Goodbye Karies – 3 Tipps für gesunde Zähne

Goodbye Karies – 3 Tipps für gesunde Zähne

Fast jeder Erwachsene quält sich mit den kleinen Zahnbakterien herum, die Löcher in die Zähne fressen. Zahnkaries entsteht durch bakteriell erzeugte Säure, die die Zähne angreift. Die Karies-Bakterien, eine besondere Art von Streptokokken, verstoffwechseln Kohlenhydraten wie Zucker oder Stärke und erzeugen dabei ein saures Milieu, das schon wenige Minuten nach dem Essen das Maximum erreicht. Bei sauren pH-Werten um 4 – 5,5 schaffen die Karies-Bakterien es sich an die Zähne zu heften, wo sie ihre schädliche Wirkung entfalten und „Löcher“ in den Zähnen entstehen. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, gibt es verschiedene Tricks. Drei haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Das richtige Essen

Kariesbakterien lieben Zucker. Sie essen den süßen Stoff und vermehren sich je mehr sie davon bekommen können. Nur wenige Minuten nach dem Verzehr einer zuckerhaltigen Speise steigt der Säuregehalt im Mundraum an. Ist die Speise dann noch klebrig oder wird, wie beim Trinken einer Limonade, konstant zugeführt, wird Karies um so mehr gefördert. Bleiben Speisereste lange im Mund, können Kariesbakterien sie umso besser verstoffwechseln. So können auch Brot, Müsli und Kartoffeln zu einem Kariesrisiko werden, wenn die klebrigen Reste nicht durch Zähneputzen entfernt werden.

Vorsicht ist auch bei Obst und Tockenfrüchten geboten, die nicht nur süß sind, sondern auch von Natur aus Säure enthalten. Die Zähne sollten deshalb nicht direkt nach einer Früchte-Mahlzeit geputzt werden. Erst ca. 20 Minuten später ist der Säuregehalt im Mund gesunken und der Zahnschmelz wieder gestärkt, die Zähne sind bereit geputzt zu werden. Auch ein langsam getrunkenes Glas stilles Wasser kann dabei helfen den sauren Speichel etwas zu verdünnen. Wird diese Pause nicht eingehalten, können die Borsten der Zahnbürste nicht nur Plaque, sondern auch Zahnschmelz abtragen, was das Kariesrisiko allgemein erhöht.

Ein niedriges kariogenes Potenzial weisen Speisen wie Gemüse, Fleisch und Käse auf. Sie können bedenkenlos verzehrt werden. Käse kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu: In Kombination mit kariogenen Produkten wie Brot, kann das enthaltene Calcium dabei helfen den Speichel zu neutralisieren und zu einer Remineralisierung des Zahnschmelzes führen.

Xylit zur Zahnpflege nach dem Essen

Neben einer regelmäßigen Zahnreinigung durch Zahnbürste und -seide spielt somit auch die Nahrung eine wichtige Rolle. Der Zuckeralkohol Xylit kann darüber hinaus die Zahnpflege unterstützen: Xylit löst sich im Mund auf und fördert dadurch die Speichel-Bildung. Speichel ist reich an Calciumphosphat, das wie das Calcium aus Käse zu einer Bildung und Härtung des Zahnschmelz führt. Xylit fördert zudem die Einlagerung der Mineralien in den Zahnschmelz.

Der entstandene Speichel im Mundraum kann außerdem Säuren verdünnen und so den pH-Wert erhöhen. Eine schädliche Plaque-Bildung kann dadurch vermieden werden.

Bei regelmäßiger Anwendung von Xylit als Kariesschutz verändert sich zudem die Mundflora: Das Wachstum einer Streptokokken-Population mit erheblich verminderter kariogener Potenz wird durch Xylit gefördert.

Zur Kariesprophylaxe kann Xylit mehrmals am Tag eingesetzt werden. Neben Zahnpflegekaugummis, kann auch reines Xylit (z.B. 1 TL voll) nach jeder Mahlzeit im Mund aufgelöst werden.

Die richtige Zahnpflege vor dem Zubettgehen 

Am Abend, vor dem Zubettgehen, ist die Zahnpflege besonders wichtig. Werden Plaques nicht gründlich entfernt, haben Sie über Nacht lange Zeit um Säuren zu bilden und dem Zahn zu schaden. Nach dem Zähneputzen sollte deshalb nichts mehr gegessen werden.

Neben der richtigen Zahnputz-Technik, bei der von „rot nach weiß“, also vom Zahnfleisch hin zu den Zähnen geputzt wird, ist auch der regelmäßige Einsatz der Zahnseide für die Reinigung der Zahnzwischenräume unerlässlich. Es sollte dabei nie zuviel Druck ausgeübt werden, damit weder Zahnfleisch noch Zahnschmelz Schäden davon tragen.

Bei der Wahl der Zahnpasta können Kariesgeplagte auf eine flouridhaltige Zahncreme zurückgreifen, die das Kariesrisiko nachweislich senkt. Flouride tragen zur Remineralisierung der Zähne bei und lagern sich wie Kalzium in den Zahnschmelz ein. Außerdem können sie in Kariesbakterien eindringen und deren Stoffwechsel stören, sodass weniger Säure produziert wird. Zusätzlich kann auch die Zahnpaste Xylit enthalten, das  nicht nur süßt, sondern ebenso seine zahnpflegende Wirkung entfaltet.

5 Gründe den Zuckerkonsum zu senken

5 Gründe den Zuckerkonsum zu senken

Der deutsche Bürger verzehrt durchschnittlich 30 Würfelzucker am Tag. Seit Kurzem empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch eine starke Reduzierung der Zuckerzufuhr auf ca. 8 Würfelzucker pro Tag und auch der Ernährungswissenschaftler John Yudkin warnte bereits im Jahr 1972 vor den Folgen von Zucker: „Würde nur ein Bruchteil dessen, was wir über die Folgen von Zucker wissen, über irgendein anderes Lebensmittel bekannt, es würde sofort verboten.“ Klar, dass Zucker kein gesundes Lebensmittel ist und einen Beitrag zu unserer übergewichtigen Bevölkerung beiträgt. Doch warum wird es von Yudkin und der WHO derart verteufelt? In diesem Artikel möchten wir euch die wichtigsten Fakten erläutern, warum wir mit Zucker in unseren Speisen sparen sollten, auch wenn wir keine „Figurprobleme“ haben.

 

1. Zucker löst suchtähnliche Symptome aus

Die Lust auf Süßes ist uns in die Wiege gelegt. Tief in uns sitzt noch immer der Urmensch, der weiß, dass süße Früchte oder Honig einen wichtigen Energieschub versprechen. Zuckerkonsum löst in unserem Gehirn die Freisetzung von Dopamin aus, einem Botenstoff, der das Belohnungssystem aktiviert. Für einen kurzen Moment macht Zucker somit wirklich glücklich und verschafft uns Antrieb. So kommt es, dass wir uns in psychisch stressigen Situationen, wenn der Serotonin- und Dopamin-Spiegel im Körper reduziert ist, unterbewusst nach diesem Glücksschub sehnen und zur Schokolade greifen. Das Glücksgefühl bleibt jedoch nur solange erhalten, bis der Blutzuckerspiegel wieder abgefallen ist.

 

2. Ein hoher Zuckerkonsum korreliert mit Übergewicht und Diabetes Typ 2

Normalerweise wird Zucker als Energiequelle für Muskeln und Nervensystem verwendet. Zu viel Zucker wandelt der Körper jedoch zu Fett um, das er als Reserve abspeichert. Der negative LDL-Cholesterinwert steigt an. Es ist also ein Irrtum zu glauben, nur aufgenommenes Nahrungsfett wird im Körper zu Fettpölsterchen umgewandelt. Verfechter der Zuckerindustrie leugnen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Zucker vehement. In verschiedenen Entwicklungsländern, die erst seit kurzer Zeit Zugang zu Lebensmitteln wie Coca Cola und anderen Naschereien haben, ist jedoch erkennbar, dass die Häufigkeit von Adipositas zunimmt. Eine mögliche Korrelation zwischen Zucker und Übergewicht ist also erkennbar.

Übergewicht wiederum ist ein Risikofaktor für Typ 2-Diabetes. Die Stoffwechselerkrankung entsteht, wenn Körperzellen nicht mehr in der Lage sind Glucose aufzunehmen und den Blutzuckerspiegel zu senken, die Zellen sind insulinresistent. Nur die Reduktion von Zucker im Ernährungsplan, ausreichend Bewegung sowie eine medikamentöse Behandlung helfen die ernst zunehmende Erkrankung in den Griff zu bekommen. Da Typ-2-Diabetes anfänglich mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, starkem Durst und trockener Haut einhergeht, wird sie oft jedoch nicht rechtzeitig erkannt. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann in einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nervenleiden resultieren. Diese Folgeerkrankungen geben oft erst den entscheidenden Hinweis auf die Typ-2-Diabetes-Erkrankung.

 

3. Zucker führt zu einer schnelleren Zellalterung

Daneben kann Zucker bewirken, dass Körpergewebe wie Haut, Arterien und andere Organe schneller altern. Wird Zucker von Körperzellen aufgenommen, ist er in der Lage Querverbindungen mit den Proteinen des vorliegenden Gewebes zu bilden. Je mehr Querverbindungen mit der Zeit entstehen, desto steifer und spröder wird das Gewebe. Letztendlich kann es seine Elastizität verlieren und zu Entzündungen neigen. Diese Zellalterung kann sich nicht nur in einer Faltenbildung äußern, sondern auch in einer verminderten Organfunktion, Schlaganfällen, Bluthochdruck, aber auch in speziellen Alterserkrankungen wie Grauer Star oder Rheuma.

 

4. Zucker kann Infektionen und Krebs begünstigen

Zucker heftet sich zudem an die weißen Blutkörperchen, die sehr proteinreich sind und hemmen deren Aktivität. Sie sind ein wichtiger Schlüssel für das Immunsystem, wehren Viren ab und warnen den Körper vor entarteten Zellen, aus denen Tumore entstehen können. Je geringer die Aktivität der weißen Blutkörperchen ist, desto mehr steigt die Erkrankungsgefahr.

Noch dazu erhöht ein hoher Blutzuckerspiegel die Ausschüttung von IG-F (Insulin-like Growth Factor), einem Wachstumsfaktor, der Insulin in seiner Struktur ähnelt. IG-F stimuliert den Stoffwechsel, was kurzfristig zu einem verbesserten Wohlbefinden führt. Langfristig können im Körper durch Wachstumsfaktoren jedoch Verschleißerscheinungen entstehen, die sich in Muskelschmerzen, Diabetes, Ödemen oder in Krebs äußern kann.

 

5. Zucker begünstigt Karies

Klebriger Zucker ist der beste Freund kleiner Kariesbakterien, einer besonderen Art von Streptokokken. Um ihre Population zu vergrößern, verstoffwechseln sie Zucker und andere Kohlenhydrate wie Stärke. Dabei entsteht ein saures Milieu (pH 4 – 5,5), in dem sich die Bakterien besonders wohl fühlen und in der Lage sind, sich an die Zähne zu heften. Der hohe Säuregehalt führt letztlich zu einer Entmineralisierung der Zähne, Karies entsteht. Mittlerweile sind in Deutschland nur ca. ein Prozent aller Erwachsenen frei von Karies.

Zu Gast bei Simply Keto – Das LowCarb Café in Berlin

Zu Gast bei Simply Keto – Das LowCarb Café in Berlin

Wer in Berlin mit knurrendem Magen unterwegs ist, hat an jeder Ecke die Möglichkeit seinen Hunger und seine Gelüste kulinarisch zu stillen: Schawarma oder Köfte, Cupcakes oder Bagel, Burritos oder Sushi. Alles kein Problem! Wer sich jedoch dazu entscheidet auf Zucker, leere Kohlenhydrate oder Gluten zu verzichten, der kann auf all diese Köstlichkeiten nicht zurückgreifen und bleibt hungrig. Seit November 2015 gibt es nun auch für alle LowCarbler dieser Stadt eine Anlaufstelle: Das gemütliche Café „Simply Keto“ wirkt im ersten Moment gar nicht gluten- und kohlenhydratarm. Monster Cookies, Cupcakes, Schokotorte und eine Kokos-Käse-Sahne-Torte liegen verführerisch in der Theke. Auf der Tageskarte locken süße Waffeln, Marmeladenbrötchen und Frittata mit Salat und Wildlachs. Klingt nicht wirklich nach Verzicht! Grund genug sich mit Gründerin Alexandra Pocol einmal genauer zu unterhalten.

 

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Xucker: Was ist das Konzept hinter Simply Keto?

Alexandra Pocol: Wir wollen den Leuten, die nirgendswo anders etwas essen können, weil sie Zucker und Gluten meiden müssen oder nicht essen wollen, eine Anlaufstelle und gesundes Essen mit Genuss anbieten. Die meisten denken sich einschränken oder hungern zu müssen, wenn sie sich gesund ernähren, ganz nach dem Motto, dass man nur Salatblätter essen kann und der Genuss auf der Strecke bleibt. Wir wollen diesen Leuten zeigen, dass es nicht so ist. Genuss und gutes, gesundes Essen gehen Hand in Hand. Bei uns ist alles LowCarb, alle Produkte haben maximal 10 g Kohlenhydrate. Wir verzichten auf klassische Getreidemehle wie z.B. auf Weizen, Dinkel oder Reis und nutzen ausschließlich Nussmehle oder Mehle aus Saaten, die voller Vitamine, gesunder Fette und Proteine stecken. Zum Süßen nehmen wir ausschließlich Erythrit und Stevia. Auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verzichten wir komplett, sodass unsere Gerichte auch in Richtung Clean Eating gehen.

 

Xucker: Warum hast du dich entschieden ein Café zu eröffnen, das sich auf LowCarb spezialisiert?

Alexandra Pocol: Weil ich eine dieser Personen bin, die nirgendwo etwas essen kann, mir immer alles selber machen muss und es leid gewesen bin überall hin meine Tupperdosen mitzunehmen. Es war schon immer so: Entweder ich bereite Essen vor oder ich esse nichts! Ich erinnere mich noch an einen Tag an dem ich auf einer Messe unterwegs war und sehr großen Hunger hatte, weil ich
viel gelaufen bin. Das Problem war, dass es einfach nichts für mich gab! Ich habe mir dann drei Wraps gekauft und nur den Inhalt gegessen, das Brot habe ich liegen gelassen. Das war das einzige, das ich irgendwie zu mir nehmen konnte. Es ist überall Zucker drin und in angeblich gesunden Eiweißbroten ist meist pures Gluten enthalten. Über Foren bin ich auf viele Menschen gestoßen, denen es genauso geht wie mir, diesen Need haben auswärts auch etwas zu finden, wo sie bedenkenlos genießen können. Ich wollte einfach etwas machen, um ihnen eine Lösung zu bieten.

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Xucker: Worauf achtest du bei der Auswahl deiner Zutaten?

Alexandra Pocol: Ich achte immer auf die Qualität, Inhhaltsstoffe und Kohlenhydrate der Lebensmittel. Wenn ich Produkte, wie nunux free in meinem Laden anbiete, dann ist es mir besonders wichtig, dass die Zutatenliste des Produktes so kurz wie möglich ist. Ansonsten kaufe ich lieber ein rohes Lebensmittel und mache selbst etwas daraus und bereite es zu. Bei tierischen Produkten achte ich auch auf die Haltung, wie z.B. bei Eiern oder bei Fisch. Der Spruch „Du bist, was du isst“ ist schließlich auch auf Tiere übertragbar.

 

Xucker: Fällt es dir persönlich schwer auf Zucker zu verzichten?
Alexandra Pocol: Tatsächlich überhaupt nicht! Am Anfang war es schon noch so, dass ich im Supermarkt die Regale gemieden habe, wo sich die zuckerhaltigen Lebensmittel befinden und bin nur zur Gemüse- und Frischetheke gegangen. Es hat aber nur ein bis zwei Monate gedauert, dann hatte ich auch mit der Süßwarenabteilung keine Probleme mehr. Gelüste hatte ich wirklich nur in der Umstellungsphase, heute gibt es nichts mehr, dass ich vermisse. Ich kann alles essen, was ich möchte. Ich habe irgendwann mal wieder etwas mit Zucker gegessen und fand es so süß, dass ich es weggeschmissen habe.

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Xucker: Ihr verkauft in eurem Café auch unsere Xucker-Produkte. Wie bist du auf Xucker aufmerksam geworden?

Alexandra Pocol: Ich habe anfänglich nur mit Stevia gesüßt, jahrelang schon. Dann habe ich aber mit Stevia gebacken und das Ergebnis war ganz miserabel. Ich habe dann angefangen zu recherchieren und Xucker light ist das erste gewesen was mir als kalorienfreies Süßungsmittel über den Weg gelaufen ist. Wie ich genau darauf aufmerksam wurde, weiß ich heute nicht mehr, wahrscheinlich durch eine Facebook-Gruppe, der ich folge.

 

Xucker: Und was ist dein Xucker-Lieblingsprodukt?

Alexandra Pocol: Nunux free! Obwohl es schwierig ist, weil ich ohne Xucker light die Gerichte hier nicht zubereiten kann. Na gut, nunux free und Xucker light.

 

Xucker: Du selbst ernährst dich ja ketogen, verzichtest also nahezu auf Kohlenhydrate. Würdest du diese Ernährungsweise jedem empfehlen?

Alexandra Pocol: Das ist eine fiese Frage, weil ich nämlich nicht für die ketogene Ernährung predigen möchte. Ich glaube, dass es nicht für jeden die geeignete Ernährungsweise ist. Wenn man sich nämlich dazu entschließt ketogen zu leben, dann muss man es auch durchziehen, rein und raus funktioniert nicht, weil das für den Stoffwechsel nicht gesund ist. Ich glaube, dass es jedem gut tut von industriellem Zucker und Weizenprodukten Abstand zu nehmen und allgemein weniger Kohlenhydrate zu essen. Zucker macht träge, begünstigt Alterskrankheiten, Herz-Krauslauf-Erkrankungen und macht in gewisser Form abhängig. Seitdem ich keine Kohlenhydrate mehr esse, habe ich nicht mehr ständig Hunger, weil ich Fette zu mir nehme, die vorzugsweise ungesättigt sind und den Körper wirklich nähren. Ich selbst fühle mich so einfach am wohlsten und habe dadurch ein sehr starkes Immunsystem bekommen. Ich esse jetzt nur gesunde Sachen und höre erst auf zu essen, wenn ich satt bin. Danach habe ich auch kein Bedürfnis auf noch mehr Essen. Die ketogene Ernährung gibt mir einfach die Freiheit zu genießen, ohne dass ich auf andere Lebensmittel großartig Appetit habe.

 

Xucker: Beschreib uns doch abschließend einmal wie du deine Ernährung am Tag gestaltest, damit wir uns ein Bild von der ketogenen Ernährung machen können.

Alexandra Pocol: Zum Frühstück gibt es bei mir auf jeden Fall Avocado und Ei. Das ist tatsächlich das beste Frühstück für mich. Dazu trinke ich einen Bulletproofed Coffee, ein Kaffee der mit einem Klecks Butter und Kokosöl ganz stark pürriert wird, bis sich oben eine dicke Schaumschicht bildet, die super cremig ist und ganz seidig schmeckt. Der Kaffee macht mich extrem wach, weil er den Stoffwechsel richtig gut anregt! Dann esse ich super gerne Broccoli mit etwas Butter und Himalaya-Salz. Am liebsten esse ich dazu Wildlachs und einen Salat mit einem Dressing aus Kokosöl. Am Abend mag ich sehr gerne leicht. Am besten eine Suppe und einen Salat mit Avocado. Was ich auch super gerne esse sind Sellerie Fries mit Guacamole oder dem Xucker Ketchup light. Zwischendurch gönne ich mir am liebsten eure nunux free auf meinen selbstgemachten Kokoskeksen. Ich habe nunux tatsächlich noch nicht auf Brot gegessen, nur pur oder auf den Keksen (lacht).

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Das Simply Keto Café findest du in der  Invalidenstraße 154, 10115 Berlin.

Dein Xucker-Team

Bitte Lächeln – 3 Tipps für gesunde Zähne

Bitte Lächeln – 3 Tipps für gesunde Zähne

Der 25. September ist offizieller Tag der Zahngesundheit. Er steht ganz unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund!“. Und das zu recht, denn sind die Zähne und das Zahnfleisch erst beschädigt, kann auch das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesem Artikel werden drei fiese Zahnfallen erläutert und Tipps aufgezeigt wie mit sie umgegangen werden können.

 

Saure Lebensmittel und chlorhaltiges Wasser

Sauer macht lustig, ist aber schlecht für die Zähne. Lebensmittel wie Obst, Essig, Früchtetee, Saft, Weißwein, Smoothies und Balsamico-Dressings haben eines gemeinsam – ihre Säure weicht den Zahnschmelz auf und macht ihn angreifbar. Es droht nicht nur ein Abbau dieser schützenden Zahnschicht, die Zähne werden auch anfälliger für Karies. Ebenso verhält es sich mit chlorhaltigem Wasser im Schwimmbad.

 

Unser Tipp: Auf saure Lebensmittel und das Freibad muss dennoch nicht verzichtet werden! Wichtig ist, dass nach dem Verzehr potentiell saurer Lebensmittel und dem Schwimmen eine halbe Stunde auf das Zähneputzen verzichtet wird. Der Zahnschmelz erhält so die Chance wieder zu erhärten. Xuckerhaltige Lutschdrops oder Kaugummis wie Xummi natural, die die Remineralisierung der Zähne unterstützen, sind eine bessere Alternative für die Zahnpflege direkt nach dem Essen. Zusammen mit sauren Lebensmitteln sollte darüber hinaus Wasser ohne Kohlensäure getrunken werden. Bei säurehaltigen Getränken ist es außerdem empfehlenswert nur kleine Schlucke zu nehmen, um den Mundraum mit Hilfe des Speichels immer wieder zu neutralisieren.

 

Kariogene Lebensmittel

Zu viel Zucker und einfache Kohlenhydrate sind ein allgemein bekannter Übeltäter für Kariesbefall. Das klebrige Süß heftet sich an die Zähne und in die Zahnzwischenräume und stellt die Nahrungsgrundlage für Kariesbakterien dar. Diese verschlechtern das Zahnmilieu derart, dass der Zahnschmelz angegriffen wird und Karies entsteht. Zucker ist nicht nur in Süßigkeiten enthalten, auch Trockenfrüchte, Backwaren oder Fertigprodukte enthalten hohe Mengen an Zucker. Sie gelten als hoch kariogen. Aber auch gesunde Produkte, denen man den Zuckergehalt nicht ansieht wie Kartoffeln, Brot und Obst, stellen aufgrund ihrer klebrigen Substanz ein mittleres Kariesrisiko dar. Der weit verbreitete Glaube, dass ein Apfel am Abend das Zähneputzen ersetzen kann, ist damit nicht zutreffend.

 

Unser Tipp: Gemüse sowie proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch, Tofu und Käse weisen lediglich ein niedriges Kariesrisiko auf. Diese Lebensmittel werden optimalerweise mit kariogenen Lebensmitteln kombiniert. Wird ein Vollkornbrot zum Beispiel mit Käse gegessen, dann senkt der Calciumgehalt des Käses nach einer Minute Kauen das kariogene Potential des Brotes stark herab. Auch der Zahnschmelz wird durch das Calcium remineralisiert. Daneben kann nur regelmäßiges Zähneputzen sowie die Verwendung von Zahnseide nachhaltig vor Kariesbefall schützen.

 

Falsche Zahnpflege

Aber auch mit der falschen Zahnpflege können Schäden an den Zähnen entstehen. Zahnaufhellende Pasten greifen zum Beispiel den Zahnschmelz an, harte Zahnbürsten verursachen häufig Zahnfleischbluten und eine ungelernte Putztechnik vermindert den Reinigungserfolg.

 

Unser Tipp: Die Zähne eine halbe Stunde nach dem Frühstück und abends nach der letzten Mahlzeit mit flouridhaltiger Zahnpasta und einer elektrischen Zahnbürste mit weichen Borsten putzen. Damit die Putzbewegung effekiv ist, empfiehlt es sich wie folgt vorzugehen: Die Zahnbürste zunächst am Zahnansatz ansetzen und anschließend in sanften Kreisbewegungen den Zahnbelag zur Kaufläche hin abrütteln. Sind Vor- und Rückseite beider Kiefer gereinigt, kann auch die Kaufläche in kreisenden Bewegungen gesäubert werden. Dabei sollte aber nie zu viel Druck auf den Zahn aufgebaut werden. Mindestens zweimal wöchentlich ist die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide zusätzlich erforderlich. Dazu ein Stück Zahnseide zwischen beide Zeigefinger spannen und behutsam in die Zahnzwischenräume gleiten lassen. Beide Zähne, die an den Zwischenspalt grenzen, können nun nacheinander gereinigt werden. Bei Zahnspangen oder –protesen empfiehlt sich außerdem eine Reinigung mit der Munddusche. Personen, die zu Zahnsteinbildung neigen, können diesen durch regelmäßiges Anwenden spezieller Mundöle oder –wasser ausgleichen. Auch die Reinigung der Zunge wird oftmals unterschätzt. Besonders bei Menschen, die zu Mundgeruch neigen, ist die Verwendung einer Zungenbürste jedoch empfehlenswert.

 

Wichtig: Damit die Zahnbürste ihrer Reinigungsfunktion nachkommen kann, ist es am besten alle ein bis drei Monate den Borstenaufsatz zu wechseln und die Bürste stets mit der Borstenseite nach oben in den Zahnputzbecher zu stellen. Bakterien können sich auf diese Weise nicht in die Borsten einnisten.

 

Fazit

Die Zahngesundheit ist ein entscheidender Faktor für die allgemeine Gesundheit. Im Alltag lauern jedoch zahlreiche, versteckte Fallen, die unsere Zähne gefährden können. Mit einfachen Tricks können sie umgegangen werden. Der wichtigste Aspekt bleibt jedoch das Zähneputzen. Mit der richtigen Putztechnik und zusätzlichen Pflege durch Zahnseide und zahnfreundlichen Kaugummis, steht einem glücklichen Lächeln nichts im Wege.