem nicht immer mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel erklären lässt. Veranlagung, Stress, Gewohnheit und Vorlieben können ebenso zu einem übermäßigen Konsum führen. Schon einfache Tricks und ein gesunder Lebensstil können helfen Standhaft zu bleiben und der Zuckerfalle zu entkommen.

5 Ernährungstipps für den Sommer

5 Ernährungstipps für den Sommer

Der Sommer ist im vollen Gange – Die Temperaturen steigen und nehmen keine Rücksicht auf die arbeitende Bevölkerung. An solchen Tagen kommen Viele nicht nur stark ins Schwitzen. So Mancher sucht auch vergeblich nach seiner Motivation und kämpft gegen eine nicht enden wollende Müdigkeit an. Mit einer angepassten Ernährungsweise ist es möglich, die Nebenwirkungen der Hitzewelle zu verringern. Diese fünf Tipps helfen:

 

1. Leichtes Essen

Ist der Magen voll, verwendet der Körper einen Großteil seines Energievorrates für die Verdauung. Andere Körperpartien wie Kopf und Glieder werden dann geringer mit Blut und Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig setzt der Stoffwechsel etwa 10 Prozent der aufgenommenen Kalorien in Wärmeenergie frei. Während dieser Wärmeschub nach dem Mittagessen, in der Ernährungswissenschaft als postprandiale Thermogenese bezeichnet, im Winter oft als angenehm empfunden wird, kann an heißen Sommertagen gerne auf ihn verzichtet werden. Leichte, wasserhaltige Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen sind deshalb die besten Zutaten für ein Mittagessen an heißen Tagen. Neben gemischtem Salat mit selbstgemachten Dressing und Obstsorten wie Wassermelone, Erdbeeren, Granatapfel und Rhabarber, eignen sich auch Superfoods wie Chia Samen, Avocado und Waldbeeren.

 

2. Trinken, trinken, trinken!

Das Gehirn besteht zu 75 Prozent aus Wasser. An heißen Sommertagen leidet die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden daher bei starken Flüssigkeitsverlusten. Kopfschmerzen, Schwindel und ein „Schlappheits“-Gefühl sind häufige Symptome. Dem kann nur durch fleißiges Trinken, noch bevor der Durst einsetzt, entgegengewirkt werden. Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollten dem Körper zugeführt werden. Schwangere, Sport treibende, Kinder und Senioren benötigen sogar weitaus mehr. Wie beim Essen gilt auch hier: Kalorien sparen und zuckerfreien Tee und Wasser genießen!

 

3. Lauwarmer Genuss

Besonders im Sommer ist es verlockend eisgekühlte Drinks zu genießen. Für den Körper ist dies jedoch mit einem enormen Energieaufwand verbunden, weil die kalten Getränke wieder auf Körpertemperatur erwärmt werden müssen. Darüber hinaus vertragen besonders empfindliche Personen sehr Kaltes oftmals nicht und reagieren mit Magenbeschwerden. Lauwarme Speisen und Getränke sind hingegen besser verdaulich und verhindern, dass der Kreislauf zu sehr in Anspruch genommen wird.  Eis, Cocktails und andere gekühlte Getränke werden am besten am Abend genossen, wenn die Lufttemperatur heruntergekühlt ist.

 

4. Natürlicher Energiekick

Um der Müdigkeit zu entfliehen, greifen viele Menschen auf die gute Tasse Kaffee oder einen stilsicheren Espresso zurück. Zwar verleiht das enthaltene Cofein kurzzeitig neue Kräfte, doch der Leistungseinbruch folgt schneller als gedacht. Um einen Cofein-Müdigkeits-Kreislauf zu umgehen, ist es besser gleich auf Alternativen umzusteigen: Grüntee, Matcha oder Ingwer-Tee enthalten Teein oder andere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die den Kreislauf schonend in Schwung bringen und dadurch länger wach halten.

 

5. Richtig Würzen

An heißen Tagen stehen Gerüche besonders in der Luft und beschweren das Gemüt. Deshalb lohnt es sich im Sommer Lebensmittel und Gewürze zu verwenden, die einen belebenden Duft versprühen, der an die Leichtigkeit des italienischen Lebens à la Dolce Vita erinnert oder uns in die Abenteuerlust des letzten Vietnamurlaubs zurückversetzt. Neben Zitronenmelisse, Basilikum und Pfefferminze, heben auch Essenzen aus Zitrusfrüchten, Ingwer und Papaya das Gemüt.

 

Fazit

Die richtige Ernährung an heißen Tagen muss nicht langweilig sein! Mit ausreichend Flüssigkeit, kalorienarmen und aromatischen Lebensmitteln fühlen wir uns auch an heißen Tagen fit und können das schöne Wetter so richtig genießen.