Ein Blick in „Die 30 Tage Xucker-Challenge“

Ein Blick in „Die 30 Tage Xucker-Challenge“

In der letzten Woche haben wir unser Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“ vorgestellt. Für genau 30 Tage haben wir für dich jeweils drei Mahlzeiten entwickelt und so aufeinander abgestimmt, dass sie einer gesunden Ernährung entsprechen. Wir möchten dir gesunde Lebensmittel näher bringen, die es in vielen Läden bereits zu kaufen gibt, so zum Beispiel Quinoa oder Haferflocken. Dabei ist keines unserer Rezepte mit Zucker oder Alternativen wie Datteln oder Agavendicksaft gesüßt. In diesem Blogbeitrag möchten wir euch einen Einblick geben, wie die Rezepte unserer Xucker-Challenge gestaltet sind.

 

Wie sind die Rezepte in der Xucker-Challenge gestaltet? 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt aufgrund der vielen Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente täglich mindestens drei Hände voll Gemüse und aufgrund des hohen Zuckergehaltes maximal zwei Hände voll Obst zu verzehren. Genau an diese Richtlinie haben auch wir uns orientiert. Du wirst erstaunt sein wie nachhaltig Gemüse sättigt. Allseits bekannte Kohlenhydratbeilagen wie Kartoffeln, Reis und Brot werden dadurch manchmal sogar überflüssig. Weil Kohlenhydrate dem Körper mehr nutzen, wenn sie keine hohe Glykämische Last aufweisen, verwenden wir ausschließlich Alternativen aus Vollkornmehl oder andere Produkte mit einem geringeren Kohlenhydrat-Anteil wie Kokosmehl oder Nudeln aus Hülsenfrüchten. Bei der Wahl der Proteinquelle haben wir darauf geachtet, dass die Produkte leicht verdaulich sind und den Körper mit allen Aminosäuren versorgen. Dabei setzen wir vor allem auf Hülsenfrüchte, Käse und Fisch. Gerichte mit Fleisch sind seltener zu finden und bilden kleine Genussakzente. Ungesättigte Fettsäuren pflanzlicher Herkunft schaden dem Körper nicht und fördern die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und des Gehirns, jedoch nur solange die Öle nicht gehärtet sind.

 

Ein Tag – Drei Rezepte

Damit du dir eine Vorstellung machen kannst, wie wir dies umgesetzt haben, kannst du nun in Tag 19 unserer Xucker-Challenge eintauchen. Wir haben den Zuckergehalt von jedem Rezept mit einem konventionellem Gericht aus dem Supermarkt oder einer Fast-Food-Kette verglichen. So sparst du zum Beispiel bei den Kokospancakes mit Pistaziencreme im Gegensatz zu Fertigpancakes mit Ahornsirup rund 27 g Zucker. Aufaddiert auf eine ganze Woche, ist die Zuckerersparnis somit sehr groß.

Breakfast – Kokospancakes mit Pistaziencreme

Zutaten (für 2 Personen): 1 Bio Ei, 1 Banane, 5 EL Kokosmehl, 2 EL Vanille Xucker, 1 TL Backpulver, 1 TL Flohsamenschalen, ungesüßte Hafermilch, 1 TL Kokosöl, Xucker pinux, 1 Handvoll frische Früchte nach Wahl

Zubereitung (ca. 20 Minuten): Die Banane pürieren. Ei, Kokosmehl, Vanille- Xucker, Flohsamenschalen und Backpulver untermixen und mit Hafermilch verdünnen. Werden dickere Pancakes bevorzugt sollte weniger Milch zum Einsatz kommen. Zum Ausbacken etwas Kokosöl in der Pfanne erhitzen und den Teig von beiden Seiten bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten ausbacken. Die Pfannkuchen mit Xucker pinux und Früchten anrichten.

Nährwerte pro Person: Energie 176 kcal, 21 g Kohlenhydrate, davon Zucker 13 g; 6 g Ballaststoe; 6 g Proteine; 7 g Fett
Zuckerersparnis: 27g

 

Lunch – Rote Beete-Mandel-Salat mit Halloumi

Zutaten (für 2 Personen): 2 vorgekochte Rote Beete, 2 Hände voll Rucola, 1 Dose (400 g) Kichererbsen, abgegossen, 2 TL Rapskernöl, 50 g Mandelblätter, 100 g Soja-Naturjoghurt, 1 TL Senf, 2 Portionen Bio Halloumi-Käse, etwas Olivenöl

Zubereitung (ca. 15 Minuten): Die Rote Beete in Würfel schneiden und mit Kichererbsen vermengen. Nun ein Dressing aus Joghurt, Senf, Rapskernöl, Salz und Pfeƒer anrühren und zu der Rote Beete-Kichererbsen-Mischung geben. Die Mandelblätter bei mittlerer Hitze in der Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und mit dem Rucola über den Salat geben. Mit etwas Olivenöl die Halloumi-Scheiben in der Pfanne oder im Kontaktgrill kurz anbraten. Erst vor dem Servieren den Rucola und die Mandel unter den Rote Beete-Kichererbsen-Salat heben.

Nährwerte pro Person: Energie 675 kcal, 35 g Kohlen hydrate, davon Zucker 16 g; 12 g Ballaststoe; 37 g Proteine; 41 g Fett
Zuckerersparnis: 5 g

 

Dinner – Blumenkohl- Vollkornreis-Puffer mit gebackenen Karotten und grünem Spargel

Zutaten (für 2 Personen): 3 Hände voll Blumenkohl-Röschen, 120 g Vollkornreis, gekocht; 60 g Bio Cheddar, ca. 3 TL Bio Hartkäse wie Parmesan, 4 EL Haferflocken, 3 Bio Eier, 1 Bund Schnittlauch, 2 Möhren, 1/2 Bund (250 g) grüner Spargel, 1 Knoblauchzehe, 3 TL Olivenöl, 1 TL Kokosöl, Xucker Tomatenketchup, etwas Soja-Joghurt

Zubereitung (ca. 45 Minuten): Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Reis nach Packungsanleitung gar kochen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Den grünen Spargel von seinen holzigen Enden befreien und die Möhren in Sticks schneiden. Spargel und Möhren-Sticks in einer kleinen Auflauƒfform mit etwas Olivenöl und einer klein gehackten Knoblauchzehe durchmengen und mit etwas Parmesan oder anderen Hartkäse bestreuen. Das Gemüse für etwa 30 Minuten im Ofen gar backen.

Die Blumenkohlröschen im Mixer zu Reisgröße verarbeiten. Anschließend die Haferflocken zermahlen und zu dem Blumenkohl geben. Den abgekühlten Reis und Cheddar unterrühren. Anschließend den Schnittlauch fein schneiden und zusammen mit den Eiern unterrühren. Alles gut mit Salz und Pfeƒffer würzen und die Masse für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, bevor gleichgroße Puƒffer mit angefeuchteten Händen daraus geformt werden.

Die Puƒffer anschließend von beiden Seiten mit etwas Kokosöl für je ca. 4 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze in der Pfanne knusprig anbraten. Die Blumenkohl-Vollkornreis-Puffƒer mit dem Gemüse und etwas Joghurt sowie Xucker Tomatenketchup servieren.

Nährwerte pro Person: Energie 556 kcal, 52 g Kohlenhydrate, davon Zucker 7 g; 6 g Ballaststoe; 25 g Proteine; 26 g Fett
Zuckerersparnis: 6 g

Mehr Tipps für einen zuckerfreien Lebensstil findest du in unserem Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“, mit über 90 süßen und herzhaften Rezepten.

Glücklich ohne Zucker – 3 Tipps für zuckerfreien Genuss

Glücklich ohne Zucker – 3 Tipps für zuckerfreien Genuss

Es gibt viele Gründe den Zuckerkonsum zu reduzieren: ob aus Liebe zu den eigenen Zähnen, um das Immunsystem zu stärken oder einfach um auf die schlanke Linie zu achten. Auf den süßen Stoff zu verzichten fällt oftmals jedoch gar nicht so leicht. Nicht nur das eigene Durchhaltevermögen wird beim Anblick süßer Leckereien auf die Probe gestellt, oftmals treten wir auch unbewusst in Zuckerfallen. Um diese künftig zu meiden, aber dennoch nicht verzichten zu müssen, haben wir nachfolgend drei Tipps gesammelt.

1. Die Glykämische Last (GL) im Auge behalten

Die Glykämische Last beschreibt den Blutzuckeranstieg bzw. die Kohlenhydratmenge pro 100 g eines Lebensmittels. Je höher die Glykämische Last ist, desto eher kommt es zu Blutzuckerspitzen und anschließender Ausschüttung von Insulin. Dieses Hormon regt den Körper an die Zuckermoleküle aus dem Blut in die Zellen aufzunehmen und zu Fett umzuwandeln. Der Blutzucker wird dadurch zwar schnell wieder abgebaut, doch entsteht nun Hunger. Dieser Prozess kann zu einem suchtähnlichen Kreislauf führen. Um einen Jieper auf Süßes zu vermeiden, ist es demnach wichtig auch Lebensmittel mit einer hohen Glykämischen Last nur in geringen Mengen zu konsumieren.

Im Internet lassen sich verschiedene Tabellen finden, die die Glykämische Last von Lebensmitteln unterteilen. Praktisch dabei ist, dass die kohlenhydratreichen Lebensmittel einfach durch Lebensmittel mit einer mittleren bis niedrigen Glykämischen Last ausgetauscht werden können. Anstelle von Weißbrot (GL 34), getrockneten Datteln (GL 66) und Cornflakes (GL 45), sollte also besser auf Vollkornbrot (GL 18), frische Erdbeeren (GL 1) und Haferbrei (GL 13) zurückgegriffen werden.

2. Bewusster Genuss statt Verzicht

Wir müssen uns oft mehrere Male am Tag entscheiden, ob wir eisern bleiben oder uns doch der kleinen Sünde hingeben sollen. So ist der Konflikt zwischen Genuss und Gewissen ein zentrales Thema unserer heutigen Ernährung. Das Fallenlassen und pure Genießen haben viele bereits verlernt. Wer kennt es nicht: Das heißgeliebte Stück Sahnetorte befindet sich auf dem Teller vor uns und wird dann mit schlechtem Gewissen verzehrt.

Um einen zuckerfreien Lebensstil mit Freude durchzustehen sind deshalb zwei Punkte wichtig:

  1. Alternativen schaffen: Zum einen ist es für die Motivation gut, wenn ein Ersatz zur ungesunden Leckerei geschaffen wird. Wir sollten also hinterfragen, warum wir z.B. Lust auf eine Sahnetorte haben: Ist es gerade so gemütlich? Hat sich etwas Stress eingeschlichen?  Oder muss etwas Süßes her, weil ich Hunger oder Appetit habe? Wirklich nachhaltige Alternativen sind dann meist schnell gefunden: Ein gutes Buch und ein warmer Kräutertee sorgen sicher für noch mehr Gemütlichkeit. Ein Spaziergang an der frischen Luft macht glücklich und baut Stress ab. Ein belegtes Vollkornbrot und etwas Gemüse oder ein Stück Obst sättigen länger.
  2. Kontrollierte Ausnahmen erlauben: Zum anderen ist es ab und an erlaubt auch zu „sündigen“ und sich einer Leckerei hinzugeben, die nicht in einen gesunden, zuckerfreien Ernährungsplan passt, natürlich nur solange sich ansonsten an ihn gehalten wird. Wer zum Beispiel unter der Woche gesund und ausgewogen isst, der kann sich ohne schlechtes Gewissen auch einen Burger am Wochenende gönnen oder ein Stück Kuchen naschen. Der Gesundheit und der Waage stört dies nicht, vielmehr hat es Nutzen für den Körper: Der Stoffwechsel verlernt nicht auch Hochkalorisches zu verarbeiten und der Geist merkt, dass er auf nichts verzichten muss.

3. Richtig Süßen

Süßen Geschmack verbinden wir oft mit positiven Erinnerungen und Gefühlen, die wir seid unserer Kindheit ansammeln. Gänzlich auf Zucker verzichten geht daher nur mit olympischem Durchhaltevermögen. Gerade in stressigen Alltagsphasen ist diese Gabe aber nicht jedem gegeben. Nur eine gesunde Alternative zu Zucker erleichtert daher das Gewissen und macht den kleinen Genussmoment möglich. Viele stehen jedoch auch hier vor der Frage, welches Süßungsmittel denn nun wirklich eine Alternative ist und keine versteckte Zuckerfalle. Auch hier hilft der Blick auf die Glykämische Last eines Produktes.

Während die Glykämische Last bei Alternativen wie Datteln (GL 66), Ahornsirup (GL 43), Honig (GL 49) und Kokosblütenzucker (GL 35) hoch ist, da diese Lebensmittel zu einem hohen Anteil aus verschiedenen Zuckerarten bestehen, liegt sie bei Zuckeralkoholen wie Xylit und Erythrit, aber auch bei Stevia (ohne Trägerstoffe) und chemischen Süßstoffen wie Aspartam und Acesulfam-K nahezu bei Null (GL 0). Die Süßungsmittel erhöhen den Blutzuckerspiegel also kaum. Auf chemische Süßungsmittel sollte dennoch nicht regelmäßig zurückgegriffen werden. Saccharin, Aspartam & Co. weisen zwar keine Kalorien auf und erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht, regen aber dennoch die Zellen an Fette einzulagern und können dem Körper damit in höheren Mengen auch schaden.

Fazit

Im Leben ist vieles kompliziert, unsere Ernährung sollte es nicht sein. Heutzutage leben wir in einem Schlaraffenland. Gesundes Essen hat viel mit Disziplin zu tun. Den Spaß dürfen wir dennoch nicht vergessen, denn er ist es der zum Durchhalten motiviert. Wer sich also an einen gesunden Ernährungsplan hält und Alternativen zu „ungesunden“ Lebensmitteln schafft, kann ab und an zu ungesunden Leckereien greifen und tut sich damit nichts schlechtes an. Kleine Genussmomente sind sogar sehr wichtig, vor allem für die eigene Motivation.

 

Mehr Tipps für einen zuckerfreien Lebensstil findest du in unserem Buchprojekt „Die 30 Tage Xucker-Challenge“, mit über 90 süßen und herzhaften Rezepten.

 

Welcher Xucker ist der Richtige für mich?

Welcher Xucker ist der Richtige für mich?

 

Sowohl Erythrit als auch Xylit versüßen euch kalorienarm den Alltag. Wir geben euch eine Entscheidungshilfe welches Xucker-Produkt sich wann am besten in der Küche eignet.

 

Kuchen, Törtchen, Cupcakes

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Ein homogener Teig ist die Grundlage für Gebäck. Der richtige Xucker sollte sich daher vollständig auflösen. Kuchen, Törtchen & Co gelingen deshalb am besten, wenn sie mit Xucker premium oder Xucker basic zubereitet werden. Zucker wird durch diese Süßungsmittel auf Basis von Xylit einfach eins zu eins ersetzt.

Denen es beim Backen auf jede Kalorie ankommt, versuchen sich auch an Xucker light. Prinzipiell ist das möglich! Es kann jedoch zu einem Nachteil kommen: Erythrit kristalisiert beim Abkühlen wieder aus, beim Biss in den Kuchen kann es daher zwischen den Zähnen knuspern. Wen das stört, kann sich an Puder-Xucker versuchen. In der pinken Dose steckt fein gemahlenes Erythrit, das nicht nur für die Herstellung von Xuckerguss, Cremefüllungen oder Toppings die beste Wahl ist, sondern sich auch homogen im Gebäckteig verarbeitet lässt.

Gleiches gilt übrigens für Süßspeisen und Eis.

 

Kaffee, Tee und andere Getränke

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Die beste Wahl zum Süßen von Getränken ist Xucker light oder Bronxe Xucker. Das hat einen ganz pragmatischen Grund: Die Süßungsmittel auf Basis von Erythrit sind in höheren Mengen besser verträglich!

 

Sirup, Soßen, Marmelade und Gelee

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Wer jedoch Sirup für Getränke, süße Soßen, eigene Marmelade oder Fruchtgelee zubereitet, dem ist mit Xucker premium oder Xucker basic am besten geholfen. Es konserviert die Speisen wie Zucker und macht sie im Kühlschrank lange haltbar. Das kalorienfreie Erythrit stößt beim Einwecken jedoch an seine Grenzen, da es wieder auskristalisiert.

 

Popcorn, Crème Brûlée und kandierte Nüsse

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Endlich macht sich die schlechte Löslichkeit von Erythrit bezahlt! Während Xylit nach dem Erhitzen flüssig bleibt, kristallisiert sich Bronxe Xucker und Xucker light wieder aus und bildet eine süße Knusperschicht. Sowohl beim Herstellen von Popcorn, beim Flambieren wie bei Crème Brûlée oder beim Kandieren von Nüssen ist er daher die erste Wahl! Das Beste: Mit Erythrit geht „Karamellisieren“ viel schneller als mit Zucker, da es nicht lange eingekocht werden muss.

Hast du noch Fragen zu der Verwendung unserer Xucker-Sorten? Schicke sie uns gerne an info@xucker.de. Wir freuen uns darauf!

Alles Liebe

Dein Xucker-Team

Zuckerfallen aufgedeckt – Teil 2

Zuckerfallen aufgedeckt – Teil 2

Zuckerfalle 3 – Salatdressing

Die Industrie spielt mit dem guten Gewissen gesundheitsbewusster Konsumenten und das ist bitter für alle, die sich mit einem Salat etwas Gutes zu tun möchten: Mit rund 15 Würfelzuckern pro 500 ml French Dressing könnte zum Garnieren der grünen Mahlzeit auch gleich ein Zuckerstreuer verwendet werden. Traurig, aber wahr – Auch das allseits beliebte Balsamico-Dressing hat uns mit gut 20 Würfelzuckern pro 500 ml wirklich erschreckt! Mit dem zugesetzten Zucker möchte die Industrie den Suchtfaktor ihrer Produkte erhöhen. Klar, dass ein einfacher Blattsalat mit dem Zuckerdressing besser schmeckt! Zuckerfalle6_Salatdressing2

Unser Tipp: Wenn auf einem herkömmlichen Dressing nicht explizit vermerkt ist, dass es keinen Zucker enthält, sollte die Zutaten- und Nährwerttabelle ganz genau studiert werden. Ansonsten ist es immer noch die beste Alternative Dressings selbst anzurühren. Neben einfachen Joghurt-Dressings mit Leinöl und Kräutern, schmeckt auch ein Xucker-Senf-Dressing aus zuckerfreiem Senf, etwas Xucker light und Wasser herrlich würzig zu Salaten mit Proteinbeilage.

 

Zuckerfalle 4 – Vollkorn-Fitness-Müsli mit Trockenfrüchten

Bei diesem Produkt fragen wir uns, ob „Fitness Müsli“ bedeutet, dass wir nach dessen Verzehr besonders viel Sport treiben müssen?! Wenn wir realistisch sind, ist eine 375 g-Packung Müsli nach gut einer Woche aufgebraucht. Vollkorn hin oder her, es werden in dieser Zeit 32 Würfelzucker allein zum Frühstück verspeist! Bei unseren Recherchen mussten wir außerdem feststellen, dass ein vollkornhaltiges Fitness-Müsli, welches mit einem reduzierten Zuckergehalt von 30% beworben wird, immer noch 15 Würfelzucker beinhaltet. Auch hier erwartet dem Körper schon zum Frühstück ein wahrer Zuckerschock.

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Der hohe Zuckergehalt stammt vor allem aus den Trockenfrüchten, die für eine natürliche Süße und hohe Nährstoffdichte sorgen sollen. Warum Trockenfrüchte nur mäßig genossen werden sollten, haben wir im Artikel „Zuckerfallen aufgedeckt – Teil 1“ genauer beleuchtet.

Unser Tipp: Es ist ratsam sämtliche Fertig-Müslis auf ihren Zuckergehalt zu überprüfen! Die meisten wirken sehr gesund, aber nur so lange die Nährwerte unbeachtet bleiben. Auch Müslis mit Trockenobst enthalten oft noch zusätzlichen Zucker. Einfache Getreideflocken wie Haferflocken sind die bessere Alternative. Ob als Haferbrei oder Müsli serviert, sie halten durch ihr Ballaststoffe nicht nur lange satt, der Haferschleim beruhigt auch den Magen. Für etwas Crunch am Morgen können frisches Obst oder in Bronxe Xucker kandierte Nüsse sorgen. Weitere leckere Frühstückstideen ohne Zucker haben wir uns hier für euch überlegt.

 

Zuckerfalle 5 – Rotkohl im Glas

Rotkohl, eigentlich bekannt als Gemüse, wird dank zugesetztem Zucker zu einer richtigen Süßigkeit. In einem Glas, das nach gut zwei Mahlzeiten verspeist ist, befinden sich etwas mehr als 8 Würfelzucker. Das entspricht laut WHO dem Maximum an zugesetztem Zucker, den wir täglich zu uns nehmen sollten.Zuckerfalle5-Rotkohl2

Auch bei anderem eingelegten Gemüse wie Gewürzgurken oder Meerrettich wird oft Zucker verwendet, aber nicht um die Haltbarkeit der Produkte zu verbessern. Süß-saurer Geschmack lässt bei uns einfach das Wasser im Mund zusammenlaufen und macht Lust auf mehr.

So entkommt ihr der Zuckerfalle: Rotkohl hat von Natur aus einen leichten Zuckergehalt. Eingekocht mit etwas Weißweinessig und frischen Apfelstücken bedarf er meist keiner zusätzlichen Süße.

 

Kennst du weitere, fiese Zuckerfallen, die wir aufdecken sollen?

Schickt sie uns unter dem Betreff „Zuckerfallen aufgedeckt“ gerne per Mail an info@xucker.de!

Alles Liebe

Dein Xucker-Team

Eistee ohne Zucker? Kein Problem!

Eistee ohne Zucker? Kein Problem!

Zum Sommer gehört Eistee wie das Meer zum Strand! Durch zugesetzten Zucker wird das heißgeliebte Erfrischungsgetränk jedoch schnell zu einer süßen Nascherei. In diesem Artikel haben wir euch unsere liebsten Eistee-Kreationen mit Xucker zusammengestellt, die ohne schlechtes Gewissen auch Öfters geschlürft werden können.

 

Der Frischekick – Spicy Orange Icetea

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Zutaten für ein großes Glas: 300 ml heißes Wasser (ca. 80 Grad), 2 Teebeutel ungesüßten Grüntee, 1 Bio-Orange, 2 EL Bronxe Xucker, 100 g frischer Ingwer

Zubereitung: Den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden, während das Wasser aufkocht. Die Grüntee-Beutel und den frischen Ingwer in eine Glaskanne geben und mit dem heißen Wasser übergießen. Den Tee für ca. fünf Minnuten ziehen lassen, anschließend die Teebeutel entfernen. Nun eine Orange halbieren und den Saft auspressen. Den frisch gepressten Orangensaft in den Tee geben und gut umrühren, mit Bronxe Xucker abschmecken. Der Tee sollte nun ein paar Stunden im Kühlschrank abkühlen und mit Eiswürfel serviert werden.

 

Für die Kids – Pfirsicheistee

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Zutaten für ein großes Glas: 300 ml Wasser, 2 – 3 Bergpfirsiche, Schalenabrieb einer halben Bio-Zitrone, 1 – 2 TL Xucker light

Zubereitung: Zwei Bergpfirsiche in kleine Stücken schneiden und in einem Topf mit dem Wasser für ca. 15 Minuten erhitzen, bis das Wasser leicht rosé gefärbt ist. Den Pfirsich-Sud nun mit etwas Xucker light abschmecken und den Schalenabrieb einer halben Bio-Zitrone für 10 Minuten darin ziehen lassen. Den Tee nun im Kühlschrank lagern und mit Eiswürfeln und nach Belieben ein paar Stücken frischem Bergpfirsich garnieren.

 

Gerührt, nicht geschüttelt! – Citrus Thymian-Eistee

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Zutaten für ein großes Glas: 3 EL Thymian-Xucker-Sirup (200 ml Wasser, 200 g Xucker basic, 2 frische Thymian-Zweige), 300 ml Wasser, zwei Weißer Tee-Teebeutel, zwei frische Zweige Thymian, 1/2 Bio-Zitrone

Zubereitung: Für den Thymian-Sirup zunächst 200 ml Wasser in einem Topf mit 200 g Xucker basic zum Kochen bringen und so lange köcheln lassen, bis der Sirup durchsichtig ist. In eine kleine Flasche, die verschlossen werden kann, zwei Thymian-Zweige stecken und mit dem Xucker-Sirup übergießen. Den Sirup für ca. zwei Tage ziehen lassen. Für den Eistee die Teebeutel weißen Tee mit ca. 80 Grad heißem Wasser übergießen und für ca. fünf Minuten ziehen lassen, anschließend die Teebeutel entfernen und zwei Zweige Thymian in dem Tee ziehen lassen. Mit dem Saft einer halben Zitrone und dem Thymian-Xucker-Sirup abschmecken und den Eistee für mehrere Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.

Viel Genuss!

Dein Xucker-Team

 

5 Gründe den Zuckerkonsum zu senken

5 Gründe den Zuckerkonsum zu senken

Der deutsche Bürger verzehrt durchschnittlich 30 Würfelzucker am Tag. Seit Kurzem empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch eine starke Reduzierung der Zuckerzufuhr auf ca. 8 Würfelzucker pro Tag und auch der Ernährungswissenschaftler John Yudkin warnte bereits im Jahr 1972 vor den Folgen von Zucker: „Würde nur ein Bruchteil dessen, was wir über die Folgen von Zucker wissen, über irgendein anderes Lebensmittel bekannt, es würde sofort verboten.“ Klar, dass Zucker kein gesundes Lebensmittel ist und einen Beitrag zu unserer übergewichtigen Bevölkerung beiträgt. Doch warum wird es von Yudkin und der WHO derart verteufelt? In diesem Artikel möchten wir euch die wichtigsten Fakten erläutern, warum wir mit Zucker in unseren Speisen sparen sollten, auch wenn wir keine „Figurprobleme“ haben.

 

1. Zucker löst suchtähnliche Symptome aus

Die Lust auf Süßes ist uns in die Wiege gelegt. Tief in uns sitzt noch immer der Urmensch, der weiß, dass süße Früchte oder Honig einen wichtigen Energieschub versprechen. Zuckerkonsum löst in unserem Gehirn die Freisetzung von Dopamin aus, einem Botenstoff, der das Belohnungssystem aktiviert. Für einen kurzen Moment macht Zucker somit wirklich glücklich und verschafft uns Antrieb. So kommt es, dass wir uns in psychisch stressigen Situationen, wenn der Serotonin- und Dopamin-Spiegel im Körper reduziert ist, unterbewusst nach diesem Glücksschub sehnen und zur Schokolade greifen. Das Glücksgefühl bleibt jedoch nur solange erhalten, bis der Blutzuckerspiegel wieder abgefallen ist.

 

2. Ein hoher Zuckerkonsum korreliert mit Übergewicht und Diabetes Typ 2

Normalerweise wird Zucker als Energiequelle für Muskeln und Nervensystem verwendet. Zu viel Zucker wandelt der Körper jedoch zu Fett um, das er als Reserve abspeichert. Der negative LDL-Cholesterinwert steigt an. Es ist also ein Irrtum zu glauben, nur aufgenommenes Nahrungsfett wird im Körper zu Fettpölsterchen umgewandelt. Verfechter der Zuckerindustrie leugnen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Zucker vehement. In verschiedenen Entwicklungsländern, die erst seit kurzer Zeit Zugang zu Lebensmitteln wie Coca Cola und anderen Naschereien haben, ist jedoch erkennbar, dass die Häufigkeit von Adipositas zunimmt. Eine mögliche Korrelation zwischen Zucker und Übergewicht ist also erkennbar.

Übergewicht wiederum ist ein Risikofaktor für Typ 2-Diabetes. Die Stoffwechselerkrankung entsteht, wenn Körperzellen nicht mehr in der Lage sind Glucose aufzunehmen und den Blutzuckerspiegel zu senken, die Zellen sind insulinresistent. Nur die Reduktion von Zucker im Ernährungsplan, ausreichend Bewegung sowie eine medikamentöse Behandlung helfen die ernst zunehmende Erkrankung in den Griff zu bekommen. Da Typ-2-Diabetes anfänglich mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, starkem Durst und trockener Haut einhergeht, wird sie oft jedoch nicht rechtzeitig erkannt. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann in einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nervenleiden resultieren. Diese Folgeerkrankungen geben oft erst den entscheidenden Hinweis auf die Typ-2-Diabetes-Erkrankung.

 

3. Zucker führt zu einer schnelleren Zellalterung

Daneben kann Zucker bewirken, dass Körpergewebe wie Haut, Arterien und andere Organe schneller altern. Wird Zucker von Körperzellen aufgenommen, ist er in der Lage Querverbindungen mit den Proteinen des vorliegenden Gewebes zu bilden. Je mehr Querverbindungen mit der Zeit entstehen, desto steifer und spröder wird das Gewebe. Letztendlich kann es seine Elastizität verlieren und zu Entzündungen neigen. Diese Zellalterung kann sich nicht nur in einer Faltenbildung äußern, sondern auch in einer verminderten Organfunktion, Schlaganfällen, Bluthochdruck, aber auch in speziellen Alterserkrankungen wie Grauer Star oder Rheuma.

 

4. Zucker kann Infektionen und Krebs begünstigen

Zucker heftet sich zudem an die weißen Blutkörperchen, die sehr proteinreich sind und hemmen deren Aktivität. Sie sind ein wichtiger Schlüssel für das Immunsystem, wehren Viren ab und warnen den Körper vor entarteten Zellen, aus denen Tumore entstehen können. Je geringer die Aktivität der weißen Blutkörperchen ist, desto mehr steigt die Erkrankungsgefahr.

Noch dazu erhöht ein hoher Blutzuckerspiegel die Ausschüttung von IG-F (Insulin-like Growth Factor), einem Wachstumsfaktor, der Insulin in seiner Struktur ähnelt. IG-F stimuliert den Stoffwechsel, was kurzfristig zu einem verbesserten Wohlbefinden führt. Langfristig können im Körper durch Wachstumsfaktoren jedoch Verschleißerscheinungen entstehen, die sich in Muskelschmerzen, Diabetes, Ödemen oder in Krebs äußern kann.

 

5. Zucker begünstigt Karies

Klebriger Zucker ist der beste Freund kleiner Kariesbakterien, einer besonderen Art von Streptokokken. Um ihre Population zu vergrößern, verstoffwechseln sie Zucker und andere Kohlenhydrate wie Stärke. Dabei entsteht ein saures Milieu (pH 4 – 5,5), in dem sich die Bakterien besonders wohl fühlen und in der Lage sind, sich an die Zähne zu heften. Der hohe Säuregehalt führt letztlich zu einer Entmineralisierung der Zähne, Karies entsteht. Mittlerweile sind in Deutschland nur ca. ein Prozent aller Erwachsenen frei von Karies.

Zu Gast bei Simply Keto – Das LowCarb Café in Berlin

Zu Gast bei Simply Keto – Das LowCarb Café in Berlin

Wer in Berlin mit knurrendem Magen unterwegs ist, hat an jeder Ecke die Möglichkeit seinen Hunger und seine Gelüste kulinarisch zu stillen: Schawarma oder Köfte, Cupcakes oder Bagel, Burritos oder Sushi. Alles kein Problem! Wer sich jedoch dazu entscheidet auf Zucker, leere Kohlenhydrate oder Gluten zu verzichten, der kann auf all diese Köstlichkeiten nicht zurückgreifen und bleibt hungrig. Seit November 2015 gibt es nun auch für alle LowCarbler dieser Stadt eine Anlaufstelle: Das gemütliche Café „Simply Keto“ wirkt im ersten Moment gar nicht gluten- und kohlenhydratarm. Monster Cookies, Cupcakes, Schokotorte und eine Kokos-Käse-Sahne-Torte liegen verführerisch in der Theke. Auf der Tageskarte locken süße Waffeln, Marmeladenbrötchen und Frittata mit Salat und Wildlachs. Klingt nicht wirklich nach Verzicht! Grund genug sich mit Gründerin Alexandra Pocol einmal genauer zu unterhalten.

 

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Xucker: Was ist das Konzept hinter Simply Keto?

Alexandra Pocol: Wir wollen den Leuten, die nirgendswo anders etwas essen können, weil sie Zucker und Gluten meiden müssen oder nicht essen wollen, eine Anlaufstelle und gesundes Essen mit Genuss anbieten. Die meisten denken sich einschränken oder hungern zu müssen, wenn sie sich gesund ernähren, ganz nach dem Motto, dass man nur Salatblätter essen kann und der Genuss auf der Strecke bleibt. Wir wollen diesen Leuten zeigen, dass es nicht so ist. Genuss und gutes, gesundes Essen gehen Hand in Hand. Bei uns ist alles LowCarb, alle Produkte haben maximal 10 g Kohlenhydrate. Wir verzichten auf klassische Getreidemehle wie z.B. auf Weizen, Dinkel oder Reis und nutzen ausschließlich Nussmehle oder Mehle aus Saaten, die voller Vitamine, gesunder Fette und Proteine stecken. Zum Süßen nehmen wir ausschließlich Erythrit und Stevia. Auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verzichten wir komplett, sodass unsere Gerichte auch in Richtung Clean Eating gehen.

 

Xucker: Warum hast du dich entschieden ein Café zu eröffnen, das sich auf LowCarb spezialisiert?

Alexandra Pocol: Weil ich eine dieser Personen bin, die nirgendwo etwas essen kann, mir immer alles selber machen muss und es leid gewesen bin überall hin meine Tupperdosen mitzunehmen. Es war schon immer so: Entweder ich bereite Essen vor oder ich esse nichts! Ich erinnere mich noch an einen Tag an dem ich auf einer Messe unterwegs war und sehr großen Hunger hatte, weil ich
viel gelaufen bin. Das Problem war, dass es einfach nichts für mich gab! Ich habe mir dann drei Wraps gekauft und nur den Inhalt gegessen, das Brot habe ich liegen gelassen. Das war das einzige, das ich irgendwie zu mir nehmen konnte. Es ist überall Zucker drin und in angeblich gesunden Eiweißbroten ist meist pures Gluten enthalten. Über Foren bin ich auf viele Menschen gestoßen, denen es genauso geht wie mir, diesen Need haben auswärts auch etwas zu finden, wo sie bedenkenlos genießen können. Ich wollte einfach etwas machen, um ihnen eine Lösung zu bieten.

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Xucker: Worauf achtest du bei der Auswahl deiner Zutaten?

Alexandra Pocol: Ich achte immer auf die Qualität, Inhhaltsstoffe und Kohlenhydrate der Lebensmittel. Wenn ich Produkte, wie nunux free in meinem Laden anbiete, dann ist es mir besonders wichtig, dass die Zutatenliste des Produktes so kurz wie möglich ist. Ansonsten kaufe ich lieber ein rohes Lebensmittel und mache selbst etwas daraus und bereite es zu. Bei tierischen Produkten achte ich auch auf die Haltung, wie z.B. bei Eiern oder bei Fisch. Der Spruch „Du bist, was du isst“ ist schließlich auch auf Tiere übertragbar.

 

Xucker: Fällt es dir persönlich schwer auf Zucker zu verzichten?
Alexandra Pocol: Tatsächlich überhaupt nicht! Am Anfang war es schon noch so, dass ich im Supermarkt die Regale gemieden habe, wo sich die zuckerhaltigen Lebensmittel befinden und bin nur zur Gemüse- und Frischetheke gegangen. Es hat aber nur ein bis zwei Monate gedauert, dann hatte ich auch mit der Süßwarenabteilung keine Probleme mehr. Gelüste hatte ich wirklich nur in der Umstellungsphase, heute gibt es nichts mehr, dass ich vermisse. Ich kann alles essen, was ich möchte. Ich habe irgendwann mal wieder etwas mit Zucker gegessen und fand es so süß, dass ich es weggeschmissen habe.

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Xucker: Ihr verkauft in eurem Café auch unsere Xucker-Produkte. Wie bist du auf Xucker aufmerksam geworden?

Alexandra Pocol: Ich habe anfänglich nur mit Stevia gesüßt, jahrelang schon. Dann habe ich aber mit Stevia gebacken und das Ergebnis war ganz miserabel. Ich habe dann angefangen zu recherchieren und Xucker light ist das erste gewesen was mir als kalorienfreies Süßungsmittel über den Weg gelaufen ist. Wie ich genau darauf aufmerksam wurde, weiß ich heute nicht mehr, wahrscheinlich durch eine Facebook-Gruppe, der ich folge.

 

Xucker: Und was ist dein Xucker-Lieblingsprodukt?

Alexandra Pocol: Nunux free! Obwohl es schwierig ist, weil ich ohne Xucker light die Gerichte hier nicht zubereiten kann. Na gut, nunux free und Xucker light.

 

Xucker: Du selbst ernährst dich ja ketogen, verzichtest also nahezu auf Kohlenhydrate. Würdest du diese Ernährungsweise jedem empfehlen?

Alexandra Pocol: Das ist eine fiese Frage, weil ich nämlich nicht für die ketogene Ernährung predigen möchte. Ich glaube, dass es nicht für jeden die geeignete Ernährungsweise ist. Wenn man sich nämlich dazu entschließt ketogen zu leben, dann muss man es auch durchziehen, rein und raus funktioniert nicht, weil das für den Stoffwechsel nicht gesund ist. Ich glaube, dass es jedem gut tut von industriellem Zucker und Weizenprodukten Abstand zu nehmen und allgemein weniger Kohlenhydrate zu essen. Zucker macht träge, begünstigt Alterskrankheiten, Herz-Krauslauf-Erkrankungen und macht in gewisser Form abhängig. Seitdem ich keine Kohlenhydrate mehr esse, habe ich nicht mehr ständig Hunger, weil ich Fette zu mir nehme, die vorzugsweise ungesättigt sind und den Körper wirklich nähren. Ich selbst fühle mich so einfach am wohlsten und habe dadurch ein sehr starkes Immunsystem bekommen. Ich esse jetzt nur gesunde Sachen und höre erst auf zu essen, wenn ich satt bin. Danach habe ich auch kein Bedürfnis auf noch mehr Essen. Die ketogene Ernährung gibt mir einfach die Freiheit zu genießen, ohne dass ich auf andere Lebensmittel großartig Appetit habe.

 

Xucker: Beschreib uns doch abschließend einmal wie du deine Ernährung am Tag gestaltest, damit wir uns ein Bild von der ketogenen Ernährung machen können.

Alexandra Pocol: Zum Frühstück gibt es bei mir auf jeden Fall Avocado und Ei. Das ist tatsächlich das beste Frühstück für mich. Dazu trinke ich einen Bulletproofed Coffee, ein Kaffee der mit einem Klecks Butter und Kokosöl ganz stark pürriert wird, bis sich oben eine dicke Schaumschicht bildet, die super cremig ist und ganz seidig schmeckt. Der Kaffee macht mich extrem wach, weil er den Stoffwechsel richtig gut anregt! Dann esse ich super gerne Broccoli mit etwas Butter und Himalaya-Salz. Am liebsten esse ich dazu Wildlachs und einen Salat mit einem Dressing aus Kokosöl. Am Abend mag ich sehr gerne leicht. Am besten eine Suppe und einen Salat mit Avocado. Was ich auch super gerne esse sind Sellerie Fries mit Guacamole oder dem Xucker Ketchup light. Zwischendurch gönne ich mir am liebsten eure nunux free auf meinen selbstgemachten Kokoskeksen. Ich habe nunux tatsächlich noch nicht auf Brot gegessen, nur pur oder auf den Keksen (lacht).

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Das Simply Keto Café findest du in der  Invalidenstraße 154, 10115 Berlin.

Dein Xucker-Team